Giro d'Italia 2026: Jonas VIngegaard feiert Sieg auf 17. Etappe von Landsmann Michael Valgren in Andalo via Radio

Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) erlebte nach vier Etappensiegen und der Gesamtführung im Verlauf der 17. Etappe des Giro d'Italia einen verhältnismäßig ruhigen Tag. Im Hauptfeld rollte er 5:15 Minuten hinter dem Etappensieger Michael Valgren (EF Education-EasyPost) über die Ziellinie. Ein Interesse am Ausgang der Etappe hatte der Superstar dennoch: Er fieberte mit seinem Landsmann mit.

Vingegaard über Etappensieger Valgren: "War immer ein Idol für mich"

Quelle: Eurosport

"Ich habe im Radio öfter nachgefragt, wer vorne ist und wie die Situation ist", sagte Vingegaard im Eurosport-Interview nach der hügeligen Etappe nach Andalo. "Kurz vor dem Ziel habe ich gefragt, wer die Etappe gewonnen hat und als ich 'Valgren' hörte, habe ich mich sehr gefreut."
Valgren und Vingegaard sind nicht nur Landsmänner - sie waren in ihrer Kindheit und Jugend praktisch Nachbarn: "Wir sind sieben Kilometer voneinander entfernt aufgewachsen, waren im gleichen Radclub. Er war immer ein Vorbild für mich, als ich ein Kind war. Ich freue mich sehr für ihn, dass er endlich eine Etappe gewinnen konnte", sagte Vingegaard über den vier Jahre älteren Tagessieger.
Beide stammen aus kleinen Orten im Norden Dänemarks, Vingegaard aus Hillerslev, Valgren aus dem Nachbarort Österild.
Für den Kapitän von Visma ging es auf dem 202 Kilometer langen Teilstück nicht um einen Tagessieg. Nach seinem vierten Etappensieg in Carí am Vortag und mit den beiden großen Hochgebirgsetappen am Freitag und Samstag im Blick, kontrollierte sein Team die Etappe und ließ eine große Ausreißergruppe ziehen, aus der sich Valgren schließlich durchsetzen konnte.
Mit mehr als vier Minuten Vorsprung in der Gesamtwertung ist Vingegaard der Sieg beim Giro kaum noch zu nehmen. An anderer Stelle musste er aber vor der Etappe eine Niederlage akzeptieren, wie er selbst sagte - der Schnurrbart ist Geschichte: "Ich guckte gestern in den Spiegel und stellte fest, dass ich aussehe wie ein Teenager, der probiert sich einen Schnurrbart wachsen zu lassen”, erklärte der 29-Jährige. "Er musste einfach ab. Manchmal muss man eine Niederlage akzeptieren."
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Highlights: Umkämpfter Tag für die Fluchtgruppe am Fuße der Alpen

Quelle: Eurosport


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