Giro d'Italia 2026: Nico Denz stürzt auf 6. Etappe nach Neapel schwer - Kommentatoren besorgt: "sichtlich benommen"
VonJan Zesewitz
Update 14/05/2026 um 17:00 GMT+2 Uhr
Nico Denz stürzte 99 Kilometer vor dem Ziel der 6. Etappe des Giro d'Italia nach Neapel schwer in einer Rechtskurve während einer Ortsdurchfahrt. Der Red Bull-Bora-hansgrohe-Profi blieb anschließend benommen sitzen, bevor ihm Fans und ein Polizist wieder auf die Beine halfen. Der Deutsche setzte die Fahrt wenig später fort. Die Eurosport-Kommentatoren sorgten sich um die Gesundheit des Fahrers.
"Scheint sehr benommen zu sein" - Denz rutscht weg und knallt auf Kopf
Quelle: Eurosport
Denz hielt sich sitzend die Hände vors Gesicht und versuchte kurz darauf, aus eigener Kraft aufzustehen. Dies gelang ihm nicht. "Er scheint mir ziemlich benommen zu sein", sagte Karsten Migels während der TV-Übertragung.
"Lasst ihn doch noch sitzen", forderte Experte Rolf Aldag, als die Passanten sich dem 32-Jährigen annahmen und ihm aufhalfen. Die Kommentatoren machten sich angesichts des Verhaltens Sorgen um eine mögliche Gehirnerschütterung bei Denz.
Er rutschte ohne Fremdeinwirkung in einer Rechtskurve weg und prallte hart mit dem Kopf auf den Asphalt. Hinter ihm stürzte auch der Movistar-Fahrer Nelson Oliveira, der die Fahrt aber direkt fortsetzen konnte.
Nach einer kurzen Untersuchung fuhr auch Denz weiter. "Anhand der Bilder wäre ich jetzt sehr vorsichtig, ihn wieder aufs Rad zu setzen", meinte Aldag, der bis zum vergangenen Jahr sportlicher Leiter von Denz beim Raublinger Rennstall war. "So wie er dasteht, muss man die Entscheidung treffen, ihn rauszunehmen. Das ist mega gefährlich", sagte auch Robert Bengsch.
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"Daumen hoch" - Motorrad-Reporter Voigt gibt Update zu gestürztem Denz
Quelle: Eurosport
Zunächst hat der Deutsche wohl alle Tests auf eine Kopfverletzung überstanden, fuhr weiter und kam zurück ins Hauptfeld der Etappe. Eurosport-Experte Jens Voigt berichtete später vom Begleitmotorrad, dass er ihm gegenüber meinte, dass alles okay sei und er die Etappe beenden werde.
Nach einem Sturz auf der zweiten Etappe setzte UAE-Profi Adam Yates das Rennen auch zunächst fort, entwickelte dann aber später Symptome einer Gehirnerschütterung und trat zur dritten Etappe nicht mehr an.
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Giro-Strecke: Profil der 6. Etappe - Wiedersehen mit Sprinter-Stadt Neapel
Quelle: Eurosport
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