Giro d'Italia: Pascal Ackermann nach Zielsprint der 3. Etappe in Sofia von Konkurrenz bedient - "Sind alle bescheuert"
VonJan Zesewitz
Publiziert 10/05/2026 um 18:58 GMT+2 Uhr
Pascal Ackermann landete auch beim zweiten Massensprint beim Giro d'Italia 2026 auf Platz sieben. Auf dem letzten Kilometer hatte er eigentlich genau das richtige Hinterrad: Das des späteren Siegers und Träger des Maglia Ciclamino, Paul Magnier. Als der Sprint eröffnet wurde, war der Deutsche nicht mehr so gut positioniert und konnte nichts mehr ausrichten. Entsprechend bedient war er im Ziel.
Ackermann nach Sprint sauer: "Die sind alle bescheuert"
Quelle: Eurosport
"Völlig bescheuert", sagte Ackermann am Eurosport-Mikrofon auf die Frage nach seiner Sicht auf den Zielsprint. "Was soll man sagen, den ganzen Tag passiert nichts und am Ende ist es einfach ein Kampf. Man muss viel pokern und ich habe voll auf Magnier gesetzt, was ja am Ende auch richtig gewesen wäre. Dann ist mir der Este (Madis Mihkels) voll in die Karre gefahren, die sind alle bescheuert und ich bin nur froh, dass ich noch meine Haut habe."
Die Szene ist auf Basis der Fernsehbilder nur schwer zu erkennen. Die Zielgerade in Sofia war sieben Kilometer lang und die drei Ausreißer wehrten sich bis auf den letzten Kilometer gegen das herannahende Feld. Im folgenden hektischen Sprint verlor Ackermann (Jayco) das Hinterrad Magniers gegen Mihkels (EF Education), der von dort aus auf Platz vier fuhr.
Der junge Franzose feierte derweil beim Giro dagegen seinen zweiten Tagessieg in einer knappen Entscheidung gegen Jonathan Milan und Dylan Groenewegen. Auf den letzten 150 Metern mussten die Fahrer zudem mit leichtem Kopfsteinpflaster zurechtkommen, das die Räder im Vollsprint ordentlich durchrüttelte.
Ackermann wartet weiter auf seinen ersten Grand-Tour-Erfolg seit 2023, als er die 11. Etappe des Giro für sich entscheiden konnte. 2019 konnte der Pfälzer das Maglia Ciclamino des besten Sprinters gewinnen.
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Spannung im Massensprint auf 3. Etappe: Magnier schlägt Milan
Quelle: Eurosport
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