Giro d'Italia - Jasper Stuyven kritisiert Renndirektor Marco Velo nach Sturz-Chaos scharf: "Wie ein verängstigter Hund"

Jasper Stuyven hat den Renndirektor Marco Velo für den Umgang mit dem Sturz-Chaos im Finale der 2. Etappe des Giro d'Italia scharf kritisiert. Der Soudal-Quickstep-Profi sprach sich nach dem Massensturz 23 Kilometer vor dem Ziel für eine Neutralisation der Zeiten für das Gesamtklassement aus, nach vier Kilometern hinter Velos Organisationsfahrzeug wurde das Rennen wieder freigegeben.

Schlimmer Massensturz auf regennasser Fahrbahn! Auch Yates betroffen

Quelle: Eurosport

Für Stuyven kam diese Entscheidung kurzfristig und ohne sinnvolle Erklärung. "Der Rennleiter sagte, man würde sich das anschauen", sagte der Belgier bei "Het Laatste Nieuws zum Wunsch der Fahrer nach Neutralisation. "Daraufhin streckte er seinen Kopf wie ein verängstigter Hund aus dem Auto, fing an, mit seiner Flagge zu winken, und rief 'Race'. Nur um seinen Kopf gleich wieder ins Auto zurückzuziehen."
In einer Abfahrt rutschte UAE-Profi Adam Yates auf rutschiger Straße weg und sorgte für eine Kettenreaktion, wodurch zahlreiche Fahrer zum Teil schwer stürzten. Yates, seine Teamkollegen Marc Soler und Adam Yates sowie weitere Fahrer mussten das Rennen in der Folge aufgeben.
"Es gab keine Krankenwagen mehr und es kam noch eine Abfahrt, das hätte sehr gefährlich werden können", sagte Stuyven. "Nach diesem Sturz wollten wir eine Neutralisation der Zeiten für die Gesamtwertung, damit die Draufgänger weiterhin um den Etappensieg kämpfen konnten, aber bei der nächsten Abfahrt keiner unnötige Risiken eingehen müsste."
Nach rund vier Kilometern, in denen das Feld geschlossen hinter dem Organisationsfahrzeug herfuhr, wurde das Rennen fortgesetzt. Zuvor hatte sich Stuyven gemeinsam mit Jonathan Milan (Lidl-Trek) und Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) im Gespräch mit dem Renndirektor Marco Velo befunden.
Vingegaard entschied sich im folgenden Anstieg für eine Attacke - auch um weniger Risiken in der folgenden Abfahrt ausgesetzt zu sein. Die Etappe gewann schließlich Guillermo Thomas Silva (XDS-Astana) im Sprint einer kleineren Gruppe.
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Highlights: Vingegaard attackiert, Stork glänzt, Sturz schockt

Quelle: Eurosport


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