Giro d'Italia 2026: Paul Magnier sichert sich erstes Rosa Trikot in Bulgarien - Sturz überschattet Zielsprint in Burgas
VonJan Zesewitz
Update 08/05/2026 um 22:54 GMT+2 Uhr
Nicht Topfavorit Jonathan Milan, sondern Paul Magnier hat sich den Etappensieg zum Auftakt des Giro d'Italia 2026 in Bulgarien gesichert. Die 147 Kilometer lange Etappe von Nessebar nach Burgas war flach und sollte erwartungsgemäß in einem Massensprint enden. Ein Sturz 600 Meter vor dem Ziel sorgte für einen Sprint weniger Fahrer, den Magnier vor Tobias Lund Andresen gewann. Milan wurde Vierter.
Chaotisches Finale in Bulgarien: Massensturz reißt Feld auseinander
Quelle: Eurosport
Nur etwa ein Dutzend Fahrer kämpfte noch um den Etappensieg. Magnier hatte die besten Beine und feierte mit 22 Jahren seinen ersten Grand-Tour-Etappensieg. Milan war im chaotischen Finale früh im Wind und hatte zwischenzeitlich Kontakt zu seinem Anfahrer Max Walscheid verloren.
Dritter wurde der Brite Ethan Vernon (NSN) vor dem italienischen Topfavoriten Jonathan Milan (Lidl – Trek) und dem Esten Madis Mikhels (EF Education-EasyPost).
Auf dem siebten Platz kam der Pfälzer Pascal Ackermann (Jayco-AlUla), der Heidelberger Max Walscheid (Lidl-Trek) belegte Rang neun.
Sie alle kamen vor dem Massensturz durch, der das gesamte Feld hinter ihnen zum Stillstand brachte. Unter anderem die Sprinter Dylan Groenewegen (Unibet-Rose Rockets) und Kaden Groves (Alpecin-PremierTech) zählten zu den Leidtragenden, Topfavorit Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) blieb verschont.
Magnier hatte indes allen Grund zum Jubeln: "Ich bin so stolz auf das Team und auch auf meine Leistung. Ich war schon sehr happy, in guter Form hier am Start zu stehen und mit einem Sondertrikot”, verwies er im Sieger-Interview auf das weiße Giro-Design seiner Mannschaft. ”Jetzt kann ich das gegen Rosa eintauschen – ich bin so glücklich, wirklich!", fügte er an.
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Magnier überglücklich: "Bin so stolz auf das Team"
Quelle: Eurosport
Ruhige Etappe- chaotisches Finale
Der Youngster und seine beiden Anfahrer Jasper Stuyven und Dries van Gestel kamen vor dem Sturz durch. "Es war wirklich hektisch im Finale, denn es war ein recht einfacher Tag. Daher waren alle noch ziemlich frisch. Ich war gut positioniert. Wir wussten, dass es mit der schmalen Straße im Finale tricky werden würde. Also haben wir versucht, in guter Position zu sein", so Magnier, der von den beiden Belgiern perfekt lanciert wurde. ”Im Finale haben Jasper und Dries dann einen großartigen Job gemacht, den ich vollenden konnte. Deshalb bin ich superstolz!"
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Es geht los! Der Giro 2026 startet in Bulgarien
Quelle: Eurosport
Zu Beginn der diesjährigen Italien-Rundfahrt ließ es das Peloton zunächst gemächlich angehen. Erst zur Etappen-Halbzeit zog das Tempo an. Nachdem die beiden Ausreißer, Manuele Tarozzi und Diego Pablo Sevilla aus Wildcard-Teams, rund 23 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurden, begannen die Positionskämpfe.
Im Finale kam es auf enger Straße dann zu den Stürzen. Am Ende sicherte sich Magnier seinen ersten Erfolg bei einer der drei großen Landesrundfahrten.
Auch die zweite von 21 Etappen findet am Samstag in Bulgarien statt. Die Strecke führt über 221 km von Burgas nach Weliko Tarnowo, dabei wird erstmals geklettert. Drei Anstiege der dritten Kategorie sind zu meistern. Am Sonntag geht es in die Hauptstadt Sofia, am Montag steht der Transfer nach Italien an.
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(mit SID und radsport-news.com)
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Giro-Strecke: Profil der 1. Etappe - Auftakt für die Sprinter
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1. Etappe | FlachetappeNesebar → Burgas / 147 km
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P. MagnierBeendet
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