Sizilien-Rundfahrt: Damiano Caruso fährt Vincenzo Nibali davon und holt sich Gesamtsieg am Ätna

Damiano Caruso (Italien) hat die Sizilien-Rundfahrt 2022 gewonnen. Der 34-Jährige setzte sich auf der 4. und letzten Etappe rauf zum Vulkan Ätna von seinen Verfolgern ab und machte so den Gesamtsieg perfekt. Vincenzo Nibali (Astana) brach auf den letzten Metern ein und verpasste den Heimsieg. Louis Meintjes (Intermarché-Wanty-Gobert) und Jefferson Cepeda (Drone Hopper) fuhren aufs Podium.

Caruso gewinnt am Ätna und holt Gesamtsieg - Nibali bricht ein

Quelle: Eurosport

Mit einem überlegenen herausgefahrenen Sieg auf der Königsetappe hinauf zum Ätna hat sich Damiano Caruso (Nationalteam Italien) die 3. Ausgabe des Giro di Sicilia gesichert.
Der 34-jährige Italiener schüttelte im schwersten Teil des Anstiegs seine letzten Konkurrenten, darunter Titelverteidiger Vincenzo Nibali (Astana), mit einigen Termpoverschärfungen gut einen Kilometer vor dem Ziel mühelos ab und feierte seinen zweiten Tages- sowie den Gesamtsieg.
"Ich bin sehr glücklich. Ich habe mir damit gewissermaßen einen Traum erfüllt, noch dazu im Nationaltrikot", sagte Caruso: "Wir haben geerntet, was wir gesät haben. Ich habe wirklich das Maximum rausgeholt."
Zu dem Moment seines Angriffs meinte er: "Ich kennte diesen Anstieg sehr gut, die letzten zwei Kilometer sind die härtesten. Ich hatte mir überlegt, dass das der beste Zeitpunkt für eine Attacke ist."

Nibali fällt auf Rang vier zurück

Mit fünf Sekunden Rückstand belegte der Südafrikaner Louis Meintjes (Intermarché-Wanty-Gobert) bei der Bergankunft auf 1.800 Metern Höhe den zweiten Platz vor dem Ecuadorianer Jefferson Cepeda (Drone Hopper/+ 0:10) und Nibali, der am Ätna vergeblich versuchte, seinem Landsmann in der entscheidenden Phase zu folgen und sich mit Rang vier begnügen musste.
Der 37-jährige Sizilianer büßte auch noch im Gesamtklassement seinen Podiumsplatz ein und fiel auch hier auf den vierten Platz zurück.
Der üblicherweise für Bahrain Victorious startende Caruso entschied das Klassement souverän mit je 29 Sekunden Vorsprung auf Cepeda und Meintjes für sich und krönte damit erfolgreiche Tage für die italienische Nationalmannschaft, die drei der vier Etappen gewann und mit dem Giro-Zweiten von 2021 den Gesamtsieger stellte.
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Quelle: Eurosport

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