Jubiläums-Sieg für Deceuninck in Australien durch Dries Devenyns

Das Cadel Evans Great Ocean Road Race war in diesem Jahr kein Rennen für die Sprinter: Pavel Sivakov (Ineos) und Dries Devenyns (Deceuninck - Quick-Step) entschieden das Rennen im letzten Anstieg des Tages, der Melville Avenue von Geelong, rund sechs Kilometer vor dem Ziel vorzeitig. Im Duell der Beiden auf der Zielgeraden gewann dann der Belgier das erste WorldTour-Eintagesrennen der Saison vor d

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Vier Sekunden später sprintete Daryl Impey (Mitchelton - Scott) aus einer vierköpfigen Verfolgergruppe auf Rang drei. Dieselbe Platzierung hatte der Südafrikaner auch 2018 und 2019 bereits in Geelong erzielt. Jay McCarthy wurde für Bora - hansgrohe Sechster.
"Das ist ein besonderer Tag für mich. Ich mag dieses Rennen sehr, ich mag es generell, in Australien Rennen zu fahren und habe mich hier immer gut gefühlt", sagte Devenyns, der 2018 bereits Vierter in Geelong war, im Ziel. "Nach guten Resultaten zuvor hier endlich zu gewinnen, befriedigt mich sehr. Aber nicht nur der Sieg an sich macht glücklich, auch die Tatsache, dass ich hier Team-Geschichte schreiben konnte." Für den Rennstall von Teamchef Patrick Lefevere bedeutete Devenyns' Erfolg den 750. Sieg in der Teamgeschichte.
Im entscheidenden Moment konnte nur er Sivakov folgen, als der Russe in der Melville Avenue attackierte und die Vorentscheidung suchte. "Ich war im Finale zwar numerisch unterlegen, aber ich wusste, dass ich gute Beine hatte. Also blieb ich zuversichtlich, und als Sivakov attackierte entschied ich sofort, mitzugehen. Ich wusste nicht, wie gut er sprintet, und am Ende bin ich froh, den Sieg geholt zu haben", so Devenyns, der dem Russen körperlich im flachen Schlussspurt überlegen war - so wie Sivakov es bereits erahnt hatte. Der nämlich hatte seine Attacke gestartet, um einem Sprint aus dem Weg zu gehen.
"Ich sah, dass vorne jeder am Limit war und es um den Sieg geht. Also musste ich attackieren, weil ich in der Gruppe nicht unbedingt der Endschnellste war. Beinahe hätte es perfekt geklappt - mit Platz zwei bin ich glücklich und enttäuscht zugleich", sagte Sivakov.
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