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Jumbo-Visma und Soudal-Quick Step: Geraint Thomas kommentiert Fusion-Gerüchte - Superteam mit Evenepoel und Vingegaard?
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Publiziert 26/09/2023 um 18:29 GMT+2 Uhr
Die Gerüchte über eine mögliche Fusion von Jumbo-Visma und Soudal-Quick Step schlagen im Radsport hohe Wellen. Mit Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) hat nun ein Schwergewicht des Pelotons sein Unverständnis für den theoretischen Zusammenschluss der beiden Top-Teams zum Ausdruck gebracht: "Ich würde nur sagen: Jumbo hasst Remco und Remco hasst Jumbo, das kann doch nicht funktionieren, oder?"
Remco Evenepoel und Jonas Vingegaard - bald schon Teamkollegen?
Fotocredit: Getty Images
"Sie sollten hören, was Roglic dazu sagt", führte der ehemalige Tour-Champion in seinem Podcast "The Geraint Thomas Cycling Club" weiter aus. "Ich will keine Gerüchte in die Welt setzen, aber ich sage es einfach."
Besonders angesichts der jüngsten Triumphe von Jumbo-Visma erscheint Thomas eine Fusion des niederländischen Rennstalls mit Soudal-Quick Step äußerst fragwürdig.
"Warum sollte Jumbo das überhaupt wollen? Sie haben gerade alle drei großen Rundfahrten gewonnen", so der 37-Jährige.
"Wie kann man dann keinen Sponsor finden? Sie haben die Tour zweimal gewonnen, diese Saison dominiert, haben die besten Fahrer...", gab er zu bedenken.
Stuyven: "Kein Fan von einem Superteam"
Thomas' Teamkollege Luke Rowe kam im Podcast ebenso zu Wort und erklärte: "Das ist traurig, wenn es stimmt. Auch die Geschichten, dass sie sich mit ihrem Budget uns und UAE annähern wollen, sind ein bisschen unsinnig."
"Darüber ist in den letzten Jahren so viel gesagt und geschrieben worden, und wir haben alle große Budgets. Wenn man Wout Van Aert, Primoz Roglic, Jonas Vingegaard, Sepp Kuss und Dylan van Baarle hat, hat man auch viel Geld auf der Bank", vermutete Rowe.
Mit ihrer Kritik sind Thomas und Rowe nicht alleine. Der Belgier Jasper Stuyven (Lidl-Trek) pflichtete den beiden Ineos-Fahrern im Podcast "Vals Plat" bei und sprach sich gegen ein mögliches Superteam aus.
"Es ist seltsam, dass Jumbo-Visma nach so einer tollen Saison keinen neuen Sponsor findet", erklärte Stuyven. "Ich persönlich bin kein Fan von einem solchen Superteam. Man will nicht alle Favoriten in einem Team haben - das wäre natürlich der Fall, wenn man Evenepoel mit Vingegaard zusammenbringt."
Thomas rudert zurück
Einen Tag nach Ausstrahlung des Podcasts nahm Thomas in den Sozialen Medien Bezug auf die Reaktionen auf seine Aussagen.
"Luke, vielleicht sollten wir nicht mehr über ernste Sachen spaßen", schrieb er auf Twitter/X und markierte dort Rowe.
Darüber hinaus spielte er darauf an, dass es die beiden Ineos-Stars mit ihren Aussagen sogar bis ins belgische TV geschafft haben.
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Quelle: Eurosport
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