Lennard Kämna nie mehr für Red Bull-Bora-hansgrohe? Ralph Denk lässt mit Aussagen in Interview aufhorchen

Ralph Denk, Teamchef von Red Bull-Bora-hansgrohe, hat sich im Gespräch mit der "Deutschen Presse-Agentur" über den Zustand von Lennard Kämna geäußert. Der 28-Jährige brauche nach seinem schweren Trainingsunfall im Frühjahr noch mehr Zeit, um aufs Rad zurückzukehren. Denk ließ offen, ob Kämna, der in der kommenden Saison zu Lidl-Trek wechselt, noch einmal für die Raublinger an den Start geht.

Lennard Kämna beim Tre Valli Varesine 2023

Fotocredit: Getty Images

"Es dauert leider länger als erhofft, die Zeit wird langsam eng. Ich kann nicht sagen, ob und wann er an den Start gehen kann", erklärte der 50-Jährige.
Sowohl die kommende Europameisterschaft im belgischen Limburg vom 11. bis zum 15. September als auch die Weltmeisterschaft in Zürich eine Woche später (22. bis 29. September) scheinen damit kein Thema für Kämna zu sein.
Der 28-Jährige, der zuletzt im März beim Tirreno-Adriatico ein Rennen bestritt, war Anfang April beim Training auf Teneriffa schwer verunfallt, als er von einem Auto angefahren worden war.
Wie sein Team damals mitteilte, hatte der Norddeutsche ein schweres Thoraxtrauma, Rippenbrüche und eine Lungenprellung erlitten und war zeitweise auf der Intensivstation gelegen.

Trennung wurde im Juli bekannt

Durch die Dauer des Heilungsprozesses und seinen Abschied von Red Bull im anstehenden Winter läuft Kämna die Zeit davon, sollte er noch einmal für die Raublinger starten wollen.
Bereist im Juli war bekannt geworden, dass Kämnas auslaufender Vertrag nicht verlängern wird, obwohl Denk wiederholt hervorgehoben hatte, dass er den mehrmaligen Grand-Tour-Etappensieger halten wolle.
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Quelle: Eurosport


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