Lombardei-Rundfahrt: Schachmann erleidet Schlüsselbeinbruch

Trotz des großen Siegs von Lennard Kämna auf der 4. Etappe der Dauphiné-Rundfahrt war der Samstag ein schwarzer Tag für Bora - hansgrohe. Das Team verlor gleich drei seiner Spitzenfahrer durch Stürze. Am schlimmsten erwischte es Maximilian Schachmann, der im Finale von Il Lombardia mit einem Auto zusammenstieß, und sich dabei einen Schlüsselbeinbruch zuzog. Damit droht der Tour-de-France-Ausfall.

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Warum das Auto, mit dem Maximilian Schachmann zusammenstieß, auf die Strecke fuhr, ist nicht bekannt. Schachmann kam zwar noch als Siebter ins Ziel, am Abend vermeldete Bora - hansgrohe jedoch den Schlüsselbeinbruch. Ob er für die Tour de France, die am 29. August in Nizza beginnt (live bei Eurosport 1 und im Eurosport Player), ausfällt, ist noch nicht ganz klar. Nachdem am Sonntag zunächst von einem fixen Tour-de-France-Aus ausgegangen wurde, gibt es nun offenbar wieder Hoffnung für den 26-Jährigen.
Bora-Sportdirektor Enrico Poitschke erklärte vor dem Start der Schlussetappe des Critérium du Dauphiné im Interview mit "radsport-news.com", dass Schachmanns Schlüsselbeinbruch nicht operiert werden muss.
"Es ist richtig gebrochen. Aber es ist verhältnismäßig gut gebrochen. Maximilian muss nicht operiert werden. Die Schmerzen halten sich auch in Grenzen. Aber man muss die nächsten Tage abwarten, wie sich das entwickelt. Deshalb kann man Richtung Tour auch noch nichts sagen", so Poitschke.

Buchmann mit großem Bluterguss

Auch Mühlberger hat sich wohl nichts gebrochen, muss sich aber noch einem CT-Scan unterziehen, bei dem seine Handgelenksverletzung genauer bestimmt werden soll.
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