Richard Carapaz kommt bei Lombardei-Rundfahrt zu Sturz - Olympiasieger von Tokio kommt mit leichten Verletzungen davon
Update 12/10/2025 um 18:44 GMT+2 Uhr
Glück im Unglück für Richard Carapaz bei der Lombardei-Rundfahrt. Auf der Jagd nach dem Ausreißer und späteren Tagessieger Tadej Pogacar kam der Ecuadorianer auf der Abfahrt des Passo di Ganda zu Sturz. Der 32-Jährige kam jedoch mit dem Schrecken und nur leichten Verletzungen davon. Das bestätigte sein Team EF Education-EasyPost am Tag nach dem Rennen in Norditalien.
Heftiger Sturz: Carapaz schlägt in die Felswand ein
Quelle: Eurosport
"Richie hat bei seinem Sturz Schürfwunden erlitten, ist aber ohne Knochenbrüche davongekommen", teilte das Team nach dem Rennen am Samstag mit. "Erste Untersuchungen haben eine Gehirnerschütterung ausgeschlossen, aber unser medizinisches Team wird ihn in den kommenden Tagen weiterhin beobachten."
Insgesamt verlief das letzte der fünf Monumente des Radsports für die Mannschaft ernüchternd. Der Rennstall war mit drei Topfahrern ins Rennen gegangen, konnte aber keine Spitzenplatzierung erzielen.
Der WM-Dritte Ben Healy und Neilsson Powless hatten zum Saisonende nicht mehr die Kraft, im Kampf um den Sieg mitzumischen. So sprang am Ende als bestes Ergebnis Rang 29 für Alex Baudin heraus.
"So ist der Radsport. Wir hatten auf mehr gehofft, aber ich bin froh, dass Richies Verletzungen offenbar nicht so schlimm sind, wie sie hätten sein können, und dass er im Winter keine Einschränkungen haben dürfte", wird Sportdirektor Charles Wegelius zitiert.
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Quelle: Eurosport
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