Vuelta a España 2026 - Richard Carapaz lässt sich von verpufftem Angriff nicht entmutigen: "Das ist mein Stil"

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Richard Carapaz hat auf der zwölften Etappe der Vuelta a España Zeit auf den Gesamtführenden Enric Mas verloren, mit seiner kämpferischen Herangehensweise aber einmal mehr gezeigt, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Daran dürfte sich auch künftig nichts ändern. Die Etappe sei eine Gelegenheit gewesen, sich selbst und die Rivalen auf die Probe zu stellen, sagte der Ecuadorianer nach dem Rennen.

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Quelle: Eurosport

Carapaz hatte 36 Kilometer vor dem Ziel am Alto de Velefique den Angriff gewagt. Der Kapitän von EF Education-EasyPost beschleunigte vom hinteren Teil des Feldes aus, während das Movistar-Team das Tempo für seinen Gesamtführenden Enric Mas kontrollierte.
Nur zwei Kilometer später wurde der Ecuadorianer wieder eingeholt. "Ich wusste, dass es ein harter Tag werden würde", sagte Carapaz im Ziel gegenüber Eurosport.
Der schwierigste Teil der Etappe stand nach dem Angriff noch bevor, entsprechend verlor Carapaz letztlich fast eine halbe Minute auf Mas – auch, weil er den Angriff von Felix Gall 13 Kilometer vor dem Ziel nicht mehr so mitgehen konnte wie es seine Konkurrenten Mas und Primoz Roglic taten.
Gall und Roglic fing der erfahrene Ecuadorianer auf den letzten Kilometern noch ab, den Gesamtführenden aus Spanien nicht mehr.

Carapaz erklärt seinen Angriff

Trotzdem: "Ich denke, es war ein guter Angriff. Ich wollte das Rennen schwieriger machen", erklärte der 33 Jahre alte Carapaz seine Herangehensweise.
"Wir haben beschlossen, es zu versuchen. Ich wusste, dass es einen richtigen Moment für den Angriff geben musste. Das ist mein Stil, und genau das habe ich gezeigt", betonte der Giro-Sieger von 2019.
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"Ich habe weiter gekämpft, weil ich daran geglaubt habe, dass es möglich ist, dort zu bleiben und mich in der Gesamtwertung sogar noch zu verbessern", so Carapaz, der mit 3:53 Minuten Rückstand auf Mas aktuell Vierter im Gesamtranking ist.
Nach der mittelschweren Etappe am Freitag (jetzt im Liveticker) geht es am Samstag zurück ins Hochgebirge. Gut möglich, dass Carapaz auf der Sierra de La Pandera den nächsten Angriff wagt – es würde zu seinem Stil passen.
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