Verwirrung um Strafe für Tadej Pogacar bei Lüttich - Bastogne - Lüttich: Sanktion wird am Abend wieder einkassiert
VonNiklas Bien
Publiziert 27/04/2026 um 08:53 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar hat bei Lüttich - Bastogne - Lüttich mit seinem insgesamt vierten Sieg einmal mehr seine Extraklasse gezeigt. Nach dem Rennen ging das Zittern aber noch einmal auf andere Art und Weise los: Der Slowene bekam zunächst eine Geldstrafe von 5000 Schweizer Franken auferlegt. Wie sein UAE Team Emirates - XRG im Laufe des Abends erklärte, wurde die Strafe allerdings wieder zurückgezogen.
Highlights: Seixas liefert Dominator Pogacar einen harten Fight
Quelle: Eurosport
Pogacar weiß, wie er Erfolge feiern kann – das Podium ist für den Seriensieger schon lange gewohntes Terrain.
Und doch hatte die Jury nach der nächsten Pogacar-Show bei Lüttich - Bastogne - Lüttich am Sonntag ein Vergehen entdeckt.
In einem offiziellen Rennkommuniqué hieß es zunächst, der 27-Jährige habe während der Siegerehrung "die falsche Platzierung der Werbung auf dem Weltmeistertrikot" gehabt.
Für den Fehler nach Artikel 1.3.072.6: "Weltmeister-Ausrüstung" war die durchaus ordentliche Strafe von 5000 Schweizer Franken angegeben, umgerechnet über 5400 Euro. Was der Slowene konkret falsch gemacht haben soll, ging aus der Mitteilung indes nicht hervor. Medienberichten zufolge könnte die Entfernung der Logos zu den charakteristischen Regenbogenstreifen der Grund gewesen sein.
Pogacar-Strafe wird zurückgenommen
Später am Abend durfte sich Pogacar wieder ohne Einschränkung über seinen insgesamt 13. Sieg bei einem Monument des Radsports freuen: Die Strafe wurde aufgehoben. Das erklärte sein "UAE Team Emirates - XRG" auf Nachfrage der "Gazzetta dello Sport".
Wie in den Vorjahren – Pogacar hatte bereits 2021, 2024 und 2025 beim ältesten der fünf Monumente triumphiert – attackierte der 27-Jährige an der Côte de la Redoute. Shootingstar Paul Seixas konnte zunächst noch folgen, musste beim letzten Anstieg aber abreißen lassen.
Der Franzose, der sich immer mehr in den Kreis der größten Pogacar-Konkurrenten hocharbeitet, wurde Zweiter. Remco Evenepoel fuhr mit 1:47 Minuten Rückstand auf Pogacar auf den dritten Platz.
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Quelle: Eurosport
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