Paris - Nizza: Roglic und Evenepoel lassen Trio ziehen - 6. Etappe geht an Skjelmose, McNulty erobert Gelbes Trikot

Der Kampf um den Gesamtsieg bei Paris - Nizza spitzt sich weiter zu: Auf der 6. Etappe machte ein Trio den Sieg unter sich aus und warf den Superstars den Fehdehandschuh hin. Fast eine Minute nahmen Matteo Jorgenson, Brandon McNulty und Mattias Skjelmose den großen Favoriten um Remco Evenepoel und Primoz Roglic auf den letzten 25 Kilometern ab. Den Tagessieg holte sich der Däne Skjelmose.

Roglics Attacke nicht gekrönt: Die Highlights der 6. Etappe

Quelle: Eurosport

Neuer Spitzenreiter ist nun der US-Amerikaner McNulty (UAE), der sich von Platz drei an die Spitze schob.
Am letzten Anstieg des Tages, einer kurzen, steilen Rampe der 2. Kategorie, ging Bora-Kapitän Roglic in die Offensive, doch der Slowene konnte sich nicht wirklich lösen. Besser gelang dies wenig später Jorgenson, der als Solist davonzog. Als Duo machten sich Skjelmose und McNulty auf die Verfolgung, während dahinter nicht entschieden reagiert wurde.
Jorgenson wartete auf seine beiden Verfolger und als Trio bauten sie den Abstand weiter aus und hielten das Grüppchen hinter sich auf Distanz. Auf der Zielgeraden war Lidl-Profi Skjelmose klar der Stärkste und feierte seinen ersten Saisonsieg, erst 52 Sekunden danach kam Evenepoel im Trikot des belgischen Meisters als Vierter ins Ziel, eine Sekunden nach ihm auch Roglic und der bisherige Spitzenreiter Luke Plapp (Australien).
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Dänischer Traumtag: Skjelmose macht's Vingegaard nach

Quelle: Eurosport

Bester Deutscher war nach rund 2500 Höhenmetern der Augsburger Georg Zimmermann auf Rang 28.
In der Gesamtwertung liegt McNulty vor dem schweren Schlusswochenende nun 23 Sekunden vor Landsmann Jorgenson (Visma) und 34 vor Plapp (Jayco) sowie 54 vor Skjelmose. Der Rückstand aller weiteren Podiumskandidaten auf das Gelbe Trikot beträgt bereits über eine Minute. Roglic fehlen auf dem elften Rang 1:44 Minuten zum Spitzenreiter.

Paris - Nizza: Schnee sorgt für Verkürzung

Die siebte und vorletzte Etappe am Samstag sollte ursprünglich über 173 km von Nizza nach Auron führen. Aufgrund schlechter Wetterprognosen (Schnee und Minusgrade) mussten die Organisatoren die Streckenführung jedoch ändern, der Tagesabschnitt endet nun mit einer Bergankunft auf dem Madone d'Utelle (1. Kategorie). Insgesamt sind dann nur noch 104 km zu bestreiten.
Die 82. Austragung des traditionsreichen Rennens endet am Sonntag mit einer schweren Kletterpartie rund um Nizza, wo am 21. Juli auch erstmals das große Finale der Tour de France steigen wird.
(mit SID)
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Watch funny moment as Evenepoel takes an age getting jacket on, eventually requiring assistance!

Quelle: Eurosport

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