Paris-Nizza: Mattias Skjelmose nach schwerem Sturz im Krankenhaus - Radprofi fällt auf siebter Etappe über Verkehrsinsel
Update 15/03/2025 um 18:58 GMT+1 Uhr
Der dänische Radprofi Mattias Skjelmose ist auf der 7. Etappe der Fernfahrt Paris - Nizza schwer gestürzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Der 24-Jährige fuhr am Samstag mit voller Geschwindigkeit auf einen Fahrbahnteiler, Skjelmose schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf. Sein Team Lidl-Trek gab einige Stunden später aber bei "X" eine Entwarnung. Es gebe "gute Nachrichten".
Pedersen über gestürzten Skjelmose: "Er hatte sehr große Schmerzen"
Quelle: Eurosport
"Erste Berichte aus dem Krankenhaus besagen, dass er keine Brüche hat", schrieb das Team. Er müsse nur "am Ellbogen genäht" werden. Skjelmose war bei schwierigen Bedingungen als Gesamtdritter an den Start gegangen, musste das Rennen nach dem Sturz aber aufgeben.
"Letztes Jahr war es nur kalt, jetzt regnet es auch noch", klagte der Däne, bevor es ihn auf dem vorletzten und 109 km langen Teilstück erwischte. Die Welle, die ihm zum Verhängnis wurde, wurde zwar durch eine rote Markierung hervorgehoben. Doch kein Helfer warnte wie sonst üblich mit einer Fahne vor dem Hindernis auf der Straße.
Einige Fahrer vor dem 24-Jährigen konnten dem Fahrbahnteiler bei nasser Strecke noch ausweichen und versuchten, die nachfolgenden Profis darauf hinzuweisen. Doch Skjelmose konnte nicht mehr reagieren und wurde ausgehebelt.
Bis zu seinem Sturz hatte er in aussichtsreicher Position gelegen. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen von Lidl-Trek leistete er viel Tempoarbeit. Doch der Sturz beendete seine Aussichten auf eine Top-Platzierung. Nur wenige Kilometer weiter warnte ein Streckenhelfer bereits wieder mit einer gelben Fahne vor dem nächsten Fahrbahnteiler. Für Skjelmose kam dies zu spät.
Pedersen kommt Skjelmose zu Hilfe: "hatte starke Schmerzen"
Teamkollege Mads Pedersen, der am Ende Zehnter wurde, hielt während des Rennens beim Gestürzten an und berichtete im Anschluss: "Ich habe ihn auf der Straße liegen sehen, konnte aber nicht viel machen. Ich habe ihn gefragt, wie es ihm geht. Er hatte starke Schmerzen. Aber dann musste ich weiterfahren. Die zuständigen Leuten haben übernommen."
Den Tagessieg holte Michael Storer, Georg Steinhauser (Scheidegg/EF Education-EasyPost) wurde Dritter, Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) Achter.
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(mit SID)
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Quelle: Eurosport
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