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Paris - Roubaix 2025: Reaktionen zum Rennen mit Sieger Mathieu van der Poel und Wout van Aert - "Ich habe wirklich gelitten"
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Update 14/04/2025 um 08:14 GMT+2 Uhr
Zum dritten Mal in Serie hat Mathieu van der Poel (Alpecin-Deceuninck) Paris-Roubaix für sich entschieden. Eine Vorentscheidung im Duell mit Tadej Pogacar (UAE-Emirates-XRG), der grinsend als Zweiter ins Vélodrome André Petrieux einfuhr, fiel nach einem Sturz des Weltranglistenersten. Der Sieger wurde gut 30 Kilometer vor dem Ziel noch von einem Zuschauer mit einer Trinkflasche angegriffen.
Highlights: Van der Poel gewinnt Gigantenduell - Pogacar stürzt
Quelle: Eurosport
Das Podium komplettierte Mads Pedersen (Lidl-Trek), der zuvor wegen eines Defekts aus der Spitzengruppe zurückgefallen war.
Der Deutsche Jonas Rutsch, der lange Zeit in der Spitzengruppe mitgefahren war, kam als Sechster ins Ziel und musste anschließend zugeben: "Ich bin wirklich sehr fertig."
Der Sieger hingegen freute sich über seinen dritten Erfolg in Serie: "Das bedeutet mir eine Menge." Der Niederländer habe "wirklich gelitten".
Jasper Philipsen, der das Podium auch wegen der Spätfolgen eines Sturzes verpasste, ärgerte sich anschließend am Mikrofon.
Die Stimmen zur 122. Ausgabe von Paris - Roubaix:
Mathieu van der Poel (Alpecin-Deceuninck / Sieger / Ziel-Interview): "Das bedeutet mir eine Menge. Es ist so ein schweres Rennen. Ich habe wirklich gelitten. Schade, dass Tadej den Fehler in der Kurve gemacht hat. Ich musste dann einfach voll fahren, aber es war noch weit bis zum Ziel. Es war wirklich schwer, gerade die letzten beiden Sektoren im Gegenwind. Ich habe mich echt schwergetan. Zum Glück habe ich es geschafft."
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Van der Poel: "Schade, dass Tadej diesen Fehler macht"
Quelle: Eurosport
Wout van Aert (Visma-Lease a Bike / Vierter / Eurosport): "Natürlich war ich mir nicht sicher, dass ich den Sprint gegen Mads gewinnen würde. Nach so einem schweren Rennen ist es aber auch immer ein eigenartiger Sprint. Ich habe es versucht, aber er ist früh angegangen und ich konnte nur noch in seinem Windschatten hinter ihm herfahren."
Florian Vermeersch (UAE-Emirates - XRG / Fünfter / Eurosport): "Es ist schade, dass wir hier verloren haben. Gerade, weil es mit dem Sturz und dem gebrochenen Laufrad so doof gelaufen ist. Wir wollten gewinnen und haben es nicht geschafft. Einerseits ist das enttäuschend, andererseits können wir auch zufrieden sein. Wir sind Zweiter und Fünfter, das ist ein tolles Ergebnis in so einem Rennen. Wir haben bewiesen, dass wir auch ein gutes Klassikerteam sind. Trotzdem bin ich momentan ein wenig enttäuscht, um ehrlich zu sein."
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Pogacar erklärt seinen Sturz: "War einfach zu schnell"
Quelle: Eurosport
Tadej Pogacar (UAE-Emirates-XRG / Zweiter / Ziel-Interview): "Ich habe die Motorräder gesehen. Die standen wohl in der Kurve. Ich habe sie beobachtet und in meinem Kopf fuhren sie geradeaus. Niemand hat die Kurve genommen. Und dann kam ich sehr, sehr, sehr schnell zur Kurve. Wir hatten Rückenwind und ich hatte gerade voll attackiert. Ich war einfach zu schnell."
Philip Roodhooft (Alpecin-Deceuninck / Teammanager / Eurosport): "Auch wenn Tadej Mathieu schlägt, wie zuletzt in Flandern, sind wir froh, dass er dabei ist. Dass er diese Herausforderungen annimmt, gibt dem Radsport extra-Bedeutung – und den Siegen auch."
Jonas Rutsch (Intermarché-Wanty / Sechster / Eurosport): "Es war ein sehr guter Tag, aber im Moment kann ich kaum sprechen, ich bin wirklich sehr fertig. Pech ist Teil dieses Rennes, ich hatte die letzten Jahre auch schon Pech, heute lief es aber gut für mich."
Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck / Elfter / Eurosport): "Ich fühlte mich gut, aber mein Sturz war ziemlich scheiße. Danach hatte Rückenschmerzen, das war natürlich nicht ideal. Ich bin trotzdem zurück zur Rennspitze gelangt, das Finale war dann aber zu lang und zu schwer für mich."
Maximilian Walscheid (Jayco - AlUla / 59. / RSN): "Ich war auf dem Weg zum ersten Sektor eigentlich super platziert und hab mich extrem gut gefühlt. Ich konnte mich die ganze Zeit vorne halten und dann lag Schotter in der Kurve, den man nicht sehen konnte. Ich bin dann mit dem Vorderrad weggerutscht und das wars."
Mads Pedersen (Lidl-Trek / Dritter / Ziel-Interview): "Letztendlich habe ich das Beste rausgeholt, was heute möglich war. Man kann natürlich nie wissen, was ohne den Platten passiert wäre. Aber das ist auch die Schönheit dieses Rennens - alles kann passieren. Und leider war ich heute der Unglückliche mit einem Platten in einem wirklich schlechten Moment. Wenn Tadej attackiert, ist es nicht ideal, einen Platten zu haben. Ich konnte nichts anderes machen als die Situation akzeptieren und das Beste draus machen."
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"Vollpfosten!" Van der Poel von Zuschauer mit Flasche beworfen
Quelle: Eurosport
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