Der Inzidenzwert in der Region Nord liegt inzwischen wieder bei über 400 und steigt seit Tagen an, weshalb der Präfekt Michel Lalande schon vor einigen Tagen hatte durchblicken lassen, dass eine Absage des geplanten Renntermins Mitte April sehr wahrscheinlich sei. Dies soll nun beschlossen sein und die Verkündung unmittelbar bevorstehen.
Die Veranstalter der ASO sollen bis zuletzt um die Austragung von Paris - Roubaix 2021 gekämpft haben, doch auch der Verweis auf eine nochmals verschärfte Blase rund um die Teams und Fahrer sowie der komplette Ausschluss von Zuschauern bei Start, Ziel und an Schlüsselstellen wie dem Wald von Arenberg konnte die Absage für den 11. April nicht verhindern.
Den letzten Ausschlag soll dem Bericht nach Gespräche zwischen den Ministerien für Sport und Gesundheit am Dienstag gegeben haben. Dort kam man zu der Auffassung, in der aktuellen Situation nicht eine beträchtliche Zahl an Polizei- und Ordnungskräften für die Durchführung eines Sportevents abstellen zu können.
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Bei den Veranstaltern will man nun klären, ob eine Verschiebung der "Königin der Klassiker" ans Saisonende möglich wäre, die letzten Wochenenden im Oktober böten sich derzeit dazu noch an.
Schon im Vorjahr war das Rennen aus dem April in den Oktober verlegt worden - konnte dann aber aufgrund der Coronalage auch am Ersatztermin nicht stattfinden.
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