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Stefan Küng bei EM schwer gestürzt - Schweizer Team zieht Lehren aus Unfall: "Darf uns nicht mehr passieren"
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Publiziert 09/11/2023 um 17:17 GMT+1 Uhr
Vor knapp zwei Monaten krachte Stefan Küng bei der Rad-EM im Zeitfahren in ein Absperrgitter am Straßenrand. Die Bilder vom blutüberströmten Schweizer gingen um die Welt. Die Verletzungen sind größtenteils verheilt, doch man will daraus Lehren ziehen. Thomas Peter, Geschäftsführer von Swiss Cycling, meinte im "Blick": "Wir müssen daraus lernen. Das darf uns künftig nicht mehr passieren."
Sturz ins Absperrgitter bringt Küng um Medaille im Zeitfahren
Quelle: Eurosport
Denn Küng stieg nach seinem schweren Sturz wieder aufs Rad und fuhr trotz eines kaputten Helms weiter. Das ist laut Reglement eigentlich nicht gestattet. Doch keiner der Verantwortlichen schritt ein.
Für Peter steht aber fest: "Rückblickend betrachtet, hätten die Trainer, die hinter Stefan Küng im Auto saßen, ihn aus dem Rennen nehmen sollen."
Der Geschäftsführer meinte zudem: "Wenn der Helm kaputt ist, muss der Fahrer anhalten. Punkt. Da gibt es keinen Spielraum." Man habe alle im Verband darauf sensibilisiert.
Auch Küng äußerte sich dazu und meinte: "Wenn, dann hätten es die Rennkommissare tun müssen." Für ihn selbst und das Team "ging es darum, wieder möglichst schnell auf das Rad zu steigen. Da funktioniert man einfach und überlegt nicht, was sein könnte", so der 29-Jährige.
Er könne sich auch "nur noch in Fetzen an das erinnern", was nach dem Sturz passierte, erzählte Küng, der unter anderem eine Gehirnerschütterung sowie einen Jochbeinbruch und Frakturen an der Hand erlitt. Mit Blick auf Olympia 2024 sowie die WM im kommenden Jahr in Zürich will man im Schweizer Team das Guiding des Fahrers durch das Team verfeinern, um einen Unfall wie bei Küng in Zukunft zu vermeiden.
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