Pascal Ackermann glänzt nach seiner Nichtnominierung für die Tour de France mit Etappensiegen in Rumänien und Italien

Bis Anfang Juli prägten vor allem Frusterlebnisse Pascal Ackermanns fünfte Profisaison. Der Sprinter vom Team Bora - hansgrohe war zu diesem Zeitpunkt noch ohne einen einzigen Sieg und musste zudem die Enttäuschung über die Nicht-Nominierung zur Tour de France wegstecken. Doch der 27-Jährige ließ sich nicht hängen während seine Teamkollegen bei der Tour de France um Etappensiege kämpften.

Pascal Ackermann wehrt sich nach Tour-Aus

Fotocredit: Imago

Ackermann nutzte die Gelegenheit, um bei der kleinen Sibiu Tour in Rumänien den Bann zu brechen. Ackermann gewann den Auftakt und die Schlussetappe der viertägigen Rundfahrt und machte knapp zwei Wochen bei einem weiteren kleineren Mehretappenrennen da weiter, wo er in Rumänien aufgehört hatte. Auf der Mittelmeerinsel Sardinien sprintete er zu drei Etappenerfolgen.
“Es war einfach mal wieder schön, Rennen zu gewinnen. Im Sprint kommt es viel auf Timing und Instinkt an, das wird immer schwieriger, wenn auch das Selbstvertrauen ein wenig fehlt. Hier bin ich einfach locker drauf los gefahren und das hat super geklappt. Ich denke, das war nach Sibiu ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, bilanzierte Ackermann "radsport-news.com" gegenüber die fünf Tage der Settimana Ciclistica Italiana, die der Italiener Diego Ulissi (UAE Team Emirates) mit zwei Tagessiegen souverän für sich entschied.
Angesichts der anspruchsvollen Etappenprofile waren Ackermanns Siege trotz der nicht überwältigend starken Konkurrenz durchaus bemerkenswert. “Ich habe ja immer gesagt, dass ich gut in Form bin“, betonte der Deutsche Meister von 2018, der das aber nicht als nachträglichen Fingerzeig an die Sportliche Leitung ansehen wollte. “Das mit der Tour ist schon Geschichte. Jetzt möchte ich die Form nutzen und auch wieder gegen die anderen großen Sprinter gewinnen“, kündigte er an.
Dazu werden sich Ackermann im August gleich mehrere Möglichkeiten bieten, und zwar zunächst bei der Polen-Rundfahrt, ehe mit den Hamburger Cyclassics und der Deutschland Tour zwei Heimspiele folgen werden. “Da freue ich mich besonders drauf, mal wieder vor heimischer Kulisse Radrennen zu fahren“, sagte der Bora-Profi, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft und der bereits im Mai mit dem UAE Team Emirates von Toursieger Tadej Pogacar in Verbindung gebracht wurde. Ob es tatsächlich zu einem Wechsel kommt, wird gemäß der UCI-Regularien frühestens am 1. August offiziell feststehen.
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Pogacar holds up Roglic's number in tribute

Quelle: Eurosport

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