Mattias Skjelmose gibt Einblick in Gedanken von Jonas Vingegaard über Tadej Pogacar: "Er fährt mir einfach davon"
Von Niklas Bien
Publiziert 07/08/2026 um 19:11 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar ist seinem größten Konkurrenten Jonas Vingegaard in den vergangenen Jahren recht deutlich enteilt. Öffentlich gibt sich der Däne immer wieder zuversichtlich. In seinem Innenleben könnte das anders aussehen, wie Vingegaards Landsmann Mattias Skjelmose im Podcast "Hva så?!" berichtete. Der zweifache Tour-Sieger habe Skjelmose im Gespräch gesagt, dass er "nicht mehr tun" könne.
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Quelle: Eurosport
Der Fahrer vom deutschen Team Lidl-Trek habe "einige gute Unterhaltungen" mit dem Tour-de-France-Champion aus den Jahren 2022 und 2023 gehabt. Darin seien logischerweise auch Vingegaards Duelle mit Pogacar zur Sprache gekommen.
"Er sagt: Ich produziere das Beste, das ich je produziert habe. Ich kann nicht mehr tun. Was soll ich sonst machen? Ich zeige das Beste und er fährt mir einfach davon. Ich kann nicht mehr tun", zitierte Skjelmose seinen Landsmann.
Pogacar fährt seit Jahren in seiner eigenen Liga – und damit auch in einer anderen als Vingegaard, der ebenfalls zu den ganz Großen seines Sports gehört.
Als Vingegaard auf der 15. Etappe der Tour de France stürzte und verletzt aufgeben musste, war sein slowenischer Kontrahent in der Gesamtwertung bereits 4:30 Minuten entfernt.
"Enormer Druck" auf Vingegaard
Die Extraklasse, die der 29-jährige Däne zweifelsohne hat, scheint in der Pogacar-Ära beinahe ein Fluch zu sein.
"Ich denke, es liegt ein enormer Druck auf ihm. Weil er der einzige Fahrer ist, der in der Lage war, mit ihm mitzuhalten und am engsten an ihm dran ist", erklärte Skjelmose, der die Tour auf Platz sechs beendete.
"Alle erwarten was von ihm, nicht nur ganz Dänemark. Wir haben einfach nur Glück, dass er Däne ist", so der 25-Jährige weiter.
Vingegaard selbst hat sich nach dem klaren Tour-Erfolg von Pogacar analytisch gegeben. Er habe die Tour, "insbesondere was die Vorbereitung auf die längeren Anstiege angeht", falsch eingeschätzt, so der 29-Jährige zuletzt im Gespräch mit dem dänischen Sender "TV2".
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