Tadej Pogacar über Remco Evenepoel bei Red Bull-Bora-hansgrohe: "Es wäre beängstigend, ihn noch besser zu sehen"

Tadej Pogacar war in diesem Jahr über weite Strecken unschlagbar. In den seltenen Fällen, in denen der Slowene nicht gewann, war einige Male Remco Evenepoel zur Stelle: Unter anderem schnappte sich der Belgier den WM-Titel im Zeitfahren. Im kommenden Jahr fährt Evenepoel bei Red Bull-Bora-hansgrohe, Pogacar hat das genau im Blick: "Es wäre beängstigend, ihn noch besser zu sehen", so der Slowene.

Machtdemonstration! Evenepoel überholt Pogacar im Zeitfahren

Quelle: Eurosport

Evenepoel, bis zum Ende dieser Saison noch für Soudal Quick-Step im Einsatz, kann Dominator Pogacar besiegen - zumindest an einzelnen Tagen und in seiner Spezialdisziplin.
Das angesprochene WM-Zeitfahren und die Zeitfahren auf der vierten Etappe des Critérium du Dauphiné und der fünften Etappe der Tour France gingen an den 25-Jährigen.
Mit seinem Wechsel zu Red Bull-Bora-hansgrohe soll Evenepoel nun auch der Angriff auf die Titel der großen Rundfahrten gelingen - gerade der Gesamtsieg bei der Tour de France steht auf dem Zettel des Belgiers weit oben.
Aus Sicht des vierfachen Tour-de-France-Champions Pogacar ist der Wechsel in der Hinsicht ein sinnvoller Schritt. "Für ihn selbst kann eine Veränderung meiner Meinung nach gut sein; Veränderungen können manchmal wirklich gut sein. Er wechselt von einem Superteam zu einem anderen Superteam", sagte der Slowene im Gespräch mit dem belgischen Medium "Sporza".

Pogacar über Evenepoel: "Was ich nicht hoffe ..."

Der Dominator weiß - gerade das WM-Rennen im September dürfte ihm in Erinnerung geblieben sein - wie stark Evenepoel sein kann: Dort holte ihn der Belgier im Kampf gegen die Uhr sogar ein und ließ ihn am letzten Anstieg stehen.
"Es wird interessant sein zu sehen, ob er noch einen weiteren Schritt machen kann, was ich nicht hoffe, denn er ist bereits so gut und manchmal so dominant. Es wäre beängstigend, ihn noch besser zu sehen", betonte Pogacar.
Von außen betrachtet, so Pogacar, wird sich für Evenepoel mit dem Teamwechsel vielleicht nicht viel ändern, für den Belgier selbst wird es aber "sicherlich eine große Veränderung sein".
"Ich denke, er kann wirklich gut abschneiden, und ich glaube, die ganze Welt ist gespannt darauf, wie er sich bei Red Bull schlagen wird", sagte der Slowene.

Evenepoel plant das Jahr 2026

Der genaue Rennplan von Evenepoel bei seinem neuen Team steht derweil noch nicht fest, vieles hängt von der Streckenführung des Giro d'Italia ab.
Spätestens bei der Tour dürfte sich zeigen, wie "beängstigend" der zweifache Olympiasieger im kommenden Jahr wirklich ist.
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Unnachahmlich! Pogacar lässt Evenepoel und Co. ohne Probleme stehen

Quelle: Eurosport


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