Tadej Pogacar warnt vor Primoz Roglic: Slowenischer Rivale bei Team Bora-hansgrohe "noch besser"

Tadej Pogacar sieht seinen slowenischen Landsmann Primoz Roglic nach dessen Wechsel zum Team Bora-hansgrohe als noch größeren Rivalen in der neuen Saison an. Bei der Tour de France werde 2024 der Kampf um den Sieg nochmals spannender werden, erklärte Pogacar gegenüber "GCN": "Für Roglic wird es bei Bora noch besser sein und die Konkurrenz wird durch seinen Weggang von Jumbo noch größer", sagt er.

Primoz Roglic und Tadej Pogacar

Fotocredit: Getty Images

Pogacar wird sich im Rennen ums Gelbe Trikot nicht mehr nur wie in den letzten drei Jahren gegen Titelverteidiger Jonas Vingegaard und dessen Mannschaft beweisen müssen, so die Erwartung des zweifachen Tour-Siegers: "Jetzt gibt es Jumbo und Bora, also ist der Konkurrenzkampf noch größer", so der 25-Jährige.
Ob er neben der Frankreich-Rundfahrt im kommenden Jahr auch erstmals den Giro d'Italia bestreiten wird, ließ Pogacar weiter offen: "Ich kenne das Programm noch nicht. Es liegt am Team zu entscheiden - bis es das Programm veröffentlicht, kann ich nicht viel sagen."
Mehr Klarheit scheint aber bereits bezüglich der Frühjahrsrennen in seinem Kalender zu herrschen, sein Saisonauftakt 2023 war mit Siegen bei der Andalusien-Rundfahrt und Paris - Nizza, gefolgt von Platz vier beim Klassiker in Sanremo und dem Triple aus Flandern-Rundfahrt, Amstel Gold Race und Flèche Wallonne extrem erfolgreich gewesen, bevor ihn ein Sturz bei Lüttich-Bastogne-Lüttich zurückwarf.
"Wir können ein ähnliches Programm erwarten", kündigte Pogacar nun an, allerdings werde es auch "selbstverständlich einige Anpassungen" geben, schließlich ist 2024 "ein Olympia-Jahr, was die Saison auf jeden Fall interessant macht". Die Rennen um Gold in Paris folgen kurz nach dem Tour-Finale, das erstmals in Nizza stattfinden wird. In Tokio musste sich Pogacar 2021 im Straßenrennen mit Bronze hinter Olympiasieger Richard Carapaz aus Ecuador und dem Belgier Wout Van Aert begnügen.
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Quelle: Eurosport

Pogacar will Programm variieren

In den folgenden Jahren plant Pogacar dann aber, sich einmal mehr auch neuen Herausforderungen zu stellen: "Ich möchte gerne unterschiedliche Dinge, verschiedene Szenarien ausprobieren", kündigte er an. Das sollte könnte sowohl den Giro-Organisatoren Hoffnung machen als auch einen Start beim Kopfsteinpflaster-Klassiker Paris - Roubaix möglich werden lassen.
Ebenfalls denkbar sei aber auch ein ganz konventioneller Plan Richtung Saisonhöhepunkt im Juli: "Vielleicht muss ich es mal ein Jahr ruhig angehen lassen, nur Vorbereitungsrennen fahren und auf die Tour de France fokussieren", so der UAE-Kapitän.
Ob er dabei in Frankreich wie 2023 mit einem zweiten Leader an seiner Seite antrete oder alleiniger Kapitän sei, mache für ihn wenig Unterschied, bekannte Pogacar: "Es ist egal, ob aus dem Kreis von Adam Yates, Juan Ayuso oder Joao Almeida einer als Co-Kapitän der Mannschaft sein wird. Mir ist es gleich - mit zwei Leadern sieht die Taktik etwas anders aus, mit einem Leader ist der ganze Druck auf diesem Fahrer. Das ist ein Unterschied, aber beides kann wirklich gut funktionieren."
Im letzten Sommer gewann Yates die Auftaktetappe der Tour im Baskenland und stand in Paris als Dritter der Gesamtwertung neben Pogacar bei seiner siebten Tour erstmals auf dem Podium. Ayuso und Almeida hingegen warten beide noch auf ihre Premiere bei der "grande boucle" im Juli.
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Quelle: Eurosport

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