Tom Pidcock verlässt Ineos Grenadiers zum Saisonende: Vertrag wird aufgelöst - schlägt Red Bull-Bora-hansgrohe zu?

Tom Pidcock wird das Team Ineos Grenadiers zum Saisonende verlassen. Dies gab das Team in einer Pressemitteilung bekannt. Zwischen dem Briten und seinem Rennstall knirschte es bereits im Herbst dieser Saison, als er überraschend nicht für die Lombardei-Rundfahrt nominiert wurde. Pidcock ließ seinen Frust via "Instagram" raus, sah im Anschluss aber "positive Zeichen" beim Team.

Tom Pidcock verlässt Ineos Grenadiers nach vier Jahren

Fotocredit: Getty Images

Nun wurde die Trennung offiziell. Auch das deutsche Team Red Bull-Bora-hansgrohe wurde mit dem Allround-Talent in Verbindung gebracht. Pidcock ist seit mehreren Jahren ein Red-Bull-Athlet. Der Radsport-Experte Daniel Benson und eine "Cyclingnews"-Quelle gehen allerdings davon aus, dass Pidcock in den kommenden Tagen zum ProTeam Q36.5 wechseln wird
"Wir sind sehr stolz auf die Arbeit, die wir mit Tom in den vergangenen Jahren geleistet haben, um mit ihm außergewöhnliche und erinnerungswürdige Momente zu erreichen", sagte der CEO des Teams, John Allert in der Pressemitteilung. "Wir haben gemeinsam ein mächtiges Kapitel geschrieben und gezeigt, wie aufregend und divers der Profi-Radsport sein kann."
Pidcock fuhr für Ineos sowohl auf der Straße, im Cyclocross und im Mountainbike. In allen drei Disziplinen konnte er große Erfolge feiern: 2024 wurde er Cross-Country-Olympiasieger, 2022 wurde er Cyclocross-Weltmeister, auf der Straße gewann er unter anderem eine Etappe der Tour de France und das Amstel Gold Race.
"Tom hat einige große multi-disziplinäre Ziele und wir glauben, dass diese Entscheidung für beide Seiten das Beste ist, um die künftigen Ziele mit Klarheit, Bestimmung und Entschlossenheit zu verfolgen", sagte Allert. "Wir danken Tom für die vergangenen vier Jahre und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft."
Pidcock war seit 2021 bei Ineos unter Vertrag, nun könnte er sein nächstes Kapitel im Radsport bei dem italienischen Team Q36.5 starten.
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Quelle: Eurosport


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