Remco Evenepoel meldet sich nach schwerem Trainingsunfall aus dem Krankenhaus: "Es wird ein langer Weg werden"

Remco Evenepoel hat sich nach seinem schweren Trainingsunfall am Dienstag, bei dem er mit der Tür eines Postautos kollidiert war, erstmals selbst zu Wort gemeldet. Der Belgier gab in den Sozialen Medien ein Update zu seinen Verletzungen und erklärte: "Das Comeback beginnt jetzt. Nach einem schrecklichen Unfall im Training gestern wurde ich gestern Abend operiert und alles ist gut verlaufen."

Highlights: Evenepoel lässt sich von Defekt nicht stoppen und holt Gold

Quelle: Eurosport

Dann zählte Evenepoel seine zahlreichen Verletzungen auf und zeigte sich kämpferisch: "Mit Brüchen an der Rippe, am Schulterblatt, an der Hand, einer Lungenquetschung und einer Luxation des rechten Schlüsselbeins, bei der alle umliegenden Bänder gerissen sind, wird es ein langer Weg werden. Aber ich konzentriere mich voll auf meine Genesung und bin entschlossen, Schritt für Schritt gestärkt zurückzukommen."
Er sei dankbar "für all die Hilfe und Unterstützung, die ich in den letzten 24 Stunden erhalten habe. Von den Rettungsdiensten, den Nachbarn, die mir im ersten Moment geholfen haben, den medizinischen Teams in Anderlecht und Herentals und unserem Mannschaftsarzt Phil Jansen."
Auch bei seiner Frau und Familie bedankte der 24-Jährige sich, da sie ihm "in diesen schwierigen Momenten beigestanden" habe.
Die Postbotin, mit deren Autotür Evenepoel zusammengeprallt war, wollte der Belgier nicht unerwähnt lassen.
"Ich möchte auch der Frau, die in den Unfall verwickelt war, meine Unterstützung aussprechen", schloss er seinen Post aus dem Krankenhaus.
Die belgische Post hatte gegenüber "Sporza" erklärt, die Postbotin sei "zutiefst betroffen wegen des Vorfalls".

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