Tour de France Femmes: Kein Fair-Play? Harte Kritik an Konkurrentinnen durch Siegerin Annemiek van Vleuten

Harte Kritik nach umstrittenen Aktionen: Das Verhalten mancher Gegnerinnen hat Tour-Siegerin Annemiek van Vleuten gar nicht gefallen. Der Vorwurf der Niederländerin an die Konkurrenz: Fehlendes Fair-Play auf mehreren Etappen. Am Schlusstag war die Trägerin des Gelben Trikots durch einen Defekt ausgebremst worden und fand sich hinter dem Feld wieder, wo das Team SD Worx das Tempo erhöhte.

Highlights: Van Vleuten macht Tour-Triumph an Schotterrampe perfekt

Quelle: Eurosport

Zwar gelang es Van Vleuten nach einigen Minuten, die Lücke wieder zu schließen, doch ihre Botschaft an die Rivalinnen war im Ziel eindeutig.
"Ich bin eine Fahrerin, die das Fair-Play liebt. So wie man das im Rennen der Männer zwischen Vingegaard und Pogacar gesehen hat [als der Däne während der 18. Etappe auf den gestürzten Slowenen gewartet hatte]. Das fand ich toll und Siege werden durch Fair-Play noch wertvoller. Vielleicht sehen das andere Teams nicht so, aber ich bin sehr glücklich bei einer Mannschaft zu sein, wo man fair gewinnen möchte", erklärte die Gesamtsiegerin.
Es habe sich am Schlusstag nicht um die erste fragwürdige Aktion während der Frauen-Tour gehandelt, unterstrich die 39-Jährige: Das ist Elisa Longo Borghini zuvor auch schon bei einer anderen Etappe passiert. Ich war enttäuscht, dass da manche aufs Tempo gedrückt haben. Vielleicht sollten die öfter die Tour de France der Männer verfolgen, denn mit Fair-Play zu gewinnen ist die schönste Art zu siegen."
Am überlegenen Triumph der Movistar-Kapitänin änderten weder ihre Radwechsel noch das Verhalten der Konkurrenz etwas, mit einem Solo-Sieg an der Bergankunft machte van Vleuten den Gesamterfolg perfekt.
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Defekte in Serie für Gelbes Trikot & Kampf um Bergtrikot: Die Highlights

Quelle: Eurosport

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