Tour de France Femmes 2026: Demi Vollering gibt Einblick in ihre Vergangenheit - Mont Ventoux löst Erinnerungen aus
Update 06/08/2026 um 11:50 GMT+2 Uhr
Der Mont Ventoux könnte bei der Tour de France Femmes 2026 im Kampf um das Gelbe Trikot zur Schicksalsprüfung werden. Für Top-Favoritin Demi Vollering ist der berühmte Anstieg aber nicht nur sportlich von großer Bedeutung - mit ihm verbindet die Niederländerin einige ihrer prägendsten Erinnerungen. Auch ihr Vater löste bei der 29-jährigen Star-Fahrerin Gedanken an ihre Vergangenheit aus.
Sprint-Showdown nach knallharter Attacke: Vollering hat das letzte Wort
Quelle: Eurosport
Angesprochen auf die hohen Temperaturen bei der Rundfahrt räumte Vollering zunächst ein, dass sie Hitze eigentlich gar nicht möge. Dennoch sah sie sich in ihre Kindheit zurückversetzt, als sie ihren Vater vor dem Zeitfahren am Dienstag nach längerer Zeit wiedersah.
"Es war das erste Mal seit langer Zeit, dass ich ihn wieder gesehen habe", erzählte die Gesamtzweite auf der Pressekonferenz am Mittwoch nach ihrem Etappensieg in Belleville-en-Beaujolais. Sofort habe sie an dessen Arbeit in der familieneigenen Blumengärtnerei gedacht. "Aber wisst ihr, wo es wirklich heiß ist? In den Gewächshäusern. Er arbeitet dort jeden Tag bei 30 Grad unglaublich hart."
Die Erinnerung machte Vollering sichtlich emotional. "Da wurde mir wieder bewusst, wo ich herkomme. Dort gehört das Leiden einfach dazu - und man muss es annehmen", sagte sie mit belegter Stimme.
Sie selbst hat in ihrer Kindheit ihrem Vater immer wieder in der Gärtnerei geholfen. Einer ihrer Trainer verband diesen Umstand jüngst mit ihrer Stärke während besonders heißer Etappen. Vollering selbst ging darauf nicht näher ein.
Vollering schwärmt vom Mont Ventoux
Zum ersten Mal in der Geschichte der Tour de France Femmes führt eine Etappe auf den Mont Ventoux. Der mythische Berg löst bei Vollering besondere Gefühle aus. "Es ist ein wunderschöner Berg und der Ort, an dem für mich alles begonnen hat", sagte Vollering.
"Es war der erste richtige Berg, den ich je hochgefahren bin. Das wird viele Erinnerungen zurückbringen. Ich wusste damals schon, dass ich ganz gut Berge fahren kann, und deshalb habe ich es so genossen."
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/08/05/image-3492395a-90bb-4a63-8e83-45589ae23452-85-2560-1440.jpeg)
Vollering über Dreier-Sprint: "Dachte, ich schaff es nicht mehr"
Quelle: Eurosport
Damals war Vollering noch Eisschnellläuferin und reiste im Sommer mit ihrer Trainingsgruppe nach Südfrankreich. Einer ihrer Trainer organisierte regelmäßig Fahrten zum Ventoux und nahm schließlich die gesamte Gruppe mit. "In den Jahren danach sind wir immer wieder dorthin zurückgekehrt."
Als sie schließlich Profi-Radsportlerin wurde, konnte sie an den Ausflügen nicht mehr teilnehmen. Am Freitag (live bei Eurosport und HBO Max) könnte sie dort den Grundstein für den Gewinn des Gelben Trikots legen.
Zurzeit liegt Vollering auf Rang zwei der Gesamtwertung, zwölf Sekunden trägt die Schweizerin Marlen Reusser das Maillot jaune.
Das könnte Dich auch interessieren: Teamchef schlägt Alarm: "Gehälter, die jeder Logik widersprechen"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/08/05/image-09a760e4-5008-4a50-b3d6-bd86b8cf267e-85-2560-1440.jpeg)
Portugal-Rundfahrt: Johansen gewinnt Prolog in Lissabon
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung