Tour de France Femmes - Kasia Niewiadoma-Phinneys emotionaler Sieg am Mont Ventoux: "Habe meinen Vater weinen sehen"

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Kasia Niewiadoma-Phinney hat durch einen sensationellen Auftritt am Mont Ventoux auf der Königsetappe der Tour de France Femmes die Gesamtführung übernommen. Im Anschluss an die 7. Etappe war die Polin sichtlich emotional, bei der Siegerehrung im Gelben Trikot konnte die 31-Jährige ihre Tränen nicht zurückhalten. Im Siegerinterview verriet sie, was ihr als Extra-Motivation für den Sieg diente.

Highlights: Niewiadoma lässt am Mont Ventoux alle stehen

Quelle: Eurosport

"Als wir in den Anstieg zum Mont Ventoux reingefahren sind, habe ich nach rechts geschaut und meine Eltern gesehen", sagte Niewiadoma-Phinney. Das sei für die Sieger der Frankreich-Rundfahrt von 2024 eine große Überraschung gewesen.
"Ich habe meinen Vater weinen gesehen. Ich dachte mir einfach, ich muss sie stolz machen", erinnerte sich die Canyon-Fahrerin. "Dieser Sieg ist für meine Familie, meine Freunde, mein Team, meinen Mann Taylor und meinen Trainer. Speziell auch an meinen Teamchef Ronny (Lauke, Anm. d. Red.). Sie alle wissen, wie viel ich für diesen Sieg investiert habe."
So emotional der Sieg war, so taktisch ausgeklügelt war er ebenfalls. "Mein Gedanke war es, dass ich es bis nach Chalet Reynard schaffen musste", sagte Niewiadoma-Phinney. "Danach waren es noch sechs Kilometer alleine."
Sie habe gewusst, dass wenn da jemand bei dem Wind an ihrem Rad geklebt hätte, dass sie was versucht hätten. "Ich wusste, dass sie hinter mir das Spiel spielen würden", erklärte die Polin. Und tatsächlich: Die Verfolgerinnen Marlen Reusser und Demi Vollering arbeiteten nicht zusammen und ließen die neue Trägerin des Gelben Trikots wegfahren.
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Attacken am Mont Ventoux: Niewiadoma distanziert Vollering und Reusser

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Niewiadoma: "Wollte mich wie ein Kind fühlen"

Obwohl es am Ende mit dem Etappensieg geklappt hat, war das ursprünglich gar nicht das Ziel von Niewiadoma-Phinney. "Ich habe nie wirklich den Sieg des Siegens wegen gejagt. Ich habe ihn wegen dieses wunderschönen Gefühls gejagt", erläuterte die 31-Jährige.
Sie sei den Anstieg am Mont Ventoux mit ihren Freunden und ihrem Mann vorher dreimal gefahren. "Wir hatten Spaß, wir sind gesprintet, wir haben uns bemüht, um dieses Gefühl zu haben, das wir oben auf dem Berg sind", freute sich Niewiadoma-Phinney.
"Von dem Moment an wollte ich das Gefühl auch haben, wenn ich wieder herkomme. Diesen puren Spaß am Fahrradfahren, sich wie ein Kind zu fühlen, überall hinzufahren und jeden Pedaltritt zu lieben", fügte sie mit einem Lächeln im Gesicht hinzu.
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Niewiadoma brilliert am Ventoux und erobert Gelb

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