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Zukunft von Kittel weiter ungeklärt: "Es ist im Moment ergebnisoffen"

Zukunft von Kittel weiter ungeklärt: "Es ist im Moment ergebnisoffen"
Von Eurosport

13/07/2019 um 15:31Aktualisiert 13/07/2019 um 16:05

Die sportliche Zukunft von Marcel Kittel ist weiterhin ungeklärt. "Es ist im Moment echt ergebnisoffen. Ich habe weder das andere noch das andere entschieden und ich habe auch keine 20kg zugenommen", sagte der deutsche Top-Sprinter beim Besuch der Tour de France.Im Gespräch mit dem ARD-Hörfunk fügte Kittel an, nach dem Ende der Tour eine Entscheidung über ein mögliches Karriereende zu treffen.

Im Gespräch mit dem ARD-Hörfunk fügte der Thüringer an, nach dem Ende der Frankreich-Rundfahrt eine Entscheidung über ein mögliches Karriereende zu treffen.

Kittel hatte im Mai seinen Vertrag mit dem Team Katusha-Alpecin nach lang anhaltenden Querelen aufgelöst und sich eine Auszeit vom Profiradsport genommen. Er ist bei der Tour als Gast der ARD an diesem Wochenende zu Besuch. "Es ist cool, wieder hier zu sein, auch wenn es im Moment von der Seitenlinie ist. Aber die Tour-Atmosphäre nimmt man trotzdem wahr", sagte er.

Kittel: "Umfeld beeinflusst meine Leistungen"

Der deutsche Tour-Rekordetappensieger hatte bei Katusha-Alpecin nicht an die Erfolge der Vergangenheit anschließen können und war in eine nicht enden wollende Formkrise gerutscht, die Trennung war unausweichlich. "Es war eine Kombination an Faktoren. Ich habe festgestellt: So geht es hier nicht weiter. Ganz wichtig ist ein gutes Umfeld, wo ich mich wohlfühle, das hatte ich nicht. Das ist ein ganz wichtiger Teil, der meine Leistungen mit beeinflusst", erklärte der 31-Jährige.

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Bei Kittels Tour-Besuch dürfte es sicher auch Gespräche mit an ihm interessierten Teams geben. Die niederländische Equipe Jumbo-Visma mit Kittels Freund Tony Martin hat sich diesbezüglich schon geäußert. Dorthin würde Kittel allerdings hinter dem Niederländer Dylan Groenewegen als Sprinter Nummer zwei kommen. Kittels Tour-Stippvisite startet fast auf den Tag genau zwei Jahre nach seinem letzten Tour-Etappensieg. Er wolle sich den "Freiraum" nehmen, "gut und umfangreich" zu entscheiden.

(SID)

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