Van der Poel fuhr auf einen beeindruckenden fünften Platz mit 31 Sekunden Rückstand auf Pogacar und behauptete sein Maillot Jaune somit um neun Sekunden.
Tagesdritter hinter Pogacar und Küng wurde der Däne Jonas Vingegaard (Jumbo - Visma / + 0:27) vor seinem Teamkollegen Wout Van Aert (+ 0:30). Der dritte Jumbo - Visma-Profi, Kapitän Primoz Roglic fuhr gehandicapt durch seinen Sturz vom Montag auf den siebten Rang und verlor 44 Sekunden auf seinen slowenischen Landsmann Pogacar.
"Heute war ein wirklich guter Tag für mich. Ich habe keinen einzigen Fehler gemacht. Zuletzt bin ich immer zu schnell angegangen. Aber jetzt habe ich mich im ersten kleinen Anstieg ein wenig zurückgenommen. Danach fand ich einen tollen Rhythmus", schilderte Pogacar seine Siegesfahrt bei wieder trockenen Bedingungen in der Mayenne.
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Etwa zu Rennmitte hatte es geregnet, so dass einige Fahrer - wie beispielsweise der Schweizer Stefan Bissegger (EF Education - Nippo), der mit 1:22 Minuten Rückstand 18. wurde - benachteiligt waren.

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Pogacar verpasste es zwar um neun Sekunden, van der Poel das Gelbe Trikot abzunehmen, machte in Laval trotzdem aber einen ersten großen Schritt in Richtung Titelverteidigung.
"Ziel war es, heute keine Zeit zu verlieren", sagte er im Ziel - das war mehr als gelungen. Während Roglic 44 Sekunden einbüßte, blieb von den Podiumskandidaten für Paris einzig der Vorjahresdritte Richie Porte (Ineos Grenadiers) innerhalb von einer Minute zu Pogacar.
"Ich hätte gerne auch Gelb geholt, aber Mathieu sieht auch gut darin aus", scherzte Pogacar mit Blick auf die verpasste Gesamtführung kurz nachdem ihm der Niederländer während dem Live-TV-Interview gratuliert hatte.

Etappensieg für Küng greifbar und am Ende doch weit weg

Besonders schmerzhaft war Pogacars Vorstellung für Küng. Der Europameister hatte lange Zeit auf dem Hot Seat des Zeitschnellsten gesessen, bis Pogacar ihn deutlich auf Rang zwei verwies. Küng zog bei der Zieldurchfahrt des Slowenen die Augenbrauen hoch und stand enttäuscht auf.
"Mein Funk ist früh ausgefallen heute. Aber das hat keine 18 Sekunden gekostet. Ich habe das abgerufen, was ich wollte, aber es hat nicht gereicht", sagte der Schweizer. "Nicht mit Pogacar mitzuhalten, stimmt mich ein wenig traurig."
Während van der Poel sein Gelbes Trikot um neun Sekunden vor Pogacar verteidigte, behielten auch der am Dienstag erfolgreiche Mark Cavendish (Deceuninck - Quick-Step) das Grüne Trikot des Punktbesten und der Niederländer Ide Schelling (Bora - hansgrohe) das Bergtrikot. Pogacar ist weiter im Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers unterwegs.
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