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Tour de France - Etwas Pech und ein Highlight: Die Bilanz für Lennard Kämna, Simon Geschke und Co.
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Publiziert 11/07/2022 um 18:01 GMT+2 Uhr
Simon Geschke (Cofidis) kletterte auf der ersten schweren Alpenetappe ins Bergtrikot. Lennard Kämna (Bora-hansgrohe) verpasste dagegen beim Anstieg auf der Super Planche des Belles Filles die Krönung einer beeindruckenden Fahrt. Generell haben die deutschen Fahrer für einiges Aufsehen gesorgt - zum Etappensieg reichte es bislang aber nicht. Die Bilanz nach den ersten neun Tagen der Tour de France.
Lennard Kämna
Fotocredit: Getty Images
Die ersten neun Tage der Tour de France 2022 sind Geschichte.
Die deutschen Fahrer haben für einiges Aufsehen gesorgt.
Für einen Etappensieg reichte es bislang aber nicht.
Die Bilanz der bisherigen Leistungen am ersten Ruhetag der Tour de France 2022:
Simon Geschke (Cofidis)
Der 36-Jährige sorgte für das bisherige deutsche Highlight bei der Tour. Auf der ersten schweren Alpen-Etappe am Sonntag kletterte er nach aufopferungsvollen Kampf ins Bergtrikot.
"Das war wirklich eine All-Out-Aktion", sagte Geschke dem "SID": "Ich bin einfach super froh, dass es geklappt hat." Die erfolgreiche Verteidigung des Trikots wird für den guten, aber nicht herausragenden Kletterer auf den nun anstehenden hohen Alpenpässen allerdings eine riesige Herausforderung.
Lennard Kämna (Bora-hansgrohe)
Anders als Geschke verpasste Kämna sein persönliches Tour-Highlight in der ersten Woche denkbar knapp.
Beim giftigen Anstieg auf der staubigen Super Planche des Belles Filles sah er lange wie der Sieger aus - ehe Dominator Tadej Pogacar und dessen Konkurrent Jonas Vingegaard noch am 25-Jährigen vorbeiflogen.
Nur wenige Meter hatten dem Unglücksraben zum zweiten Etappensieg nach 2020 gefehlt. Der soll nun in den kommenden Wochen her: "Ich werde es auf jeden Fall probieren", sagte Kämna.
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Lennard Kämna bei der Tour de France 2022
Fotocredit: Getty Images
Maximilian Schachmann (Bora-hansgrohe)
Bislang konnte der Berliner der Tour noch nicht wirklich seinen Stempel aufdrücken, sorgte aber mit heftiger Kritik an der Fahrweise von Primoz Roglic und dessen Jumbo-Visma-Team für Aufsehen: "Jumbo muss sich mal ein bisschen einkriegen. Die fahren wie die Kaputten, aber können es nicht", sagte der 28-Jährige nach einigen riskanten Fahrmanövern des niederländischen Teams.
Schachmann war selbst schon zweimal von Stürzen betroffen - will aber trotz Gesichtsverletzungen weiterfahren.
Nils Politt (Bora-hansgrohe)
Der dritte deutsche Bora-hansgrohe-Fahrer präsentierte sich in der ersten Woche immer wieder angriffslustig, konnte aber nur selten in einer Spitzengruppe Akzente setzen.
Das Ziel bleibt aber weiterhin der nächste Tour-Tagessieg nach 2021: "Es gibt die ein oder andere Etappe, die ich mir angestrichen habe", so Politt.
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Nils Politt soll Bora-hansgrohe zum Erfolg verhelfen
Fotocredit: Getty Images
John Degenkolb (DSM)
Der 33 Jahre alte Routinier fährt seine achte Tour de France - die diesmal einen nach ihm benannten Kopfsteinpflaster-Abschnitt durchfuhr.
Auf der schwierigen fünften Etappe, die über elf Paves führte, reichte es für den Klassiker-Spezialisten und Paris-Roubaix-Sieger von 2015 allerdings nur für Rang 22.
Ob Degenkolb noch mehr in den Beinen hat, bleibt abzuwarten.
Max Walscheid (Cofidis)
Erfolgreicher als Degenkolb war auf dem Kopfsteinpflaster Max Walscheid. Der fast zwei Meter große Hüne kämpfte sich trotz eines schweren Sturzes auf Rang zwölf.
Das gleiche Ergebnis fuhr der Allrounder auch im Massensprint auf der zweiten Etappe ein - ein Top-Ten-Ergebnis in den kommenden Wochen ist durchaus drin.
Der Rest: Alexander Krieger (Alpecin-Deceuninck), Georg Zimmermann (Intermarche-Wanty-Gobert Materiaux) und Jonas Rutsch (EF Education-EasyPost) komplettieren das deutsche Tour-Aufgebot. Sie sind weitgehend mit Helfer-Diensten befasst und fahren allesamt eine solide Tour.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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