Georg Zimmermann kritisiert Umwelt-Protest-Aktion bei Tour de France: "Falsche Ausmaße"

Der deutsche Radprofi Georg Zimmermann hat die Protestaktion französischer Umweltaktivisten auf der zehnten Etappe der Tour de France kritisiert: "Meiner Meinung nach kann man anders auf politische Missstände aufmerksam machen", sagte der 24-Jährige der "ARD" nach seinem starken sechsten Platz. Das Rennen musste mehrere Minuten neutralisiert werden.

Kuriosum: Demonstranten auf der Strecke! Protest stoppt Etappe

Quelle: Eurosport

Nachdem zuvor mehrere Personen die Strecke rund 37 km vor dem Tagesziel in Megève mit einer Sitzblockade versperrt und bengalische Feuer gezündet hatten, wurde das Rennen mit den zuvor bestehenden zeitlichen Abständen fortgesetzt.
Man solle lieber gut durchdachte Argumente liefern, anstatt Veranstaltungen "radikal zu torpedieren und anderen Leuten auf die Nerven zu gehen", fuhr Zimmermann fort, der für das grundsätzliche Anliegen der Protestierenden durchaus Verständnis zeigte: "An sich muss man natürlich das Klima retten und ich stehe auch hinter dem Umweltschutz, aber das nimmt die falschen Ausmaße an."
Der Unterbrechung konnte Zimmermann immerhin auch etwas Positives abgewinnen: "Für mich war es eigentlich recht angenehm, ich musste eh auf die Toilette", scherzte der Fahrer vom Team Intermarche-Wanty-Gobert Materiaux.
picture

Highlights: Demonstranten sorgen für Chaos - Kämna erlebt gelbes Drama

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung