Tour de France - So lief die 16. Etappe: Jonas Vingegaard dominiert im Zeitfahren gegen Tadej Pogacar
So lief die 16. Etappe der Tour de France: Jonas Vingegaard (Jumbo-Visma) hat im Zeitfahren von Passy nach Combloux über 22,4 Kilometer einen klaren Sieg gefeiert und einen empfindlichen Schlag im Kampf um das Gelbe Trikot mit seinem Rivalen Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) gelandet. Der dänische Titelverteidiger und aktuelle Gesamtführende nahm Pogacar satte 1:38 Minuten ab.
Pogacar beinahe eingeholt: Vingegaard überragt im Zeitfahren
Quelle: Eurosport
Nach dem Ruhetag startete die Tour de France 2023 mit einem Einzelzeitfahren in die dritte und entscheidende Woche.
Das einzige Zeitfahren der Großen Schleife 2023 war knackig und bot mit dem Anstieg von Domancy rund 2,5 Kilometer vor dem Ziel in Combloux mit einer durchschnittlichen Steigung von 9,4 Prozent eine Herausforderung für die Profis im Peloton dar.
Diese meisterte Titelverteidiger Jonas Vingegaard in eindrucksvoller Manier. Der Däne markierte am Dienstag eine souveräne Bestzeit und distanzierte Tadej Pogacar, seinen Rivalen um das Gelbe Trikot, um satte 1:38 Minuten. Damit wuchs sein Vorsprung auf den Slowenen in der Gesamtwertung auf 1:48 Minuten an.
Die 16. Etappe der Tour de France gibt es hier zum Nachlesen.
17:40 Uhr - Vielen Dank
Das war ein spannender und wohl auch entscheidender Tag bei der 110. Tour de France. Morgen wartet dann die Königsetappe in den Alpen, auch diese werden wir von Start bis Ziel wieder für sie voll tickern. Bis dahin wünsche ich einen schönen Abend.
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Vingegaard jubelt: "Nicht gedacht, dass ich so gut bin"
Quelle: Eurosport
17:33 Uhr - Vingegaard siegt um 1:38 Minuten!
Wahnsinn! Da ist schon Vingegaard! Der Däne sprintet in Richtung Zielstrich und schlägt Pogacar heute um 1:38 Minuten! Er hat den Slowenen regelrecht deklassiert!
17:32 Uhr - Pogacar holt Rodriguez beinahe ein
Pogacar kommt ins Ziel und ist 1:13 Minuten schneller als Van Aert und holt beinahe noch Rodriguez ein. Doch das ist trotzdem heute eine große Niederlage.
17:28 Uhr - 1:05 Minuten zwischen Vingegaard und Pogacar am letzten Messpunkt
Jonas Vingegaard (Jumbo - Visma) ist am letzten Messpunkt 1:05 Minuten schneller als Tadej Pogacar (UAE Team Emirates). Das ist eine Welt zwischen den Beiden Top-Favoriten heute!
17:24 Uhr - Bilbao im Ziel 4 Sekunden hinter van Aert
Simon Yates ist im Ziel sieben Sekunden langsamer als van Aert, aber jetzt kommt Bilbao und ist drei Sekunden schneller als der Brite - Platz 2 für den Spanier vier Sekunden hinter van Aert.
17:22 Uhr - Vingegaard bleibt auf dem Zeitfahrrad
Jonas Vingegaard verzichtet auf den Radwechsel. Jetzt wird es spannend: Kann Pogacar bergauf aufholen?
17:21 Uhr - Vingegaard um 31 Sekunden vorne
Am zweiten Messpunkt nach 16,1 Kilometern ist Vingegaard 31 Sekunden schneller als Pogacar - dessen Radwechsel kam übrigens nach dem Messpunkt.
17:19 Uhr - Pogacar wechselt das Rad!
Wie vorher schon von der Teamleitung angekündigt: Tadej Pogacar wechselt im unteren Teil des Anstiegs sein Rad und steigt von der Zeitfahrmaschine aufs Bergrad um. Acht Sekunden dauert es vom Absteigen bis zum Aufsteigen, zwölf Sekunden bis er durchs Anschieben des Mechanikers wieder ordentlich Fahrt aufgenommen hat.
17:14 Uhr - Simon Yates 3 Sekunden hinter Van Aert am dritten Messpunkt
Simon Yates erklimmt die Cote de Domancy und liegt 3,5 Kilometer vor dem Ziel drei Sekunden hinter van Aert auf Rang zwei.
17:10 Uhr - Vingegaard 16 Sekunden schneller als Pogacar
7,1 Kilometer sind erst gefahren und Jonas Vingegaard (Jumbo - Visma) ist schon jetzt 16 Sekunden schneller als Pogacar! Unfassbar! Das Favoriten-Duo fährt wie in einem eigenen Universum und Vingegaard ist hier auch gerade noch einen Planet weiter als sein Herausforderer.
17:09 Uhr - Pogacar pulverisiert alles am ersten Messpunkt
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) erreicht den ersten Messpunkt, und jetzt festhalten: Der Slowene ist dort 26 (!) Sekunden schneller als der bisher dort Führende Stefan Küng!
17:06 Uhr - Klassement-Asse geben den Ton an
Am ersten Messpunkt nach 7,1 Kilometern sind auch Pello Bilbao (Bahrain Victorious) und Adam Yates (UAE Team Emirates) schneller als Cavagna und van Aert - aber alle noch innerhalb von nur zehn Sekunden, auch Carlos Rodriguez (Ineos Grenadiers) und Sepp Kuss (Jumbo - Visma), die einen Tick langsamer sind als Cavagna und van Aert.
17:00 Uhr - Auch Vingegaard ist gestartet
Die Jagd läuft! Nach Pogacar ist auch Vingegaard unterwegs, jetzt geht es ums Gelbe Trikot! Übrigens: In der Zwischenzeit ist der Gesamtachte Simon Yates (Jayco - AlUla) beim ersten Messpunkt nach 7,1 Kilometern auf Rang zwei gefahen - nur Küng war da schneller als der Brite.
16:58 Uhr - Pogacar ist unterwegs
Jetzt gilt's für die Top-Favoriten! Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) startet sein Rennen. In zwei Minuten ist dann Jonas Vingegaard (Jumbo - Visma) an der Reihe.
16:55 Uhr - Van Aert knallt Bestzeit hin
Wout van Aert (Jumbo - Visma) sprintet ins Ziel und ist ganze 15,19 Sekunden schneller als Cavagna! 35:27 Minuten ist also die Zeit, die es jetzt zu schlagen gilt für Vingegaard und Pogacar nachher.
16:51 Uhr - Skjelmose Zweiter im Ziel
Mattias Skjelmose (Lidl - Trek) erreicht das Ziel und ist 14,77 Sekunden langsamer als Cavagna - Platz 2 vorerst für den Dänen.
16:48 Uhr - 7:26 für Van Aert am Berg
Van Aert ist der Drittschnellste im steilen 2,8-km-Anstieg zur Cote de Domancy - nur die einzig darauf ausgerichteten Ciccone und Powless waren schneller als der Belgier in der Rampe. Und der ist insgesamt nun am dritten Zwischenzeit-Messpunkt Erster, drei Sekunden vor Cavagna!
16:41 Uhr - Van Aert am Fuß des Berges 20 Sekunden zurück
Wout van Aert (Jumbo - Visma) startet mit 20 Sekunden Rückstand auf Cavagna in den Anstieg zur Cote de Domancy, und: Er bleibt auf dem Zeitfahrrad! Das wird jetzt ein interesssanter Vergleich zwischen ihm und dem Franzosen.
16:34 Uhr - Ciccone am Berg 40 Sekunden schneller als Powless
Im Duell ums Bergtrikot ist Ciccone heute klar stärker als Powless. Der Italiener ist die 2,8 Kilometer zur Cote de Domany regelrecht hinaufgesprintet. Das war alles, was für ihn heute wichtig war. 6:44 Minuten war er da unterwegs und damit 40 Sekunden schneller als der bislang Zweitschnellste auf diesem Teilstück, Powless.
16:29 Uhr - Lutsenko im Ziel vorerst Vierter
Alexey Lutsenko (Astana Qazaqstan) kommt in Combloux an und ist Vierter. Der Kasache gehört auch zu den Fahrern, die das Rad gewechselt haben am Fuß des Berges - und bei ihm hat es sich gelohnt. Er war bereits 1:02 Minuten zurück, bevor es bergauf ging. Trotz des Radwechsels waren es im Ziel nur noch 49 Sekunden auf Cavagna.
16:23 Uhr - Ciccone wechselt das Rad schon im Flachen
Giulio Ciccone (Lidl - Trek) steigt früher als die Anderen vom Zeitfahr- aufs Straßenrad um. Die Erklärung ist einfach: Der Italiener kämpft hier um sein Bergtrikot, für das heute Punkte über die reine Anstiegszeit vergeben werden. Deshalb will er schon mit Schwung in den Berg reinfahren. Für die Gesamtfahrzeit wäre es besser, bergauf zu wechseln, weil man da weniger Schwung verschenkt.
16:20 Uhr - Van Aert ist unterwegs
Wout van Aert (Jumbo - Visma) rollt von der Startrampe. Der Belgier ist 23. der Gesamtwertung - wir nähern uns also langsam dem Kampf um die Top Ten. Mit Van Aert geht es jetzt aber erstmal vor allem um den Tagessieg - wobei der Belgier selbst gestern gesagt hat, dass der Sieg heute nur an Vingegaard oder Pogacar gehen könne.
16:09 Uhr - 52 Sekunden für Küng im Ziel
Stefan Küng (Groupama - FDJ) ist im Ziel und scheitert an der Cavagna-Zeit um 52 Sekunden. Er war auf dem Straßenrad am Berg also langsamer als Cavagna auf dem Zeitfahrrad.
16:02 Uhr - Küng 28 Sekunden zurück am 3. Messpunkt
Den steilsten Teil des Anstiegs hat Küng hinter sich und er liegt jetzt 28 Sekunden hinter Cavagna. Zur Erinnerung: Der Franzose ist auf dem Zeitfahrrad durchgefahren.
15:55 Uhr - Küng wechselt aufs Straßenrad
Die GPS-Angaben waren falsch: Küng erreicht die zweite Zwischenzeit am Fuß des Anstiegs zwei Sekunden langsamer als Cavagna. Dann steigt der Schweizer um aufs Straßenrad. 16 Sekunden hat es gedauert, vom Abbremsen bis zum Anschieben durch den Mechaniker. Ist es das wirklich wert?
15:48 Uhr - Küng vor dem Berg der Schnellste
Stefan Küng (Groupama - FDJ) setzt gleich wohl eine neue Bestzeit am zweiten Messpunkt nach 16,1 Kilometern am Fuß des Schlussanstiegs. Denn die GPS-Zeitmessung sieht ihn zehn Kilometer vor Schluss bereits 22 Sekunden vor Cavagna.
15:40 Uhr - Radwechsel oder nicht?
Ein interessantes Nebenthema ist heute die Materialwahl: Weil das Zeitfahren erst sehr schnell ist, dann aber der sechs Kilometer lange Schlussanstieg mit einer 2,5 Kilometer langen 9-Prozent-Rampe wartet, besteht die Möglichkeit, dass einige Fahrer am Fuß des Anstiegs vom Zeitfahr- auf das normale Straßenrad wechseln werden. UAE-Teamchef Mauro Gianetti hat Eurosport vorhin verraten, dass Tadej Pogacar das tun wird: "Wir haben das getestet und sind zum Ergebnis gekommen, dass es für ihn von Vorteil ist zu wechseln, vielleicht nur zwei, drei oder vielleicht fünf Sekunden. Aber das gab in unserer Kalkulation den Ausschlag", so der Schweizer.
15:30 Uhr - Karenzzeit heute bei 133% der Siegerzeit
Um auch morgen bei der Tour de France noch dabei sein zu dürfen, müssen die Fahrer heute innerhalb der Karenzzeit anzukommen - wie jeden Tag. Die liegt heute, egal wie schnell der Sieger fährt, bei 133% der Siegerzeit.
15:20 Uhr - Lafay stürzt kurz vor dem Ziel auf gerader Strecke
Victor Lafay (Cofidis), der Sieger der 2. Etappe dieser Tour in San Sebastian ist gerade kurz vor dem Ziel zu Fall gekommen. Warum? Das ist erstmal nicht ersichtlich. Bei langsamem Tempo im Wiegetritt, leicht bergauf und auf gerader Straße rutscht plötzlich das Vorderrad unter ihm weg. Verletzt hat er sich offenbar nicht und ein Spitzenergebnis wäre es ohnehin nicht geworden bei mehr als drei Minuten Rückstand auf Cavagna.
15:15 Uhr - Politt ist unterwegs
Mit Nils Politt (Bora - hansgrohe) startet jetzt auch der Deutsche Zeitfahrmeister in den Kampf gegen die Uhr. Bei ihm darf man gespannt sein: Versucht Politt heute ein gutes Resultat einzufahren, oder geht er es locker an, um in den kommenden Tagen mehr Kraft für seine Helferdienste zu haben?
15:05 Uhr - Cavagna führt souverän
Seit zwei Stunden nun läuft das Zeitfahren schon. Remi Cavagna hat für die 22,4 Kilometer 35:42 Minuten gebraucht. Er führt 25 Sekunden vor Pedersen, 53 vor Fred Wright (Bahrain - Victorious). Arndt ist aktuell Vierter mit einem Rückstand von 1:37. Devenyns ist Fünfter, 1:55 hat er auf seinen Teamkollegen verloren.
15:01 Uhr - Duo liefert sich Zielsprint
Bryan Coquard (Cofidis) und Benoit Cosnefroy (AG2R Citroen) mit einem kleinen Zielsprint. Das Duo fuhr die letzten Meter Seite an Seite und beendeten die Fahrt mit einer Showeinlage für die Zuschauer.
14:56 Uhr - Philipsen deutlich geschlagen
Auch Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck) hat mittlerweile das Ziel erreicht, der Belgier hat jedoch wie erwartet nichts mit der Bestzeit zu tun. Philipsen, seines Zeichens Träger des Grünen Trikots, liegt im Ziel 3:44 Minuten hinter Cavagna.
14:47 Uhr - Cavagna schnappt sich Pedersen
Rémi Cavagna (Soudal-Quick Step) hat das Ziel in Combloux erreicht und freut sich über eine neue Bestzeit. Der Franzose knöpfte Pedersen 25 Sekunden ab. Cavagna hält in jedem einzelnen Sektor die Zwischenbestzeit. Falls später wirklich noch Regen kommt, könnte er plötzlich im Kampf um den Etappensieg mitreden.
14:42 Uhr - Quartett mit Erfahrung
Im heutigen Startfeld finden sich vier Fahrer wieder, die bereits bei Zeitfahren einer Tour de France triumphierten. Julian Alaphilippe (2019), Tadej Pogacar (2020,2021), Wout Van Aert (2021, 2022) und Yves Lampaert (2022) wissen, worauf es im Kampf gegen die Uhr ankommt. Alaphilippe greift um 16:00 Uhr ins Geschehen ein, Van Aert startet um 16:19 Uhr, Pogacar ist indes der vorletzte Starter um 16:58 Uhr. Lampaert befindet sich bereits auf der Strecke und lag bei der dritten Zwischenzeit bereits über zwei Minuten zurück.
14:34 Uhr - Pedersen pulverisiert Bestzeit
Mads Pedersen (Trek - Segafredo) sichert sich in eindrucksvoller Manier die neue Bestzeit. Der ehemalige Straßenrad-Weltmeister nimmt Nikias Arndt 1:12 Minuten ab - wie weit geht es für den Dänen heute?
14:23 Uhr - Arndt schiebt sich an die Nummer eins
Nikias Arndt (Bahrain-Victorious) hat eine neue Bestzeit aufgestellt. Der Deutsche hält bei einer Zeit von 37:19 Minuten und distanzierte Dries Devenyns (Soudal - Quick Step/+18 Sekunden) und Gianni Moscon (Astana Qazaqstan Team/+20 Sekunden) um ein gutes Stück.
14:14 Uhr - Philipsen nimmt Etappe in Angriff
Nun befindet sich auch das Grüne Trikot auf der Strecke. Auf seine Qualitäten im Sprint wird Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck) heute aber nicht zurückgreifen können. Die steilen Anstiege werden dem Belgier alles abverlangen.
14:06 Uhr - Degenkolb reagiert auf Sturz
Degenkolb hatte mit der Bestzeit hingegen nichts zu tun. Sein Sturz hat ihn letzten Endes zu viel Zeit gekostet. Im Anschluss an seine Zeitenjagd blickte der DSM-Pilot auf den Zwischenfall zurück. "Es gibt immer ein erstes Mal", sagte er mit einem Augenzwinkern. Warum es zum Sturz kam, konnte Degenkolb nicht festmachen.
14:02 Uhr - Moscon setzt sich an die Spitze
Gianni Moscon von Astana Qazaqstan Team hat mittlerweile die Führung übernommen. Der Italiener überquerte nach 37:39 Minuten die Ziellinie und rangiert nun vor Axel Zingle (Cofidis/+1:26 Minuten) und seinem Teamkollegen Yevgeniy Fedorov (+1:35 Minuten). Moscon hat übrigens auch das Rad gewechselt. Es scheint, dass das ein Thema werden kann. Auch wenn noch viele Experten sagen, es würde sich nicht auszahlen.
13:58 Uhr - Testfahrer für Pogacar?
Mikkel Bjerg, der Däne und Teamkollege von Tadej Pogacar fährt nun zur zweiten Zwischenzeit. Der starke Zeitfahrer ist sicher ein Testfahrer für den aktuell Zweitplatzierten der Gesamtwertung. Aber scheinbar ist Bjerg eher auf Sparmodus unterwegs, denn Peter Sagan (TotalEnergies), der hinter dem Dänen gestartet war, hat ihn schon fast eingeholt.
13:52 Uhr - Jumbo-Visma hält sich bedeckt
Frans Maassen, niederländischer Trainer bei Jumbo-Visma erwartet einen großen Kampf zwischen Pogacar und Vingegaard. "Er muss sich heute auf sich selbst fokussieren und sein bestes Zeitfahren jemals abliefern", forderte der 58-Jährige vom Titelverteidiger. Ob Jumbo-Visma im Showdown um Gelb auf einen Wechsel setzt? "Da kann ich nichts erzählen. Ihr werdet das danach sehen", hielt sich Maassen bedeckt.
13:50 Uhr - Waerensjkold kämpft sich heran
Stau vor Sören Waerensjkold (Uno-X). Gleich drei Fahrzeuge liegen vor dem Norweger, sprich er fährt auf drei Kontrahenten auf. Inzwischen hat der U23-Zeitfahrweltmeister auf das Rennrad gewechselt. Als erster übrigens.
13:44 Uhr - Morkov setzt erste Bestzeit
39:46 Minuten - das ist die erste Bestzeit auf der heutigen Etappe, Michael Morkov zeichnet sich dafür verantwortlich. Rufen wir uns noch einmal in Erinnerung, dass der Däne auf einen Radwechsel verzichtet hat. Wie Eurosport-Experte Jens Voigt erklärt, dürften Wechsel heute aber rar gesät sein. Rund 20 Sekunden würden die Athleten dabei verlieren - ein Risiko, das offenbar nur wenige eingehen wollen.
13:35 Uhr - Kampf um das Bergtrikot
Übrigens gibt es hier Bergpunkte für die schnellsten Auffahrer. Möglich, dass deswegen ein gutplatzierter Fahrer etwas probiert und mit dem Rennrad Vollgas gibt. Man denke da an Neilson Powless (EF Education EasyPost/58 Punkte) oder Giulio Ciccone (Lidl - Trek/58). Aber auch Jonas Vingegaard (Jumbo-Visma/54) schielt auf das Bergtrikot.
13:29 Uhr - Morkov verzichtet auf Wechsel
Morkov ist mittlerweile am Weg zur zweiten Zwischenzeit. Von dort weg geht es dann in die Cote de Domancy, jenen Anstieg, der zum Ziel hinaufführt. Dabei greift der Däne nicht auf den möglichen Radwechsel zurück und setzt auf seinen Zeitfahrer - damit quält er sich nun den Anstieg hoch.
13:21 Uhr - Fehlstart für Team DSM-Firmenich
Wenige Minuten später kassiert Team DSM-Firmenich den nächsten Dämpfer! Degenkolbs Teamkollege Nils Eekhoff verliert an derselben Stelle die Kontrolle über sein Rad, kann den Sturz jedoch noch abfangen - aber die Kette ist ihm dennoch runtergeflogen. Der Niederländer verliert damit nicht nur wichtige Sekunden im Kampf gegen die Zeit, sondern wohl auch etwas an Selbstbewusstsein.
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Zweimal zu spät am Start: DSM-Duo rennt zur Rampe
Quelle: Eurosport
13:14 Uhr - Degenkolb stürzt
John Degenkolb (Team DSM-Firmenich) erwischt einen denkbar schlechten Start. Der Deutsche kommt nur wenige Sekunden nach dem Start zu Sturz, der 34-Jährige rutscht auf einem weißen Fahrbandstreifen aus. Wenig später steht der DSM-Fahrer aber wieder und versucht sich nach dem Rückschlag zurückzukämpfen.
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Sturz in erster Kurve: Degenkolb rutscht weg
Quelle: Eurosport
13:10 Uhr - Harter Anstieg zum Auftakt
Gleich zu Beginn wartet ein erster Anstieg, in diesem befindet sich Morkov gerade. Nach zweieinhalb Kilometer wartet dieser, das steilste Stück hat 14,5 Prozent. Das ist schon ein richtig harter Auftakt.
13:07 Uhr - Fedorovs Trikot als Novum
Der zweite Starter Yegeniy Federov (Astana Qazhaqstan) trägt ein besonderes Trikot. Es ist nicht jenes des kasachischen Meisters, nein Fedorov ist Kontinentalmeister. Denn seit diesem Jahr haben auch die Asien-, Afrika-, Amerika- und Ozeanien-Meister ein weißes Trikot mit für die Kontinente passende Streifen. Das ist nicht nur mehr den Europameistern vorbehalten.
13:05 Uhr - Morkov eröffnet
Und der Startschuss ist gefallen! Michael Morkov hat das Starthaus verlassen und befindet sich nun als erster Fahrer auf der Jagd nach der Bestzeit des heutigen Tages.
Tour de France live - Deutsche Fahrer im Überblick
Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) geht um 13:10 Uhr als erster deutscher Fahrer ins Rennen. Drei Minuten später folgt John Degenkolb (DSM Firmenich). Dann vergehen fast 40 Minuten, ehe Nikias Arndt (Bahrain - Victorious) über die Startrampe geht. Der deutsche Zeitfahrmeister Nils Politt startet um 15:15 Uhr, drei Minuten nach ihm folgt Georg Zimmermann (Intermarche - Circus - Wanty). Simon Geschke ist der 100ste Starter des Zeitfahrens. Er geht um 15:27 Uhr ins Rennen. Der letzte der deutschen Teilnehmer ist dann Emanuel Buchmann, der beste in der Gesamtwertung auf Rang 14. Er startet um 16:32 Uhr.
Tour de France im Ticker - Showdown zwischen Pogacar und Vingegaard
Um 13:05 eröffnet also Michael Morkov das Zeitfahren. Der Däne von Soudal - Quick Step ist der aktuell Letztplatzierte in der Gesamtwertung. Der Showdown der heutigen Etappe findet schließlich zwischen Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) und Jonas Vingegaard (Jumbo-Visma) statt. Während Pogacar um 16:58 Uhr die Herausforderung angeht, startet Vingegaard zwei Minuten später.
Tour de France live - Contador lobt Rodriguez
Alberto Contador freut sich über den aktiellen 3. Platz seines Landsmannes Carlos Rodriguez vom Team Ineos Grenadiers: "Wenn er einen guten Tag hat, kann er vorne mitfahren. Er ist ein sehr guter Zeitfahrer."
Tour de France - Das ist wichtig beim Zeitfahren
Was ist unterscheidet das Einzelzeitfahren von einer herkömmlichen Etappe? Im Kampf gegen die Uhr startet jeder für sich. Das Zeitintervall im heutigen Rennen beträgt zwei Minuten.- AERODYNAMIK: Am schnellsten ist der Radprofi, der bei bester aerodynamischer Haltung die meiste Kraft auf die Pedale bringt. Deshalb sind sowohl die Zeitfahrräder als auch die Kleidung von Pogacar, Vingegaard und Co. vom Anzug bis zum Helm voll auf Windschnittigkeit getrimmt.
- Das WINDSCHATTENFAHREN ist im Zeitfahren streng verboten! Überholt ein Fahrer den anderen, muss er seitlich einen Abstand von zwei Metern einhalten. Fährt ein Profi auf den anderen auf, muss er 25 Meter Abstand nach vorne lassen, bevor er zwei Meter zur Seite fährt. Im Gegensatz zu den normalen Etappen darf kein Vorteil aus dem Windschatten gezogen werden. Funfact: Windschattenfahren spart bis zu 30 Prozent Kraft im Vergleich zu dem Fahrer, der direkt im Wind fährt.
- Die ZEITFAHRPOSITION muss ausgeklügelt sein. Der Profi darf mit dem Oberkörper nicht zu tief sitzen, um die Blutzirkulation in den Beinen nicht negativ zu beeinflussen. Andererseits muss der Oberkörper so tief wie möglich sein, um möglichst wenig Wind abzubekommen. Dabei muss eine Balance zwischen Aerodynamik und dem Kraftpotenzial auf dem Pedal geschaffen werden. Auch hier gilt: Sitzt man mit dem Oberkörper zu tief, kann man einerseits nicht die maximale Kraft aufs Pedal bringen, andererseits bekommt man bei maximaler Anstrengung Probleme mit der Atmung. Des Weiteren wird beim Zeitfahren eine komplett andere Muskulatur beansprucht als auf dem Straßenrad. Es wird also heute unter anderem der Fahrer die Nase vorne haben, der das Zeitfahren auch ab und an trainiert hat. Und die Sprinter? Bernie Eisel meinte in unserem Experten-Talk: "Die Sprinter werden sich denken, 'für 22 Kilometer zerstöre ich mir nicht die Muskulatur und meinen Rücken, sondern stelle mich wieder ein wenig auf das Klettern ein'. Pogacar & Co. werden versuchen, das Zeitfahrrad so leicht wie möglich zu gestalten und jedes Gramm einzusparen."
Tour de France: Startliste zur 16. Etappe
Wir haben für Euch die Startliste für die 16. Etappe der Tour de France - das Zeitfahren - zusammengestellt. Michael Morkov (Soudal Quick-Step) eröffnet das Rennen um 13:05 Uhr. Emanuel Buchmann vom Team Bora-hansgrohe, aktuell auf Rang 15 in der Gesamtwertung, steht als 143. um 16:32 Uhr am Start. Der drittplatzierte Carlos Rodriguez Cano (Ineos Grenadiers) verlässt die Startrampe um 16:56 Uhr. Der Showdown um das große Duell zwischen Tadej Pogacar (Jumbo-Visma) und Jonas Vingegaard beginnt um 16:58 Uhr. Der slowenische Zeitfahrmeister geht um 16:58 Uhr ins Rennen, zwei Minuten später der Däne im Gelben Trikot.
Tour de France im Ticker: Rampe im Finale
Es ist angerichtet: Die Strecke des einzigen Zeitfahrens bei der Tour de France 2023 ist 22,4 Kilometer lang. Der Schlussanstieg zum Ziel ist 2,5 Kilometer lang und mit durchschnittlich 9,5 Prozent ziemlich steil für ein Einzelzeitfahren. In den Augen des Gesamtführenden Jonas Vingegaard har der heutige Kampf gegen die Uhr durchaus entscheidenden Charakter.
Tour de France live: Pogacar gegen Vingegaard im Zeitfahren
Herzlich willkommen im Liveticker zur 16. Etappe der Tour de France. Am heutigen Dienstag steht bei der Frankreich-Rundfahrt das Zeitfahren auf dem Programm. Wir begleiten das Rennen live im Ticker ab 13:00 Uhr. Der letzte Fahrer wird spätestens um 17:35 Uhr im Zielort Combloux erwartet. Wir wünschen Euch viel Spaß im Liveticker sowie mit der Übertragung der heutigen Tour-Etappe im Free-TV auf Eurosport 1 sowie dem Livestream auf unserer Streaming-Plattform discovery+.
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Tour de France : Stage 15 - On Board Highlights
Quelle: Eurosport
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