Zu den Favoriten auf den Gesamtsieg zählen allen voran die beiden Slowenen Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) und Primoz Roglic sowie dessen Teamkollege Jonas Vingegaard (Jumbo-Visma).
Nach dem regnerischen Auftakt in Kopenhagen wird es auf der 2. Etappe voraussichtlich zwar trocken bleiben. Dafür rückt aber der Wind in den Mittelpunkt des Interesses.
Direkt an der Küste könnten Windstaffeln das Peloton zerreißen. Deshalb gilt es, vom Start weg auf der Hut zu sein und vordere Positionen im Peloton einzunehmen.
Tour de France
"Diese Tour könnte ihr Durchbruch werden": Voigt setzt auf deutsches Duo
UPDATE 30/06/2022 UM 17:17 UHR
Favoriten auf den Tagessieg sind die Sprinter. Doch um um den Sieg kämpfen zu können, müssen sie zunächst überhaupt mit der ersten Gruppe in Richtung Ziel kommen.
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ZIEL: Jakobsen gewinnt vor Van Aert und Pedersen

2,5 km - Massensturz mitten im Feld

Florian Senechal von Quick-Step Alpha Vinyl hängt sich am Hinterrad eines UAE-Fahrers auf und geht zu Boden - und massenweise Fahrer purzeln über ihn herüber.

5 km - Vollgas in Richtung Massensprint

Die letzten Meter auf der Brücke führen wieder mehr richtung Norden und sind damit weniger im Gegenwind. Das Tempo geht deutlich hoch und die Sprinterteams formieren sich an der Spitze.

8 km - Alle wieder beisammen

Der Anschluss ist geschafft und das Peloton nimmt geschlossen die letzten acht Kilometer in Angriff. Es scheint alles angerichtet für einen Massensprint!
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10 km - Wind von vorne - es passiert wenig

Alle Hektik auf dem Weg zur Brücke ist raus: Der Wind über dem Großen Belt weht dem Peloton hauptsächlich entgegen und so kommt es nicht zu den für Seitenwind üblichen Windstaffeln. Das Peloton bleibt beisammen. Einzig die Gestürzten Rigoberto Uran und Alberto Bettiol kämpfen mit Urans Helfern verbissen noch um den Anschluss. Der Rückstand liegt jetzt bei 30 Sekunden.

17 km - Honoré, Morkov und Lampaert kämpfen sich durch den Konvoi

Die beiden Dänen im Quick-Step-Team helfen ihrem Gelben Trikot: Mikkel Honoré und Michael Morkov bringen den Belgier Yves Lampaert zurück ins Hauptfeld. An der Spitze des Pelotons ist es derzeit vergleichsweise ruhig. Die erwarteten Windstaffeln entstehen auf der Brücke offensichtlich nicht.
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20 km - Sturz vom Gelben Trikot!

Es wird hektisch auf der Brücke, dann kommt es zum Kontakt zweier Reifen und sofort zum Sturz einer ganzen Gruppe von Fahrern - mittendrin: Yves Lampaert (Quick-Step Alpha Vinyl) im Gelben Trikot. Doch er springt schnell wieder aufs Rad. Noch ist er nicht chancenlos abgehängt.

20 km - Ab auf die Brücke

Jetzt geht's rauf auf die Brücke über den Großen Belt. Die Straße dort ist sehr breit, viel Platz um nebeneinander um Positionen zu kämpfen. Die Frage ist: Wer macht wo wann die Windstaffel auf?

22 km - Sturz von Uran und Vermaerke

Kurz bevor es auf die Brücke geht, kommt es in einem Kreisverkehr zum Sturz - mittendrin: Rigoberto Uran (EF Education - EasyPost) und Kevin Vermaerke (Team DSM).

32 km - Byström gestellt

Sven Erik Byström ist nach 170 Kilometern an der Spitze des Rennens jetzt gestellt - und das Hauptfeld fährt geschlossen auf die Brücke über den Großen Belt zu. Das Tempo wird immer wieder vor den Kurven erhöht, dann aber auch wieder gedrosselt.
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44 km - Defekt bei Vlasov

Bora - hansgrohe-Kapitän Aleksandr Vlasov wird durch einen Hinterrad-Defekt gestoppt. Sofort hält Nils Politt mit ihm an. Der Radwechsel geht recht schnell und das Duo macht sich auf den Weg zurück nach vorn, wo am Ende des Feldes auch Marco Haller auf die Beiden wartet.

50 km - Ruhe vor dem Sturm

Bislang keine Windstaffeln - das Peloton bleibt beisammen und fährt noch immer recht kontrolliert. Entsprechend hält sich Byström auch weiter allein an der Spitze. Sein Vorsprung ging nochmal auf eine Minute hoch und liegt nun bei 40 Sekunden. Doch Vorsicht: Auf der Brücke über den Großen Belt weht ein ordentliches Lüftchen.
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60 km - Byström lässt Cort Nielsen stehen

Sven Erik Byström attackiert und hängt seinen Begleiter Magnus Cort Nielsen ab. Der Däne lässt sich dann ins Hauptfeld zurückfallen, aber Byström sichert sich mit diesem Vorstoß wohl ziemlich sicher den Preis des kämpferischsten Fahrers der Etappe und somit für morgen die rote Rückennummer. Byströms Vorsprung aufs Hauptfeld liegt bei noch 25 Sekunden.

15:30 Uhr - Es wird nervöser im Peloton

Wir nähern uns der Westküste von Seeland und damit den windanfälligeren Passagen dieser 2. Etappe. Entsprechend wird es im Peloton etwas nervöser. Jetzt will niemand zu weit hinten fahren, falls tatsächlich Windstaffeln aufgemacht werden. Etwas mehr als 70 Kilometer sind noch zu fahren und die beiden Spitzenreiter Cort Nielsen und Byström sind beinahe gestellt - rund 30 Sekunden Vorsprung nur noch.
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75 km - Ewan Schnellster am Zwischensprint

Das Team Jumbo - Visma hat im Hauptfeld den Zwischensprint in Kalundborg vorbereitet und für Wout Van Aert angefahren. Der Schnellste dort aber war Caleb Ewan. Er holt sich hinter den beiden Spitzenreitern Cort Nielsen und Byström den dritten Rang, Van Aert wird Vierter und Fabio Jakobsen Fünfter.

100 km - Abstand bei 3 Minuten

Cort Nielsen und Byström liegen zu Rennhalbzeit ziemlich genau drei Minuten vor dem Hauptfeld. Ihre zwei Verfolger vom Team B&B Hotels - KTM haben sich inzwischen aber ins Peloton zurückfallen lassen.
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14:30 Uhr - 3 aus 3: Cort Nielsen holt Bergtrikot

Magnus Cort Nielsen sprintet Sven Erik Byström davon und richtet sich auf der Kuppe der Cote de Karup Strandbakke dann zum Jubeln auf: Der Däne hat alle drei Bergpreise des Tages gewonnen.

Arme hoch! Cort Nielsen jubelt während Etappe über erstes Bergtrikot

130 km - Zweiter Bergpreis für Cort Nielsen

Mit 15 Sekunden Vorsprung auf die zwei B&B-Verfolger erreichen Cort Nielsen und Byström den Anstieg zum zweiten Bergpreis. Die Skandinavier können sich also voll auf ihr Duell konzentrieren - und dann lässt der Däne dem Norweger keine Chance. Cort Nielsen wird heute Abend somit das Bergtrikot übernehmen.
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13:59 Uhr - Cort Nielsen holt ersten Bergpunkt

Das Team B&B Hotels - KTM versucht, die zahlenmäßige Überlegenheit auszuspielen und attackiert mit Barthe vor dem Bergpreis. Doch Cort Nielsen und Byström halten dagegen und hängen dann kurz vor der Wertung die beiden Franzosen ab. Cort Nielsen holt den Bergpunkt und die beiden Skandinavier fahren alleine weiter.

150 km - Erster Bergpreis wartet

Cort Nielsen, Rolland, Barthe und Byström haben jetzt 1:45 Minuten Vorsprung - nicht viel, aber genug, um in zehn Kilometern den ersten Bergpreis dieser Tour unter sich auszufahren. Einen Punkt gibt es an der Cote d'Asnaes Indelukke. Zehn und 20 Kilometer danach warten dann noch zwei weitere Bergwertungen der 4. Kategorie. Insgesamt drei Punkte werden heute also vergeben, und man darf sich sicher sein: Die vier Ausreißer werden sich dort gleich richtig bekämpfen, um nach der Etappe aufs Podium zu dürfen.

180 km zu fahren - Quartett bekommt nur 1:30 Minuten

Das Peloton hat Tempo aufgenommen. Nachdem die Ausreißergruppe um Cort Nielsen zunächst fahren gelassen wurde und die Lücke schnell aufgegangen ist, pendelt der Abstand jetzt doch nur um die 90 Sekunden herum.
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12:40 - Los geht's - und sofort steht ein Ausreißer-Quartett!

Rund zwei Kilometer später als geplant geht es nun endlich los! Prudhomme senkt die Startflagge und sofort attackiert ein Däne: Magnus Cort Nielsen (EF Education - EasyPost) ist der Erste, der aus dem Sattel geht. Ihm folgen Pierre Rolland und Cyril Barthe (beide B&B Hotels - KTM) sowie Sven Erik Byström (Intermarché - Wanty - Gobert) - und sofort steht die Gruppe des Tages. Das Peloton fährt ganz ruhig und langsam weiter, Quick-Step macht sich auf schmaler Straße an der Spitze des Feldes breit und riegelt ab, so dass kein weiterer Fahrer mehr attackieren kann. Das Quartett kann man gut kontrollieren.

12:38 - Scharfer Start verspätet sich

Pünktlich auf die Minute um genau 12:35 Uhr rollt das Peloton am Rande von Roskilde am Kilometer 0 vorbei - doch Tour-Boss Christian Prudhomme gibt das Rennen noch nicht frei. Der Grund? Tim Wellens von Lotto Soudal hatte in der Neutralisation einen Defekt - und kurz darauf gilt dasselbe für Adam Yates von Ineos Grenadiers. Das Regelbuch besagt, dass das Peloton so lange neutralisiert weiterrollen muss, bis alle Fahrer wieder in einem Pulk beisammen sind. Es wird also weiter dahingerollt - vor riesigen Zuschauermassen am Straßenrand.

12:25 - Nationalhymnen im Zentrum von Roskilde

Der neutralisierte Start ist bereits erfolgt, doch im Zentrum von Roskilde stoppt das Peloton jetzt noch einmal. Dort sind viele Zuschauer und ein Knabenchor singt nacheinander erst die Französische und dann die Dänische Nationalhymne.

INFO - Favoriten der 2. Etappe

Auch wenn davon auszugehen ist, dass das Peloton auf der Brücke über den Großen Belt auseinanderfliegt und nur ein dezimiertes Peloton um den Tagessieg kämpfen wird, so wird auf der Zielgeraden in Nyborg dennoch gesprintet werden.
Top-Favorit auf den Sieg ist daher derjenige Spitzensprinter, der den Cut im Wind auf der Brücke geschafft hat und vorne noch dabei ist.
Endschnelle Klassikerspezialisten wie Wout Van Aert (Jumbo - Visma) und Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) sind dabei Siegkandidaten, doch die besten Karten dürfte wohl Fabio Jakobsen haben. Er gilt als wohl schnellster Mann des Pelotons und ist mit seinem Team Quick-Step Alpha Vinyl bestens für Windstaffeln gewappnet.
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INFO - Herzlich Willkommen!

Die 109. Tour de France wird nach dem nassen Auftaktzeitfahren von Kopenhagen mit einer voraussichtlich sehr windigen 2. Etappe zwischen Roskilde und Nyborg fortgesetzt. 202,5 Kilometer direkt an der Küste stehen auf dem Programm - und es dürfte windig werden. Besondere Spannung verspricht das Finale mit einer 18 Kilometer langen Passage über die Große Belt-Brücke. Los geht es hier im Liveticker ab 12:15 Uhr!
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