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Tour de France - Jonas Vingegaard verneigt sich vor Rivale Tadej Pogacar: "Er ist der Beste der Welt"
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Publiziert 20/07/2023 um 15:36 GMT+2 Uhr
Jonas Vingegaard steht bei der Tour de France 2023 kurz vor der Titelverteidigung. Auf seinen slowenischen Rivalen Tadej Pogacar hat der Däne inzwischen einen komfortablen Vorsprung von 7:35 Minuten. Dennoch verneigte sich der Mann im Gelben Trikot vor dem Start der 18. Etappe in Moutiers vor Pogacar und kam gegenüber Eurosport zu einem überraschenden Urteil: "Er ist der beste Fahrer der Welt."
Vingegaard calls Pogacar 'best bike rider in the world' despite Tour collapse
Quelle: Eurosport
"Wenn man das gesamte Bild betrachtet, ist er besser als alle anderen", lobte Vingegaard. Pogacar sei "so ein kompletter Fahrer", erklärte der Jumbo-Visma-Kapitän vor Etappenbeginn in Moutiers und zollte dem zweimaligen Tour-de-France-Gewinner gegenüber Eurosport Respekt: "Ich kann nur gute Sachen über ihn sagen. Und er ist eine sehr nette Person."
Angesprochen auf die warmen Worte seines Rivalen spielte UAE-Kapitän Pogacar das Lob zurück an Vingegaard. "Er ist einer der Besten. Er ist super, super gut als Fahrer und als Typ", sagte der 24-Jährige: "Ich habe sehr viel Respekt vor ihm."
Über mehr als zwei Wochen hatten sich die beiden Topfavoriten bei der Frankreich-Rundfahrt einen engen Schlagabtausch geliefert. Dann setzte sich Vingegaard erst mit einem überragenden Zeitfahren von Pogacar ab, ehe der Slowene auf der Königsetappe am Mittwoch einen Einbruch erlitt und sich aus dem Kampf um das Gelbe Trikot verabschiedete. "Gestern war es wie ein Fahren in der Hölle", konstatierte der Slowene nun am Tag danach.
Vingegaard steht damit vor seinem zweiten Triumph bei der Frankreich-Rundfahrt in Folge.
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Tour de France 2023 : Stage 17 - Tadej Pogacar interview at finish
Quelle: Eurosport
Pogacar: "Vingegaard eine Klasse besser"
"Man kann sagen, dass ich in der Form meines Lebens bin. Ich war niemals besser als momentan", freute sich Vingegaard am Donnerstag im Gespräch mit Eurosport: "Natürlich bin ich unheimlich glücklich darüber und freue mich, wie es bislang bei dieser Tour de France und in diesem Jahr alles gelaufen ist."
2023 gewann Vingegaard bereits die Baskenland-Rundfahrt, den Gran Camiño und das Critérium du Dauphiné. Vieles spricht dafür, dass er sich am Sonntag in Paris auch zum zweiten Mal zum Tour-de-France-Gesamtsieger krönt.
"Er ist eine Klasse besser bei dieser Tour", musste Pogacar anerkennen. Die Würdigung kommt schon einer Aufgabe gleich.
Für Pogacar heißt es nun vielmehr, kleinere Brötchen zu backen. Die Zeit der Kampfansagen ist vorbei, die Ziele sind bescheidener geworden. Die "Fahrt in der Hölle" hofft Pogacar einfach zu vergessen, wie er erklärte. Stattdessen kämpfe man nun noch um einen Sieg auf der 20. Etappe, sagte er leicht desillusioniert: "Und wenn wir das Podium sichern, ist das ein guter Abschluss."
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'Like riding in hell' – Pogacar on chastening Stage 17
Quelle: Eurosport
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