Tour de France 2024 - so lief die 16. Etappe: Jasper Philipsen eröffnet Kampf um Grünes Trikot mit Biniam Girmay

Jasper Philipsen hat die 16. Etappe der Tour de France 2024 gewonnen. Der 26-Jährige vom Team Alpecin-Deceuninck setzte sich am Dienstag im Massensprint vor dem Bocholter Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) durch, es war sein dritter Tagessieg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt. Als zweitbester Deutscher kam Pascal Ackermann (Israel-Premier Tech) auf Rang sechs.

Philipsen nutzt Sturz von Girmay aus - Bauhaus verpasst Sieg

Quelle: Eurosport

Die deutschen Sprinter verpassten damit nach 188,6 km von Gruissan nach Nîmes auch ihre wohl letzte Chance auf einen Etappensieg knapp.
Biniam Girmay aus Eritrea (Intermarché-Wanty), Träger des Grünen Trikots, war kurz vor dem Ziel gestürzt und konnte nicht in den Spurt um den Etappensieg eingreifen.
In der Gesamtwertung gab es erwartungsgemäß keine Veränderungen.
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) liegt weiter mit 3:09 Minuten vor dem dänischen Titelverteidiger Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike), auf Platz drei folgt Remco Evenepoel (Belgien/Soudal QuickStep) mit 5:19 Minuten Rückstand.
Hier gibt es die 16. Etappe der Tour de France zum Nachlesen.

Tour de France 2024: So lief die 16. Etappe

Tour de France: Vielen Dank

Und damit verabschieden wir uns auch wieder. Ab Mittwoch geht die 111. Frankreich-Rundfahrt in ihre entscheidende Phase. Die 17. Etappe ist die erste von fünf schwierigen Teilstücken zum Abschluss der Tour. Sie führt über 177,8 km von Saint-Paul-Trois-Chateaux nach Superdevoluy - auf den finalen 40 Kilometern sind drei Anstiege zu überwinden. Vielen Dank für's Mitlesen und bis zum nächsten Mal!
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Highlights: Alpecin-Teamwork mit Gold nicht aufzuwiegen

Quelle: Eurosport

17:45 Uhr: Philipsen gewinnt die 16. Etappe vor Bauhaus!

Das Alpecin-Leadout setzt sich auf dem letzten Kilometer durch und Mathieu van der Poel bringt Jasper Philipsen ganz vorne auf die Zielgerade. Direkt am Hinterrad von Philipsen sitzt Phil Bauhaus. Beste Voraussetzungen für den Deutschen, doch das mustergültige Alpecin-Leadout serviert Philipsen den Sieg einfach zu perfekt. Der Belgier sprintet bei schon sehr hoher Geschwindigkeit los und Bauhaus kommt aus dem Windschatten nicht mehr heraus, muss sich geschlagen geben. Philipsen gewinnt seine dritte Etappe, Bauhaus Zweiter und Alexander Kristoff wird Dritter!

17:44 Uhr: Girmay am Boden!

In einem Kreisverkehr 1,5 Kilometer vor Schluss kracht es im Feld. Biniam Girmay im Grünen Trikot geht zu Boden!

17:43 Uhr: 2 km - Alpecin und Lotto kommen

Jetzt rücken Alpecin-Deceuninck und Lotto-Dstny auf. Aber Uno-X macht das sehr stark und führt auch auf die letzten 2.000 Meter noch das Rennen an.

17:42 Uhr: Das Feld streckt sich an jedem Kreisverkehr

Die Straße ist breit und es ist viel Platz. Doch an den Kreisverkehren zieht sich das Feld immer wieder weit in die Länge. Das heißt: Wer hinten ist, muss Kraft investieren.

17:41 Uhr: 4 Kilometer noch

Uno-X und Bahrain Victorious führen das Feld auf die letzten vier Kilometer. Dann kommen rechts aber auch Intermarché und Arkéa wieder vor.

17:39 Uhr: Ineos, Bahrain, Decathlon, Intermarché und Uno-X vorne

Fünf Teams führen das Feld jetzt nebeneinander auf die letzten sechs Kilometer. Jetzt kommen gleich all die Kreisverkehre im Finale. Auch Jayco-AlUla rückt am linken Straßenrand auf.

17:37 Uhr: Intermarché führt das Feld

Georg Zimmermann macht momentan einen großartigen Job, führt schon seit mehreren Kilometern sein Team an und hält es ganz vorne an der Spitze des Feldes. 8 Kilometer sind es jetzt noch.

17:35 Uhr: Pogacar hält sich raus

Wer sich übrigens heute sehr zurückhält, ist das UAE Team Emirates mit dem Gelben Trikot von Tadej Pogacar. Er sitzt weit hinten und hält auch ein paar Meter Abstand zu den Kollegen vor sich, um reagieren zu können, falls es irgendwo kracht.

17:33 Uhr: Die Spannung steigt, es wird hektischer

Jetzt geht es auch mit den Positionskämpfen richtig los. Kreisverkehre fahren die Anführer der verschiedenen Sprintzüge schon mit einem richtigen Sprint an, um ihr Team dort vorne durchzubringen. 11 Kilometer sind es noch.

17:30 Uhr: 15 km noch - Ruhe vor dem Sprint-Finale

Die Sprintzüge formieren sich nebeneinander an der Spitze des Feldes. Momentan läuft noch kein richtig harter Positionskampf, alles ist sehr geordnet.

17:22 Uhr: Wind spielt keine Rolle

Die letzten 20 Kilometer laufen und das Thema Windkante hat sich heute endgültig erledigt. Das Feld fährt wieder breit und noch sind Teams mit verschiedenen Interessen vorne positioniert.

17:20 Uhr: Viele Kreisverkehre auf dem Weg zum Ziel

Die Anfahrt zum Sprintfinale in Nimes ist knifflig. Fünf große Kreisverkehre warten auf den letzten fünf Kilometern, der letzte erst knapp 400 Meter vor Schluss. Der ist relativ gut begradigt, aber trotzdem ändert sich die Fahrtrichtung eben leicht, bevor der Zielstrich dann erst 250 Meter vor Schluss sichtbar wird. Das heißt: Heute muss man früh vorne sein, weil das Feld lang gestreckt sein wird.
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Das Finale der 16. Etappe

Fotocredit: ASO

17:16 Uhr: Gachignard zurück im Feld

25 Kilometer vor Schluss ist die Flucht von Thomas Gachignard (TotalEnergies) vorbei. Der Franzose wird eingeholt und das Hauptfeld fährt Vollgas - angeführt von Stefan Küng (Groupama-FDJ). Es gibt jetzt Seitenwind - Vorsicht!

17:14 Kulset folgt dem Team-Auto in die falsche Richtung

Ui! Johannes Kulset (Uno-X Mobility) ist nach einem Defekt im Windschatten seines Team-Fahrzeugs unterwegs und jagt dem Feld hinterher. Dann kommt ein Kreisverkehr und das Auto verpasst die richtige Ausfahrt und kracht beinahe in ein anderes Teamfahrzeug, das links herum gefahren ist. Das war knapp!
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Verwirrung im Kreisverkehr: Team-Autos krachen fast zusammen

Quelle: Eurosport

17:08 Uhr: Eine Minute noch für Gachignard

Die Zeit tickt herunter für den Solisten des Tages. Wir nähern uns den letzten 30 Kilometern und Thomas Gachignard hat nur noch eine Minute Vorsprung.

16:58 Uhr: Die letzten 40 Kilometer

Das Rennen wird immer schneller und auch Gachignard an der Spitze muss immer härter in die Pedale treten, um seinen Vorsprung zu halten. Noch gelingt dem Franzosen das aber: 1:40 Minuten weiterhin. Doch ansonsten scheint es hier ganz klar auf den erwarteten Massensprint zuzulaufen. Der Wind hält sich zurück.

16:45 Uhr: Juul-Jensen hilft Dillier

Bisher sind es heute nur zwei Teams, die wirklich für den Massensprint arbeiten: Alpecin-Deceuninck und immer wieder auch Jayco-AlUla. Momentan unterstützt Christopher Juul-Jensen für die Australier wieder Dillier bei der Nachführarbeit. 48 Kilometer vor dem Ziel stehen für Gachignard noch 1:45 Minuten auf der Uhr. Eine wirkliche Siegchance dürfte er heute kaum haben.

16:35 Uhr: 55 Kilometer noch - das Feld kommt näher

Das Hauptfeld beschleunigt langsam und verkürzt den Vorsprung von Gachignard 56 Kilometer vor dem Ziel erstmals wieder auf unter zwei Minuten.

16:20 Uhr: Immer weiter Silvan Dillier

Einmal mehr ist heute Silvan Dillier das Arbeitstier im Peloton. Der ehemalige Schweizer Meister von Alpecin-Deceuninck bestimmt den ganzen Tag schon wieder das Tempo im Hauptfeld - wie bei fast allen Flachetappen dieser Tour.

16:15 Uhr: Gachignard am Bergpreis 2:20 vor dem Feld

Thomas Gachignard (TotalEnergies) gewinnt den einzigen Bergpunkt des Tages und die damit verbundenen 200 Euro Preisgeld. Er hat momentan, 76 Kilometer vor dem Ziel, 2:20 Minuten Vorsprung auf den Rest des Pelotons.

16:11 Uhr: Cote de Fambetou - 4. Kat. / 1,2 km bei 5 %

Gachignard erreicht den einzigen kategorisierten Anstieg des Tages. Oben gibt es einen Punkt für die Bergwertung. Den wird er sich sichern - sein erster bei dieser Tour.

16:04 Uhr: 1:30 für Solist Gachignard

Das Peloton reagiert nicht auf den Ausreißversuch, sondern fährt ein ruhiges Tempo weiter. Hinten wird nochmal verpflegt, manche stoppen zur Pinkelpause, und Gachignard fährt allein immer weiter weg.

15:58 Uhr: Gachignard setzt sich ab

Nach dem Zwischensprint zieht Thomas Gachignard (TotalEnergies) durch und setzt sich etwas ab. Ist das jetzt dann doch ein echter Ausreißversuch? Schnell hat er 15 Sekunden Vorsprung aufs sich sortierende Hauptfeld. 89 Kilometer noch.

15:54 Uhr: Coquard holt den Zwischensprint

Das Intermarché-Team investiert viel, um den Zwischensprint für Biniam Girmay anzufahren - und dann werden sie überrollt. Andere Teams ziehen vorbei, dann zieht Mathieu van der Poel den Sprint an und Bryan Coquard sprintet als Erster zur Linie. Jasper Philipsen wird Zweiter vor Anthony Turgis und Girmay sowie Arnaud De Lie.
Vier Punkte büßt Girmay daher auf Philipsen ein, aber der Vorsprung beträgt immer noch 82 Punkte. Wichtiger am Zwischensprint: Coquard verschafft sich Luft auf Rang 3 der Punktewertung.

15:47 Uhr: Zwischensprint steht bevor

Fünf Kilometer sind es noch bis zum Zwischensprint in Les Matellettes. Dort geht es gleich nochmal um 20 Punkte fürs Grüne Trikot. Die Frage ist: Wer hält da noch mit rein, jetzt wo Biniam Girmay so souverän führt?

15:40 Uhr: 102 Kilometer noch - die Nervosität steigt

Es wird enger im Feld, die Teams kämpfen teilweise sogar um Positionen. Aber bislang steht der Wind nicht so richtig auf der Straße. Es bleibt weiter alles beisammen.

15:25 Uhr: Teams rücken auf - geht's jetzt doch gleich los?

Das Peloton wird an der Spitze breiter, weil mehr und mehr Teams nach vorne aufrücken. Offenbar fürchten die Sportlichen Leiter nun doch schon bald eine Streckenpassage, an der der Wind die Straße von der Seite treffen könnte. Man ist aufmerksam und formiert sich. 112 Kilometer sind noch zu fahren.

15:15 Uhr: 120 Kilometer noch - alles bleibt ruhig

Das Peloton rollt auf den Ort Bélarga zu und bewegt sich momentan in Richtung Norden. Der Wind, der ohnehin nicht besonders stark weht, kommt von vorne links. Erst nach dem Zwischensprint, wenn die Strecke nach Osten führt, sollte der Wind heute wirklich eine Rolle spielen. Wenn man momentan die Bäume anschaut, sollte es aber auch dort dann ruhig bleiben.

15:00 Uhr: Pogacar, Girmay, Philipsen und Co. im Konvoi

Ein paar Pinkelpausen und kurze Gespräche mit der Teamleitung am Begleitfahrzeug: Einige der großen Stars befinden sich gerade hinter dem Hauptfeld im Auto-Konvoi. Hektik ist da aber nicht nötig, denn Silvan Dillier (Alpecin-Deceuninck) führt das Peloton weiterhin bei konstantem Tempo an, alles verläuft kontrolliert.

14:50 Uhr: Zwischensprint in 45 Kilometern

Eine einzige Bergwertung der 4. Kategorie wartet heute bei Kilometer 112,6 an der Cote de Fambetou. Vorher kommt noch der Zwischensprint bei Kilometer 96,1 in Les Matellettes. Bisher bleibt es ruhig im Rennen, aber das Tempo hat sich etwas erhöht.

14:35 Uhr: 39 km in der ersten Rennstunde

60 Minuten sind seit dem scharfen Start am Ortsausgang von Saint-Pierre-la-Mer vergangen und das Peloton hat 39 Kilometer zurückgelegt. Weiterhin sind es vor allem Alpecin-Deceuninck und Jayco-AlUla, die das Rennen anführen.

14:30 Uhr: Hitze in Richtung Provence

Hier im Hinterland an der Mittelmeerküste ist es oft extrem heiß - und auch heute freut sich das Peloton über jeden Schatten, durch ein paar Bäume mal auf die Straße fällt. 34 Grad zeigt das Thermometer momentan im Zielort Nimes!

14:25 Uhr: Der letzte Sprint in der Karriere von Cavendish?

Mark Cavendish wird heute in Nimes noch einmal alles geben. 16 Jahre nachdem er an selber Stelle seinen vierten Etappensieg bei der Tour de France feierte, will der Brite den 36. folgen lassen - bei der wohl letzten Sprint-Ankunft seiner Tour-Karriere. Vor dem Start sprach er am Eurosport-Mikrofon und versprach: "Wir werden es versuchen!"
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Cavendish vor seinem letzten Tour-Sprint: "Wir versuchen es!"

Quelle: Eurosport

14:15 Uhr: Béziers ist passiert, das Tempo gering

Wir sind durch die malerische Stadt Béziers durch, über den Fluss Orb und auch den Canal du Midi hinweg. Noch immer ist das Tempo nicht besonders hoch, aber der Grund ist klar: Bisher gibt es eher Gegen- als Seitenwind.

14:00 Uhr: Wenig Wind, alles unter Kontrolle

Die Straßen sind windanfällig momentan, aber es weht lediglich ein laues Lüftchen auf dem Weg in Richtung Béziers. Momentan passiert hier nichts im Rennen. 170 Kilometer sind noch zu fahren.

13:53 Uhr: Noch ist das Feld geschlossen

Die Rennsituation hat sich nochmal beruhigt. Die Teams Jayco-AlUla und Alpecin-Deceuninck führen das Peloton an und noch gibt es keine Ausreißergruppe.

13:47 Uhr: Rechts ab und Vollgas!

Wir sind aus dem bewaldeten Naturpark im Hinterland der Küstenorte heraus und haben nun Fleury erreicht. Dort geht es nun rechts ab parallel zur Autobahn - und sofort schnellt das Tempo in die Höhe! Viele Fahrer attackieren und das Feld zieht sich in die Länge.

13:40 Uhr: Dujardin zurück im Feld

Allein macht das hier heute auch nicht wirklich Sinn. Sandy Dujardin hat sich ins Peloton zurückfallen lassen, es geht mit 150 Mann geschlossen weiter durch die Hügel.

13:38 Uhr: Ein Solo-Ausreißer

Sandy Dujardin (TotalEnergies) hat sich aus dem Peloton abgesetzt. Aber niemand begleitet den 27-Jährigen, das Hauptfeld rollt weiter ganz ruhig dahin, als sei das Rennen noch immer neutralisiert.

13:34 Uhr: Los geht's!

Wir sind raus aus Saint-Pierre-la-Mer und fahren durch die Hügel im Hinterland in Richtung Autobahn A9. Das Rennen ist eröffnet.

13:30 Uhr: Peloton in Saint-Pierre-la-Mer

Wir haben den Ferienort Saint-Pierre-la-Mer erreicht und es geht nun im Zentrum links ab bergauf in Richtung Kilometer 0. Noch ist das Rennen nicht freigegeben, etwas Verspätung.

Tour de France live: Herzlich willkommen

Hallo und herzlich willkommen zur Tour de France 2024. Am Dienstag steht die Überführungsetappe von Gruissan nach Nîmes an. Die schweren Pyrenäen-Etappen liegen hinter dem Peloton, nun biegt die Frankreich-Rundfahrt auf die Zielgerade ein. Bevor die schweren Alpenetappen anstehen, hoffen die Sprinter in Nîmes auf ihre letzte Chance auf den Tagessieg. Eurosport.de begleitet die Etappe ab 12:45 Uhr für Euch hier live im Ticker - viel Spaß!
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Corona-Welle: Was macht die Tour? "Es geht nicht nur um Covid"

Quelle: Eurosport


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