Tour de France 2024 im Ticker: Tadej Pocagar erobert am Col du Galibier das Gelbe Trikot zurück - so lief die 4. Etappe
VonFelix Mattis
Update 02/07/2024 um 17:43 GMT+2 Uhr
Top-Favorit Tadej Pogacar (Team UAE Emirates) hat die erste Alpen-Etappe der 111. Tour de France gewonnen. Der Tour-Champion von 2020 und 2021 setzte sich am vierten Tag der Frankreich-Rundfahrt bei der Fahrt über den 2642 m hohen Galibier nach 139,6 km in Valloire vor Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) und seinem spanischen Teamkollegen Juan Ayuso (beide +0:35 Minuten) durch.
Stage 4 profile and route map: Pinerolo - Valloire
Quelle: Eurosport
Pogacar übernahm mit seinem insgesamt zwölften Tour-Etappensieg wieder das Gelbe Trikot von Olympiasieger Richard Carapaz aus Ecuador (EF Education-EasyPost). In der Gesamtwertung hat der Slowene nun 45 Sekunden Vorsprung auf Evenepoel.
Zu den Geschlagenen gehörten auch Primoz Roglic vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe als Vierter (+0:35) und Titelverteidiger Jonas Vingegaard (Visma-Lease a bike/+0:37) auf Rang fünf.
Der Däne hatte die entscheidende Attacke Pogacars kurz vor dem Gipfel des Galibier noch halbwegs parieren können, in der Abfahrt wuchs der Rückstand aber stetig.
Im Gesamtklassement belegt Vingegaard mit 50 Sekunden Rückstand den dritten Rang.
Eurosport.de begleitet die 4. Etappe der Tour de France hier live im Ticker.
Tour de France 2024: So lief die 4. Etappe
17:05 Uhr: Morgen wartet die nächste Sprint-Chance
Damit verabschieden wir uns für heute aus dem Tour-Liveticker! Morgen geht es schon wieder aus den Alpen heraus und in Saint-Vulbas könnte ein Massensprint warten. Wir sind hier wieder ab 13:30 Uhr live dabei!
17:02 Uhr: Pogacar gewinnt die 4. Etappe und holt Gelb
Tadej Pogacar kommt ins Ziel und jubelt ausgelassen. Jetzt hat er Gelb zurück und auch einen ordentlichen Vorsprung. 35 Sekunden nach ihm sprintet Evenepoel als Zweiter über den Zielstrich, Ayuso holt Platz 3 vor Roglic, Vingegaard und Rodriguez.
17:00 Uhr: Pogacar in Valloire
Tadej Pogacar hat den Zielort erreicht. Jetzt geht's noch eine Schleife durch den Ort und dann ist der Sieg seiner.
16:57 Uhr: 5 Verfolger beisammen - 35 Sekunden hinter Pogacar
Roglic, Rodriguez und Ayuso holen Vingegaard ein - und kurz darauf kommt auch Evenepoel mit seiner Zeitfahrstärke im flacheren Teil wieder heran. Zu fünft fehlen ihnen 35 Sekunden zu Pogacar, der jetzt noch 3 km vor sich hat.
16:55 Uhr: Pogacar baut über Kraft die Führung aus
Vingegaard verliert im Drücker-Teil der Abfahrt, wo man auch wieder mehr Gas geben muss, an Boden. Pogacar hat 6 km vor Schluss 30 Sekunden Vorsprung auf ihn - und Rodriguez sowie Roglic und Ayuso sind gleich am Dänen dran. Evenepoel ist aber noch nicht zu sehen.
16:52 Uhr: Jetzt wird's flacher und gerader
Pogacar hat den technischen Teil der Abfahrt hinter sich gelassen und den Vorsprung auf Vingegaard am Ende doch ncoch auf 15 Sekunden ausgebaut. Rodriguez folgt bei etwa 30 Sekunden, Roglic und Ayuso kurz dahinter. Evenepoel fehlen weitere 10 Sekunden. 10 Kilometer sind noch zu fahren!
16:50 Uhr: Evenepoel wird durchgereicht
Rodriguez führt die Verfolgergruppe die Abfahrt hinunter. Der Spanier von Ineos ist ein begnadeter Abfahrer und fliegt mit Roglic und Co. an Evenepoel vorbei.
16:48 Uhr: Evenepoel verliert Boden
Evenepoel liegt 14 Kilometer vor dem Ziel jetzt 30 Sekunden zurück, der Abstand zwischen Pogacar und Vingegaard aber bleibt etwa gleich. Der obere Teil der Abfahrt ist sehr, sehr technisch. Unten raus kommen dann lange Geraden.
16:45 Uhr: Wer riskiert mehr? Es kommt auf die Abfahrt an
18,9 Kilometer High-Speed-Abfahrt liegen vor den Fahrern. Die Frage ist: Wer geht jetzt wie viel Risiko ein, um Abstände zu vergrößern oder zu verkleinern?
16:43 Uhr: Situation am Gipfel des Galibier
Pogacar fährt 8 Sekunden vor Vingegaard über den Galibier. Evenepoel folgt bei 15 Sekunden, die anderen fünf - also Roglic, Rodriguez, Almeida, Ayuso und Landa - erst nach knapp 40 Sekunden.
16:42 Uhr: Vingegaard muss reißen lassen
450 Meter vor dem Gipfel muss Vingegaard doch abreißen lassen. Aus den engen Serpentinen heraus kann er den Punch von Pogacar nicht halten. Aber danach auf dem letzten Stück zum Gipfel bleibt er zumindest nah.
16:41 Uhr: Pogacar greift an!
800 Meter vor der Passhöhe gibt Pogacar Vollgas - und wie schon vorgestern in San Luca sitzt Vingegaard direkt an seinem Hinterrad. Evenepoel versucht es, kommt aber nicht ganz mit. Die anderen verlieren gleich richtig Meter!
16:40 Uhr: Almeida und Ayuso wechseln sich ab - 1 km zum Gipfel
Almeida und Ayuso kreiseln förmlich, wechseln sich in der Führung immer wieder ab - und das bei 8 Prozent Steigung.
16:38 Uhr: Oben gibt's Boni - 2 km noch
Bevor es in die 18,9 Kilometer lange Abfahrt nach Valloire geht, gibt es oben auf dem Gipfel nicht nur Bergpunkte, sondern auch einen Bonussprint. 8, 5 und 2 Sekunden Zeitgutschrift gibt es da für die Top 3.
16:36 Uhr: 3 km zum Gipfel
Almeida dreht sich um und ruft Ayuso zur Hilfe. Der zögert kurz, übernimmt dann aber die Führungsarbeit. Außer den beiden Helfern und Kapitän Pogacar sind nur Vingegaard, Evenepoel, Roglic, Rodriguez und Evenepoels Helfer Landa noch dabei. Ein unfassbares Ausscheidungsfahren!
16:35 Uhr: Roglic in Problemen!
Primoz Roglic muss 3,5 Kilometer vor dem Gipfel etwas Luft holen. Er rutscht ans Ende der Gruppe, beißt sich aber nochmal fest. Ciccone dagegen ist jetzt weg.
16:33 Uhr: Unfassbares Tempo von UAE - 4 km noch bis oben
Yates schert aus und jetzt fährt wieder Almeida - und die Gruppe ist nochmal deutlich kleiner geworden. Nur Vingegaard, Pogacar, Roglic, Evenepoel, Rodriguez, Landa und Ciccone können noch mitfahren.
16:31 Uhr: Bestandsaufnahme - wer ist noch da?
Almeida, A. Yates, Ayuso, Pogacar (UAE Team Emirates), Jorgenson, Vingegaard (Visma-Lease a Bike), Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe), Landa, Evenepoel (Soudal-Quick-Step), Bernal, Rodriguez (Ineos Grenadiers), Ciccone (Lidl-Trek), Gall (Decathlon-AG2R) und Buitrago (Bahrain Victorious) - das war's schon. Mehr Fahrer sind 5 Kilometer vor dem Galibier-Gipfel nicht mehr im Favoritenfeld.
16:26 Uhr: Almeida der Nächste im UAE-Zug, Carapaz fällt zurück!
Joao Almeida fährt jetzt an der Spitze, 6,5 Kilometer sind es noch bis zum Gipfel. Das Tempo ist unglaublich hoch und ein Top-Fahrer nach dem anderen platzt weg. Eben schon Simon Yates und Tom Pidcock, jetzt verabschiedet sich aber auch Richard Carapaz schon!
16:25 Uhr: Das war's für Lazkano und alle Ausreißer
Pavel Sivakov hat bei UAE übernommen und 26,5 Kilometer vor dem Ziel führt er das Feld jetzt an den letzten Ausreißern vorbei auch an Lazkano heran. Ab jetzt geht es also nur noch unter den großen Favoriten um den Tagessieg.
16:23 Uhr: Lautaret ist passiert
Der Rechtsabzweig ist passiert, jetzt wird's steiler am Col du Galibier. Lazkano hat noch 20 Sekunden Vorsprung. Das Feld kommt unter dem Tempodiktat von UAE immer näher.
16:20 Uhr: Lazkano jetzt allein
Oier Lazkano hat es endlich geschafft, die anderen stehen zu lassen. Jetzt ist der Spanier allein ganz vorn, 20 Sekunden vor dem Trio und 45 Sekunden vor dem Feld. Ein Kilometer ist es noch bis zum Rechtsabzweig an der Lautaret-Passhöhe.
16:15 Uhr: Vier Mann an der Spitze
Juul-Jensen und Johannessen sind an Lazkano und Gaudu nochmal rangekommen. Lazkano greift nochmal an, aber er kommt nicht mehr weg. Jetzt belauert man sich. Eine Minute dahinter übergibt Wellens die Führungsarbeit im Feld jetzt an Soler.
16:11 Uhr: Gaudu und Lazkano fahren davon
David Gaudu (Groupama-FDJ) ist Oier Lazkano (Movistar) hinterhergefahren. Das Duo setzt sich jetzt Meter um Meter von der Gruppe ab. Einige Sekunden hinter ihnen folgen noch Christopher Juul-Jensen (Jayco-AlUla) und Tobias Halland Johannessen (Uno-X). Alle anderen aber sind geschlagen.
16:08 Uhr: Lazkano attackiert an der Spitze
Oier Lazkano hat sich jetzt von seinen Begleitern in der Spitzengruppe abgesetzt. Der Spanier von Movistar ist ein echtes Kraftpaket und trotzdem ein guter Kletterer. Auf dem noch nicht allzu steilen Teil in Richtung Lautaret gerade ist er genau in seinem Element.
16:06 Uhr: Spitzengruppe und Hauptfeld zerreißen gleichzeitig
Das Tempo im Feld ist brutal jetzt. Das Rennen explodiert hier im Wind am Berg und einer nach dem anderen verliert den Anschluss. Der Rückstand zur Spitze ist sofort auf 1:20 Minuten zusammengesackt - und auch dort wird es jetzt unruhig, Einzelne wollen sich absetzen.
16:04 Uhr: Job erledigt, Wellens und Soler übernehmen
Jetzt ist Nils Politt ausgeschert. Der Hürther grüßt nochmal in die Kamera und lässt sich zurückfallen. Tim Wellens und Marc Soler haben die Führungsarbeit für UAE übernommen, wie zu erwarten. Sie werden jetzt das Tempo nochmal höher drehen.
16:00 Uhr: 2 Minuten nur noch für die Spitze
Politt verkleinert den Abstand nach vorne jetzt wieder. 17 Kilometer vor dem Gipfel des Galibier und damit 9 Kilometer vor dem Abzweig an der Lautaret-Passhöhe sind nur noch zwei Minuten des Vorsprungs für die 17 Spitzenreiter übrig. Und nochmal: Politt fährt da hinten allein im Wind, die vorne sind 17 Mann!
15:50 Uhr: Politt macht einen Riesenjob
Während sich die 17 Spitzenreiter größtenteils abwechseln in der Führungsarbeit, macht im Haupfeld schon lange nur ein Mann das Tempo: Nils Politt. Der Deutsche Zeitfahrmeister arbeitet extrem hart für Kapitän Tadej Pogacar - und das bei Gegenwind. Die Klassement-Asse übrigens haben sich im Feld jetzt eher nach hinten orientiert, um sich etwas mehr im Windschatten verstecken zu können.
15:45 Uhr: 44 Kilometer noch, 2:45 der Abstand
Die 17 Spitzenreiter haben wieder 2:45 Minuten Vorsprung aufs Hauptfeld. Aber reicht das? Man kann es sich kaum vorstellen. 44 Kilometer sind noch zu fahren, die letzten 18,9 davon bergab. Doch wenn Tadej Pogacar, Jonas Vingegaard und Co. am Galibier Vollgas geben, dann wird die Lücke rasch zusammenschmelzen.
15:39 Uhr: Extrem schneller Tag
Wir sind heute bislang superschnell unterwegs, 13 Minuten vor dem schnellsten berechneten Schnitt laut Marschtabelle. Allerdings: Im Serre-Chevalier, dem Tal von Briancon hinauf zum Col du Lautaret weht jetzt recht starker Gegenwind. Das wird hart!
15:35 Uhr: Das ist der Col du Galibier
2.642 Meter hoch ist der Pass, den es jetzt zu erklimmen gilt und sein offizieller Anstieg ist 23 Kilometer lang, bei 5,1 % Durchschnittssteigung. Das klingt aber harmloser, als es ist. Denn die letzten acht Kilometer ab der Passhöhe des Col du Lautaret bewegen sich im Bereich der 7 %. So oder so ist das ein Ehrenkategorie-Pass und wir dürfen auf einen echten Schlagabtausch der Favoriten hoffen.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/06/29/3994880-81073308-2560-1440.jpg)
Tour de France : Cycling - Tour de France - Stage 4 - Col 3D map - Col du Galibier
Quelle: Eurosport
15:29 Uhr: Mit 110 km/h durch Briancon
Am Ende der Abfahrt geht es auf einer langen Geraden steil durch Briancon herunter. UAE führt das Feld weiter an und auf dem Tacho des Kamera-Motorrads stehen rund 110 km/h - wow! Unten angekommen geht es sofort wieder bergauf, 35 Kilometer sind es bis zur Passhöhe des Col du Galibier in 2.642 Metern Höhe. Die Spannung steigt!
15:24 Uhr: Aufgepasst! Das Feld zerreißt in der Abfahrt kurzzeitig
UAE macht Druck in der Abfahrt nach Briancon und das Feld zerreißt! Nils Politt drückt kräftig aufs Pedal und kurz entsteht Hektik. Dann aber reparieren die Teamkollegen von Richard Carapaz und Enric Mas für EF und Movistar die Situation.
15:19 Uhr: Feld nur noch 2 Minuten zurück
Es geht rasant hinunter nach Briancon - und das Hauptfeld ist wieder deutlich näher an die Spitze rangerückt. 2 Minuten stehen während der Abfahrt nur noch auf der Uhr.
15:15 Uhr: Zwischenstand in der Bergwertung
Williams erhöht sein Konto auf 10 Zähler und Barguil mit 3 weiteren Punkten jetzt insgesamt auf 5. Die 2 Punkte gingen diesmal an Madouas, der insgesamt jetzt 16 hat. Abrahamsen, der hinten im Gruppetto sitzt, führt das Kletterklassement mit 24 Punkten also weiter an. Die Frage ist jetzt: Kommen die Ausreißer noch über den Galibier, oder macht das Hauptfeld bald ernst?
15:13 Uhr: Williams auch in Montgenèvre der schnellste Bergsprinter
Diesmal ist es Warren Barguil, der den Sprint um die Bergpunkte früh eröffnet. Der Franzose reißt eine kleine Lücke, aber dann kommen Valentin Madouas und Stephen Williams von hinten angerauscht und auf den letzten Metern schiebt der Brite in bester Sprintermanier sein Vorderrad noch vorbei. Nochmal 5 Punkte für Williams in Richtung Bergtrikot.
15:10 Uhr: Die Tour erreicht Frankreich!
Wir passieren die Grenze von Italien nach Frankreich und damit ist die Tour de France nach dreieinhalb Tagen in der Fremde nun zurück zuhause.
15:00 Uhr: 3 Minuten Vorsprung jetzt für die Spitze
Erstmals wächst der Abstand zwischen den 17 Ausreißern und dem Hauptfeld über die 3-Minuten-Marke. Zur Erinnerung: Christian Odd Eiking (Uno-X) und Warren Barguil (dsm-firmenich-PostNL) sind da vorne dabei und liegen in der Gesamtwertung nur 2:31 Minuten hinter dem Gelben Trikot. Sie sind aktuell also zu zweit "virtuelle Gesamtführende der Tour. Aber auch Bruno Armirail (Decathlon-AG2R / + 3:18) und Julien Bernard (Lidl-Trek / + 3:50) und Valentin Madouas (Groupama-FDJ / + 4:07) könnten heute Gelb übernehmen, wenn man im Feld widererwarten nichts unternimmt.
14:53 Uhr: Politt übernimmt das Zepter wieder
Das Team Visma-Lease a Bike von Jonas Vingegaard hat in der Abfahrt die Kontrolle im Hauptfeld übernommen, um den Titelverteidiger aus allen Risiken rauszuhalten. Nun, wo es wieder bergauf geht, fährt aber Nils Politt wieder vorbei und macht weiter seinen Job für UAE.
14:50 Uhr: Spitze ist in Cesana Torinese
Die 17 Ausreißer haben jetzt 2:30 Minuten Vorsprung aufs Hauptfeld, als sie Cesana Torinese erreichen. Hier beginnt gleich ohne großes Flachstück der nächste Anstieg nach Montgenèvre - 8,3 km lang und im Schnitt 5,9 % steil ist der, Kategorie 2.
14:42 Uhr: Virtueller Zwischenstand in der Bergwertung
Abrahamsen bleibt heute bei seinen 24 Punkten stehen, hält aber weiterhin das Bergtrikot - fürs erste. Madouas hat nun 14 Zähler, Frank van den Broek (dsm-firmenich-PostNL) weiter 9, Ion Izagirre (Cofidis) 8 und Williams 5. In Montgenèvre gibt es bei Kilometer 71 noch einen Bergpreis der 2. Kategorie mit 5-3-2-1 Punkten, und dann am Col du Galibier bei Kilometer 120 warten 20-15-12-10-8-6-4-2 Zähler für die Top 8.
14:38 Uhr: Williams holt sich die 5 Bergpunkte
Die Spitzengruppe sprintet richtig um die Punkte am Bergpreis in Sestriere. Valentin Madouas (Groupama-FDJ), der das Gepunktete Trikot stellvertretend für Jonas Abrahamsen trägt, weil der ja Grün an hat, eröffnet den Kampf. Dann aber zieht Stephen Williams (Israel-Premier Tech) noch an ihm vorbei. 5 Punkte für den Briten, 3 für Madouas und 2 für Warren Barguil (dsm-firmenich-PostNL) sowie noch 1 Punkt für Tobias Halland Johannessen (Uno-X).
14:35 Uhr: Das Gruppetto hält sich gut
Eine weitere Gruppe um Arnaud De Lie (Lotto-Dstny) ist kurz davor, ans Hauptfeld wieder heranzukommen - stark vom Sprinter im Belgischen Meistertrikot. Aber auch das Gruppetto mit allen anderen Top-Sprintern hält sich heute gut. 6:55 Minuten Rückstand zur Spitze haben Mark Cavendish, Phil Bauhaus, Jasper Philipsen und Co. momentan und damit rund fünf Minuten aufs Hauptfeld.
14:32 Uhr: Politt unterstützt Quinn in der Führungsarbeit
Nils Politt hat sich jetzt an der Spitze des Feldes für UAE mit eingereiht und nimmt Sean Quinn von EF Education-EasyPost etwas von der Arbeit ab. Gemeinsam halten sie den Abstand zur Spitze in Grenzen. 2:20 Minuten stehen 3 km vor der Bergwertung von Sestriere noch auf der Uhr.
14:29 Uhr: Vingegaard im Interview
Vor dem Start dieser 4. Etappe haben die TV-Kollegen in Pinerolo mit Jonas Vingegaard besprochen. Der Titelverteidiger meinte dort, dass es für ihn heute um Defensive gehe, nicht darum selbst zu attackieren:
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/07/02/3996653-81108773-2560-1440.jpg)
Vingegaard admits he could be 'most vulnerable' on Galibier
Quelle: Eurosport
14:25 Uhr: 5 km noch bis Sestriere
Der erste Bergpreis des Tages wird bald erreicht. Es geht noch fünf Kilometer bergauf bis zur Wertung der 2. Kategorie. Offiziell ist der Anstieg dann 39,9 km lang und im Schnitt 3,7 % steil gewesen. Aber eigentlich ging es von Start weg bergauf
14:20 Uhr: Politt, Van Aert und Co. wieder im ersten Feld
Die erste der abgehängten Gruppen ist am Hauptfeld wieder dran, mit dabei Nils Politt und Wout van Aert - also je ein interessanter Helfer für UAE und Visma. Momentan führt weiterhin der US-Meister Sean Quinn das Feld für EF an, 2:05 Minuten hinter der Spitze.
14:17 Uhr: Das sind die 17 Ausreißer
Christopher Juul-Jensen (Jayco-AlUla), Julien Bernard (Lidl-Trek), Bruno Armirail (Decathlon-AG2R), David Gaudu, Romain Grégoire, Valentin Madouas (alle Groupama-FDJ), Mathieu van der Poel (Alpecin-Deceuninck), Stephen Williams (Israel-Premier Tech), Oier Lazkano (Movistar), Raul Garcia Pierna, Cristian Rodriguez (beide Arkéa-B&B Hotels), Kobe Goosens (Intermarché-Wanty), Warren Barguil (dsm-firmenich-PostNL), Alexey Lutsenko (Astana Qazaqstan), Odd Christian Eiking, Tobias Halland Johannessen (beide Uno-X) und Mathieu Burgaudeau (TotalEnergies) fahren 9 Kilometer vor Sestriere jetzt 1:30 Minuten vor dem Feld, an das die Van-Aert-Gruppe wieder näher herangekommen ist.
14:10 Uhr: 15 Kilometer bis Sestriere
55 Sekunden vergehen zwischen Spitze und Hauptfeld. Es sind noch immer 15 Kilometer bis nach Sestriere hinauf.
14:08 Uhr: EF übernimmt das Kommando
Sean Quinn führt das Feld jetzt für EF an, um den Abstand zur Spitze in Grenzen zu halten. Man will das Gelbe Trikot von Richard Carapaz heute verteidigen, und der Beste unter den Ausreißern ist Odd Christian Eiking (Uno-X), dem nur 2:31 Minuten zu Gelb fehlen.
14:02 Uhr: 17 Mann setzen sich ab - ist das die Gruppe des Tages?
Jetzt hat sich eine recht große Ausreißergruppe gefunden, die auch interessant besetzt ist: Mathieu van der Poel (Alpecin-Deceuninck) ist beispielsweise dabei, aber auch drei der vier stärksten Kletterer von Groupama-FDJ: David Gaudu, Romain Gregoire und Valentin Madouas. Die Gruppe hat eine halbe Minute Vorsprung aufs Feld.
13:59 Uhr: 45 Minuten für 30 Kilometer bergauf
Das war bislang ein brutal harter Auftakt: Die ersten 30 Kilometer wurden heute schneller zurückgelegt als gestern, obwohl es da topfeben war und hier ständig bergauf geht.
13:56 Uhr: Ausreißer wieder gestellt
109 Kilometer sind es noch bis ins Tagesziel, 20 bis zum Ende des ewigen Anstiegs nach Sestriere. 30 Kilometer sind also schon absolviert und an der Spitze ist alles wieder beisammen. Allerdings sind das keine 100 Mann mehr im ersten Feld. Auch Fahrer wie Wout van Aert sind längst abgehängt, er sitzt in einer Gruppe mit 1:30 Minuten Rückstand.
13:52 Uhr: Wellens und Soler führen das Feld an
Tim Wellens und Marc Soler führen das Feld mit konstant hohem Tempo an. Momentan haben sich wieder fünf Mann abgesetzt: Alexey Lutsenko (Astana Qazaqstan), Christopher Juul-Jensen (Jayco-AlUla), Oier Lazkano (Movistar), Tobias Halland Johannessen (Uno-X) und Raul Garcia Pierna (Arkéa-B&B Hotels) sind das.
13:45 Uhr: Van Gils und Williams kommen nicht weg
Maxim Van Gils und Stephen Williams sind wieder gestellt und die Attackiererei geht weiter. Gleichzeitig fallen nach hinten immer mehr Fahrer aus dem Feld raus. Nur die Bergfahrer werden hier noch lange im ersten Feld bleiben können. Es geht bis Sestriere schließlich ständig bergan.
13:40 Uhr: Die nächsten Angriffe
Nach dem Zwischensprint kehrt keine Ruhe ein. Jetzt attackieren aber nicht mehr Pedersen und Co., sondern Bergfahrer. Maxim Van Gils (Lotto-Dstny) und Stephen Williams (Israel-Premier Tech) setzen sich etwas ab.
13:38 Uhr: Pedersen holt sich den Zwischensprint aus dem Feld heraus
Lidl-Trek fährt ein Leadout mit drei Mann für Pedersen, aber an dessen Hinterrad sitzen Philipsen und Girmay. Pedersen startet seinen Sprint 200 Meter vor der Linie und setzt sich vor Girmay, Coquard und Philipsen sowie Abrahamsen durch. 20 Punkte für den Dänen, 17 für Girmay, 15 für Coquard, 13 für Philipsen und 11 für Abrahamsen. Damit hat Abrahamsen jetzt 87 Zähler im Kampf um Grün, Girmay 84 und Pedersen 79. Coquard steht bei 45 Punkten, Philipsen bei 38.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/07/02/3996683-81109373-2560-1440.jpg)
"Das war ein Paradestück!" Pedersen beeindruckt im Zwischensprint
Quelle: Eurosport
13:36 Uhr: Alle wieder zusammen!
Die Ausreißer sind eingeholt und Pedersen plant um. Jetzt übernimmt Lidl-Trek die Führung im Feld und Toms Skuijns arbeitet im Wind mit seinem Kapitän am Hinterrad. Man will dafür sorgen, dass sich hier auf der ansteigenden Straße, die anderen Sprinter vor dem Zwischensprint nicht erholen. 2 Kilometer noch bis zum Kampf um die Punkte.
13:34 Uhr: Intermarché steigt in die Verfolgung mit ein
Auch das Team Intermarché-Wanty hat Interesse an dem Grünen Trikot mit dem gestrigen Sieger Biniam Girmay. Deshalb gibt auch diese Mannschaft jetzt Gas und treibt das Feld an.
13:33 Uhr: Alpecin gibt absolut Vollgas
Das Team von Jasper Philipsen will die Gruppe um Pedersen unbedingt bis zum Zwischensprint einfangen. Dillier ist ein regelrechtes Leadout gefahren eben, jetzt übernimmt Mathieu van der Poel und tritt auch so fest in die Pedale, wie der Weltmeister es kann. 10 Sekunden stehen noch auf der Uhr, fünf Kilometer bis zum Zwischensprint.
13:31 Uhr: 15 Sekunden für 6 Ausreißer
Silvan Dillier drückt für Alpecin-Deceuninck und deren Sprinter Jasper Philipsen im Feld aufs Tempo. Man will Pedersen hier nicht einfach die Punkte am Zwischensprint abgreifen lassen. Der Vorsprung des Spitzen-Sextetts schmilzt auf 15 Sekunden, sieben Kilometer noch bis zum Sprint.
13:26 Uhr: 10 Kilometer gefahren, längst keine Ruhe
Wout Poels (Bahrain Victorious), Kevin Geniets (Groupama-FDJ), Frank van den Broek (dsm-firmenich-PostNL), Harold Tejada (Astana Qazaqstan) und Magnus Cort (Uno-X) haben zu Pedersen aufgeschlossen. Zu sechst haben sie nun rund 20 Sekunden Vorsprung aufs Hauptfeld. Dort aber geht das Gespringe weiter. Die Gruppe des Tages steht längst noch nicht.
13:22 Uhr: Pedersen hat 10 Sekunden
Mads Pedersen (Lidl-Trek) geht All-In für die 20 Punkte am Zwischensprint. Er fährt tatsächlich alleine weg und hat 133 km vor dem Ziel jetzt 10 Sekunden Vorsprung. Hinter ihm bildet sich ein Verfolger-Quintett.
13:20 Uhr: Zwischensprint bei Kilometer 19
Der Zwischensprint kommt heute extrem früh, schon nach 18,9 Kilometern in Castel del Bosco. Deshalb beteiligen sich auch die Sprinter, die es aufs Grüne Trikot abgesehen haben, trotz der Bergetappe an den Attacken. Gerade hat Mads Pedersen (Lidl-Trek) es beispielsweise versucht.
13:17 Uhr: Attacken von Beginn an
Wie nicht anders zu erwarten hagelt es aus Pinerolo heraus sofort Angriffe. Das Feld ist langgezogen, aber bislang setzt sich niemand ab. Übrigens: Die Sonne scheint wieder, nachdem es hier in den Bergen um Turin am Montagabend nach Etappenende noch ein heftiges Unwetter gegeben hatte.
13:15 Uhr: Los geht's!
Fünf Minuten früher als geplant erreicht das Peloton Kilometer 0 und der Start in Pinerolo ist jetzt schon freigegeben. Auf geht's in die Alpen!
Tour de France Live: Herzlich Willkommen
Hallo und herzlich willkommen zur 4. Etappe der Tour de France 2024. Auf den längsten Tag der 111. Frankreich-Rundfahrt folgt heute einer der kürzesten - wenn es nach Kilometern geht. Nur 139 Kilometer sind zu fahren, dafür geht es über richtige Alpenriesen: Über Sestriere und Montgenèvre führt der Parcours von Italien nach Frankreich, wo dann der gefürchtete Col du Galibier wartet. Entscheidend wird aber nicht nur der Anstieg der Ehrenkategorie, sondern auch die rasante Abfahrt von dort hinunter nach Valloire. Eurosport.de begleitet das Teilstück ab 13:20 Uhr für Euch hier live im Ticker – viel Spaß!
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/07/12/3409111-69662388-2560-1440.png)
Col du Galibier: Höchste Tour-Bergankunft und Ullrichs Schicksalsberg
Quelle: Eurosport
Die Tour de France 2024 bei discovery+ | Diese Vorteile hast Du, wenn Du ein Abo ab 3,99 Euro pro Monat abschließt:
- Alle 21 Etappen der Tour de France 2024 in voller Länge und ohne Unterbrechung mit deutschem Kommentar live und auf Abruf
- Alle 21 Tour-Etappen mit dem Eurosport-Radsport-Team um Karsten Migels sowie unseren Experten Jens Voigt, Bernhard Eisel, Robert Bengsch und Co. am Mikrofon
- Die komplette Eurosport-Berichterstattung inklusive der Tour-Show "Vélo Club" im Anschluss an jede Etappe mit unseren Experten und weiteren prominenten Gästen
- Alle "Vélo Club"-Folgen inklusive der Episoden mit Jan Ullrich (02.07./03.07.) und Tony Martin (30.06.) live und auf Abruf
- Zusätzlicher Übertragungsfeed zu allen 21 Tour-Etappen mit den Siegerehrungen im Anschluss
- Extrafeed mit der englischen Eurosport-Berichterstattung und der Studio-Show "The Breakaway" mit unseren internationalen Radsport-Experten
- Timeline Marker: Schneller Zugriff auf die wichtigsten Momente und Attacken der Etappen durch Markierungen im Livestream
Das könnte Dich auch interessieren: Tour-Geschichte(n): Blutiger Sprint und deutsche Siege im Dreierpack
/origin-imgresizer.eurosport.com/2023/10/25/3811463-77481188-2560-1440.png)
De Florence à Nice : le parcours complet du Tour de France 2024
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Ergebnisse
/images.sports.gracenote.com/images/lib/basic/sport/timejudgesports/competition/logo/300/20433.png)
4. Etappe | BergetappePinerolo → Valloire / 139.6 km
1
T. PogacarBeendet
Werbung
Werbung