Tour de France 2025: Tadej Pogacar enthüllt kurioses Missverständnis mit Jhonatan Narváez - Attacke aus Versehen
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) hat nach seinem Sieg auf der 12. Etappe der Tour de France enthüllt, dass seine entscheidende Attacke rund zwölf Kilometer vor der Zielankunft in Hautacam nicht geplant war, sondern das Ergebnis eines Missverständnisses mit seinem Teamkollegen Jhonatan Narváez. "Ich weiß nicht, ob Jhonny mich verstanden hat", sagte der Slowene nach dem Rennen.
Pogacar lacht über Teamkollegen: "Jhonny versteht keine Witze"
Quelle: Eurosport
"Wir haben darüber gesprochen, dass wir es so machen wie bei der Freitagsetappe der Dauphiné, aber ich habe nicht erwartet, dass wir das wirklich so umsetzen. Jhonny versteht keine Witze", erklärte der 26-Jährige, der am Donnerstag wieder das Gelbe Trikot übernahm , mit einem Augenzwinkern.
Auf dem 6. Tagesabschnitt des Critérium du Dauphiné hatte sich Narváez von hinten kommend bei der Einfahrt in den Schlussanstieg vor Pogacar gesetzt, seinem Kapitän kurze Zeit mit hohem Tempo Windschatten geboten und dessen eigentliche Attacke vorbereitet. Auch bei dem Vorbereitungsrennen auf die Tour stand am Ende der Etappensieg für Pogacar.
Allerdings waren nicht nur Narváez' fehlende Antennen für den Humor des dreimaligen Tour-Champions für die neuerliche Anwendung der Taktik, sondern auch Probleme mit der Technik.
"Er (Narváez, Anm. d. Red.) ist super hart angefahren und mein Mikrofon hat nicht funktioniert, deswegen konnte ich nichts sagen. Darum bin ich ihm gefolgt", berichtete Pogacar.
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Highlights: Lipowitz begeistert bei Pyrenäen-Showdown
Quelle: Eurosport
Pogacar: "Wie vor drei Jahren"
Dass er sich im Anschluss die steile Rampe rund zwölf Kilometer alleine zum Zielort in die Pyrenäen hinaufquälen musste, erinnerte ihn an eine seiner vielleicht größten Niederlagen, die er 2022 bei der Frankreich-Rundfahrt an selber Stelle gegen seinen großen Konkurrenten Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) kassiert hatte, den er am Donnerstag um über zwei Minuten distanzierte.
"Als ich gesehen habe, wie lange es noch ist, dachte ich: 'Okay, es ist wie vor drei Jahren. Damals habe ich auch die letzten zehn Kilometer gelitten, aber es ist besser in Führung liegend Schmerzen zu haben, als wenn man hinten ist'", gab Pogacar Einblicke in seine Gedanken.
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Tour-Strecke, 13. Etappe: Bergzeitfahren in den Pyrenäen
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