Tour de France 2025: Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel kommt nach Sturz auf der 3. Etappe mit einem blauen Aue davon

Die 3. Etappe der diesjährigen Tour de France wurde von einer Reihe an Stürzen überschattet. Während Sprintstar Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck) das Rennen aufgeben musste, hatte Remco Evenepoel (Soudal-Quick-Step) Glück im Unglück. Der Belgier war etwa drei Kilometer vor dem Ziel in Dünkirchen zu Fall gekommen. Entwarnung gab es auch bei weiteren Sturzopfern dieser chaotischen Etappe.

Red-Bull-Duo stürzt im Finale - auch Evenepoel involviert

Quelle: Eurosport

Für Jasper Philipsen ist die Tour bereits vorbei. Der Mann im Grünen Trikot zog sich bei einem schweren Sturz am Zwischensprint mehrere Knochenbrüche zu.
Mit Remco Evenepoel kam ein anderer Superstar glimpflich davon. Der Doppel-Olympiasieger wurde in einen Sturz verwickelt, nachdem Jordi Meeus (Red Bull-BORA-hansgrohe) in der Mitte des Feldes als Erster fiel.
Der Belgier riss einige Fahrer mit, darunter sein Teamkollege Laurence Pithie und Evenepoel. Während Meeus lange liegen blieb, konnten die anderen Fahrer das Rennen fortsetzen und wurden dank der 5-Kilometer-Regel ohne Zeitverlust gewertet.
Evenepoel hielt sich bei der Zieldurchfahrt die rechte Brust, hatte aber ein Lächeln auf den Lippen. Außer ein paar Hautabschürfungen erlitt er keine Verletzungen. "Wir müssen das noch überprüfen, aber Remco scheint in Ordnung zu sein", sagte Soudal-Quick-Step-Sportdirektor Tom Steels bei "TNT Sports".

Meeus und Pithie sollen Dienstag starten

Am späten Montagabend gab Red Bull-BORA-hansgrohe vai Instagram Infos raus zum Gesundheitszustand von Meeus und Pithie. "Nach ersten Untersuchungen liegen keine Frakturen oder schweren Verletzungen bei Jordi oder Laurence vor. Es wird erwartet, dass sie am Dienstag starten, aber wir werden erst beobachten, wie sie sich nach der Nacht fühlen", hieß es.
300 Meter vor dem Ziel kam es im Vollsprint des Pelotons zu einem weiteren Sturz. Drei darin involvierte Fahrer, Davide Ballerini (XDS-Astana), Paul Penhoet (Groupama-FDJ) und Bryan Coquard (Cofidis) kamen mit dem Schrecken davon.
Dagegen hatte Emilien Jeanniere (TotalEnergies) weniger Glück. Der Franzose krachte in die Bande der Streckenbegrenzung und erlitt nach Teamangaben Prellungen und Gesichtsverletzungen sowie offene Wunden, die genäht werden mussten.
Ob Jeanniere die Tour fortsetzen kann, entscheidet sich laut TotalEnergies erst am Dienstag vor dem Start der 4. Etappe.
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Highlights: Stürze überschatten erste Sprint-Show

Quelle: Eurosport


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