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Tour de France 2025 - Florian Lipowitz begeistert bei seinem Debüt als Edelhelfer: "Happy, vorne dabei zu sein"
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Update 15/07/2025 um 13:26 GMT+2 Uhr
Der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz hält trotz seiner starken Leistungen bei der Tour de France an seinem Plan fest. "Mein Hauptziel bleibt, in Paris anzukommen", sagte der 24-jährige Ulmer bei einer Medienrunde am Ruhetag in Toulouse: "Es sind noch elf Tage, da kann viel passieren. Ich bin froh, dass die Beine gut sind." Debütant Lipowitz liegt nach zehn Etappen auf Gesamtrang acht.
Experten-Talk zum Ruhetag: Pogacar vs Vingegaard und Kapitänsrolle bei Red Bull
Quelle: Eurosport
Als Florian Lipowitz mit großen Worten von Tadej Pogacar schwärmte, schlug der Weltmeister im Nebenraum am reichhaltigen Frühstücksbuffet zu und lud die Akkus auf. Am ersten Ruhetag der Tour de France trennten den deutschen Hoffnungsträger und den slowenischen Titelverteidiger im noblen Marriot Hotel am Flughafen Toulouse nur wenige Meter. Auf dem Rad dagegen sind es mitunter Welten.
"Die sind in einer anderen Liga", sagte Lipowitz über Pogacar und Jonas Vingegaard, den zweiten Überflieger der 112. Tour de France: "Viele Gedanken daran zu verschwenden, was die beiden machen, das hilft keinem weiter."
Ein schlechtes Gefühl hat Lipowitz deshalb nicht. Im Vergleich mit den "Außerirdischen" der Frankreich-Rundfahrt ist der Ulmer in bester Gesellschaft - und muss sich dort nicht verstecken. Das Debüt des Youngsters vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe verläuft bisher mehr als zufriedenstellend.
"Ich bin froh, dass die Beine gut sind", sagte Lipowitz, der sich am Dienstag eine wohlverdiente Auszeit mit der Familie gönnte. Nur eine kurze, gemütliche Trainingseinheit stand nach den intensiven ersten zehn Etappen auf dem Programm.
Lipowitz: Auf diese Rivalen müssen wir schauen
"Es hat sich gezeigt, dass die Form gut ist. Ich bin mehr als happy, vorne mit dabei zu sein", sagte Lipowitz, der an seinem Plan aber festhalten will: "Mein Hauptziel bleibt, in Paris anzukommen. Es sind noch elf Tage, da kann viel passieren."
Erreichbar sind Pogacar und Vingegaard in diesem Jahr allem Anschein nach zwar nicht, doch dahinter ist auf dem Podium von Paris noch ein Platz frei. Es könnte das beste Abschneiden eines deutschen Fahrers seit Emanuel Buchmann werden. Der Bergspezialist war 2019 Vierter geworden. "Wir müssen uns lieber auf Fahrer wie Remco (Evenepoel) oder (Oscar) Onley konzentrieren, die um den dritten Platz kämpfen", erklärte Lipowitz.
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Florian Lipowitz vor Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard bei der Tour de France 2025
Fotocredit: Imago
Derzeit liegt Lipowitz auf Rang acht der Gesamtwertung, der Rückstand auf den Führenden Ben Healy beträgt 3:34 Minuten. Der Ire dürfte im Klassement aber noch zurückfallen. Es folgen Pogacar (+0:29 Sekunden), Evenepoel (+1:29) und Vingegaard (1:46). Auf dem neunten Platz liegt Lipowitz' Kapitän Primoz Roglic (3:41).
Die eigentliche Aufgabe des deutschen Debütanten ist es, den Slowenen zu unterstützen. "Ich würde mich als Edelhelfer bezeichnen. Die Rollenverteilung ist ganz klar", sagte Lipowitz.
Lipowitz: Streckenkenntnis nur durch Urlaub
Ab Donnerstag steht er aber selbst vor großen Herausforderungen, wenn der Tour-Tross die Pyrenäen erreicht. "Es stehen super-harte Bergetappen vor uns", sagte der 24-Jährige, der zugab, die Etappen bisher lediglich "überflogen und noch nicht so studiert" zu haben.
Dabei betritt er Neuland. Während seiner Profikarriere ist Lipowitz bisher noch nie in den Pyrenäen gefahren. Es helfen ihm aber die Erinnerungen von einem Familientrip als Teenager. "Als ich 15 oder 16 war, sind wir mit dem Rad durch die Pyrenäen gefahren", erzählte Lipowitz: "Wir sind die ganzen berühmten Anstiege hoch."
Um die Erinnerungen vor dem Showdown nochmal aufzufrischen, bekommt der frühere Biathlet Unterstützung. "Meine Eltern sind heute angekommen", sagte Lipowitz: "Die kommen noch vorbei." Vielleicht erhaschen sie in den Bergen auch einen Blick auf die "Außerirdischen" Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard.
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(SID)
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Tour-Strecke, 11. Etappe: Steile Rampen auf Runde um Toulouse
Quelle: Eurosport
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