Tour de France: Kurioses Novum - kein kämpferischster Fahrer nach der 3. Etappe in Dünkirchen ausgezeichnet

Die 3. Etappe der Tour de France war geprägt von schweren Stürzen beim Zwischensprint und dem Etappenfinale in Dünkirchen. Keine Rolle spielte dagegen eine Ausreißergruppe - denn es gab keine. Die Tour-Jury entschied sich daher für ein Novum: Bei der Siegerehrung wurde kein kämpferischster Fahrer ausgezeichnet. Auf dem Weg nach Rouen wird daher kein Starter die goldene Rückennummer tragen.

Deshalb nahm Wellens Kapitän Pogacar das Bergtrikot ab

Quelle: Eurosport

Das hat es im 21. Jahrhundert noch nicht gegeben. Traditionell wird nur bei Zeitfahren und auf der Schlussetappe in Paris auf den Champs-Élysées kein kämpferischster Fahrer gekürt.
Auch 2000 Euro Preisgeld ließen sich die Fahrer durch ihre Angriffsscheu entgehen - so viel erhält der von der Jury gekürte kämpferischste Fahrer einer Etappe.
Nur Tim Wellens (UAE Emirates-XRG) wagte sich vor der einzigen Bergwertung des Tages vor das Peloton, um das Bergtrikot von seinem Kapitän Tadej Pogacar zu übernehmen.
Am Ende der Rundfahrt wird ein Gesamtsieger dieser "Ausreißer-Wertung" gekürt - er erhält auf einen Schlag 20.000 Euro. Das ist ebenso viel wie der Gesamtsieger der Wertung des besten Jungprofis erhält.
Die bisherigen Sieger bei dieser Tour waren zwei Franzosen: Matteo Vercher (TotalEnergies) wurde am Ende der 1. Etappe ausgezeichnet, Bruno Armirail (Decathlon-AG2R) nach dem zweiten Teilstück.
Seit 1956 wird der Preis für den kämpferischsten Fahrer vergeben - mit immer wieder wechselndem Regelwerk.
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Highlights: Stürze überschatten erste Sprint-Show

Quelle: Eurosport


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