"Menschenleben gefährdet": Mauro Schmid kritisiert Protestaktion im Zielsprint der 11. Etappe der Tour de France in Toulouse
Publiziert 18/07/2025 um 09:51 GMT+2 Uhr
Mauro Schmid hat heftige Kritik an der Protestaktion während des Zielsprints der 11. Etappe der Tour de France geübt. Als das Ausreißerduo Schmid und der Norweger Jonas Abrahamsen in Toulouse um den Sieg sprinteten, stürmte ein Protestler auf den letzten Metern auf die Strecke. "Wäre er in uns hineingerannt, hätte er Menschenleben gefährdet – seines und unseres", sagte Schmid.
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Quelle: Eurosport
"Und auch jene der Zuschauer, denn dann wären die Velos vielleicht über die Banden geflogen", fügte er gegenüber der Schweizer Zeitung "Blick" hinzu.
Ein Ordner verhinderte möglicherweise Schlimmeres, als er den Zuschauer auf Schmid und Abrahamsen zulaufen sah. Er griff ein und drängte den Protestler gegen die Bande.
"Ich suche keine Ausreden. Jonas hat verdient gewonnen", so Schmid. Er ergänzte allerdings: "Ich habe Mitte des Sprints sicher etwas den Fokus verloren, weil ich den Zuschauer aus dem Augenwinkel gesehen habe."
Der Schweizer Meister zeigte sich besorgt, dass das trotz der großen Sicherheitsmaßnahmen passieren konnte. "Die Gitter sind ja sehr hoch. Leider gibt es immer durchgeknallte Leute, die Aufmerksamkeit wollen. Und da ist die Tour de France, das größte Rennen der Welt, halt eine Schaubühne", sagte Schmid.
Generell wünsche sich der 25-Jährige etwas mehr Vorsicht der Zuschauer. "Manchmal strecken sie ihre Handys sehr weit auf die Straße. Oder sie legen sich sogar auf den Asphalt, um ein Selfie mit uns zu machen, wenn wir vorbeifahren. Das alles ist ein extremes Risiko", machte er deutlich.
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Tour-Strecke, 13. Etappe: Bergzeitfahren in den Pyrenäen
Quelle: Eurosport
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