Tour de France 2025 - Pascal Ackermann ärgert sich nach 11. Etappe: "Frechheit, wie sie attackiert haben"

Die deutschen Radsportler Pascal Ackermann und Florian Lipowitz hatten mit dem Ausgang der 11. Etappe der Tour de France nichts zu tun. Dennoch mussten auch sie über 156,8 beinharte Kilometer rund um Toulouse alle Kräfte mobilisieren. Die ständigen Attacken im Feld nervten vor allem Sprint-Spezialist Ackermann, wie der 31-Jährige vom Team Israel-Premier Tech nach dem Rennen erklärte.

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Quelle: Eurosport

"Jeder wollte heute Rennen fahren, es war ein superschneller Tag heute wieder und echt knallhart. Es war immer Zug drauf und wenn es so weitergeht, haben wir noch zwei harte Wochen vor uns", sagte Ackermann am "ARD"-Mikrofon.
Anschließend ärgerte er sich vor allem über die ständigen Attacken im Peloton: "Wir haben schon gedacht, dass eine Spitzengruppe durchkommt heute und dass es viel Gespringe gibt. Aber das war das Problem: Es wurde immer wieder rausgenommen und dann haben sie an der Verpflegung wieder attackiert, als die Leute pinkeln waren. Eigentlich war es eine Frechheit, wie sie attackiert haben."
Auch Florian Lipowitz, die deutsche Hoffnung vom Team Red Bull-Bora-Hansgrohe, bekam die "unfairen" Spielchen während der Etappe mit.
"Wir haben erwartet, dass das Finale hart werden würde, aber dass es von Anfang an so hart zur Sache gehen würde, hätte ich nicht gedacht", sagte Lipowitz der "ARD". "Aber ich und wir als Team haben uns darauf vorbereitet. Ich denke, wir haben es sehr gut gemacht und waren immer vorne vertreten, auch als das Feld einmal auseinandergerissen wurde."

Lipowitz: "Der ein oder andere war ziemlich sauer"

"Das halbe Feld hat einmal zum Pinkeln angehalten und vorne wurde trotzdem weiter attackiert", fügte der 24-Jährige hinzu. "Da war der eine oder andere sicher ziemlich sauer heute, aber ich denke, wir haben das Beste daraus gemacht."
Weniger Ärger, dafür pure Freude dürfte Jonas Abrahamsen empfunden haben. Der Norweger gewann das 11. Teilstück und holte seinen ersten Tagessieg bei der Frankreich-Rundfahrt.
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Quelle: Eurosport


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