Remco Evenepoel gibt die Tour de France 2025 auf der 14. Etappe am Col du Tourmalet weit vor dem Ziel entkräftet auf

Remco Evenepoel hat die Tour de France 2025 auf der 14. Etappe aufgegeben. Der Vorjahresdritte, der auch bei dieser 112. Auflage der Frankreich-Rundfahrt bis dato auf Rang drei lag und das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers trug, ist schon am Fuß des Col du Tourmalet, dem ersten von vier Bergen auf der letzten Pyrenäenetappe zurückgefallen und stieg wenige Kilometer später enttäuscht vom Rad

Tour-Aus! Evenepoel steigt am Tourmalet vom Rad

Quelle: Eurosport

Schon an den beiden Tagen zuvor hatte der Zeitfahrweltmeister geschwächelt und konnte sich seine Leistungen nicht erklären, ging hart mit sich in die Kritik.
Auf den ersten Metern des ersten Anstiegs auf Etappe 14 dann ließ er das Peloton sofort ziehen, fuhr noch einige Kilometer in langsamem Tempo weiter und stieg dann nach kurzer Beratung am Teamwagen schließlich vom Rad.
Durch das Aus des Belgiers sind die Podiumschancen des deutschen Hoffnungsträgers Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) weiter angewachsen. Er lag vor der Etappe sechs Sekunden hinter Evenepoel auf Rang vier der Gesamtwertung.
Evenepoel hatte in der ersten Tour-Woche das flache Einzelzeitfahren von Caen gewonnen, litt aber in Woche zwei bereits ab dem ersten Pyrenäen-Anstieg auf Etappe 12 sehr.
Schon dort am Col du Soulor hatte er ein erstes Mal abreißen lassen müssen und kämpfte sich in der Abfahrt anschließend zwar wieder zurück, büßte im Etappenziel in Hautacam aber trotzdem Minuten ein. Im Bergzeitfahren von Peyragudes am Freitag kam er nicht über den zwölften Platz hinaus.
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Deja-Vu für Skjelmose: Däne stürzt an Verkehrsinsel auf Etappe 14

Quelle: Eurosport

Auch Skjelmose muss aufgeben

Evenepoel war nicht der Einzige, der die Tour am Samstag aufgab. Etwa zeitgleich mit dem Belgier stieg auch der Däne Mattias Skjelmose (Lidl-Trek) vom Rad, der nach 53 Kilometern am Ausgang eines Kreisverkehrs an einer Verkehrsinsel gestürzt war und sich am linken Arm verletzt hatte.
Er fuhr anschließend bis an den Fuß des Tourmalet weiter, verabschiedete sich dort aber ebenfalls aus der Tour. In der Anfangsphase hatte außerdem Steff Cras (TotalEnergies) das Rennen verlassen, und nicht mehr angetreten war - wie am Vortag angekündigt - der Franzose Bryan Coquard (Cofidis).
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Tränen der Enttäuschung bei Cras: So sehr schmerzt ein Tour-Ausstieg

Quelle: Eurosport


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