Tour de France 2025: Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard im Duell - Alberto Contador: Diesen Vorteil hat der Visma-Star

Alberto Contador sieht Tadej Pogacar wenig überraschend als den Top-Favoriten auf den Sieg bei der Tour de France 2025. Der zweimalige Gewinner der Frankreich-Rundfahrt schätzt den Slowenen im Zweikampf mit dem Dänen Jonas Vingegaard als den Stärkeren ein. Vingegaard aber sei der einzige, der Pogacar gefährlich werden könne. Dafür bräuchte sein Team Visma-Lease a bike allerdings eine kluge Taktik.

Tour de France 2025: Die Strecke der 21 Etappen bis nach Paris

Quelle: Eurosport

"Wir sehen einen Tadej Pogacar, der von Jahr zu Jahr stärker, solider und beständiger wird", sagte Eurosport-Experte Contador im Vorfeld der Tour de France (05. bis  27. Juli live auf Eurosport und discovery+)
"Aber Jonas Vingegaard weiß, was es heißt, die Tour de France zu gewinnen. Er weiß, was es heißt, gegen Tadej Pogacar anzutreten. Er ist ein Fahrer, der von der Tour de France besessen ist. Wenn es also einen Fahrer gibt, der es schaffen kann, dann ist es Jonas Vingegaard", führte der Spanier weiter aus.
Man habe beim Critérium du Dauphiné und über die gesamte Saison die Leistungsfähigkeit des Slowenen gesehen, so Contador weiter: "Tadej Pogacar ist der Top-Favorit. Aber der Sieg ist keineswegs garantiert."
Um Pogacar zu stoppen, käme es für Visma-Lease a Bike um Vingegaard auf die richtige Taktik an. Man könne Fahrer in Fluchtgruppen schicken, schlägt Contador vor. "Wir haben in letzter Zeit gesehen, dass Vingegaard im Eins gegen Eins gegen Pogacar unterlegen ist, also muss das Team taktisch vorgehen und schwierige Situationen schaffen."

Contador: Diesen Vorteil hat Vingegaard gegenüber Pogacar

Kein leichtes Unterfangen, "denn auch das UAE Team Emirates hat ein extrem starkes Team. Aber sie müssen versuchen, Pogacar dazu zu bringen, dort zu fahren und Energie aufzubringen, wo er es normalerweise nicht tun sollte."
Vor allem bei den Bergetappen mit mehreren aufeinander folgenden Anstiegen müsse Visma viel investieren: "Vingegaard ist eher ein reiner Kletterer als Pogacar. Pogacar ist Talent, er ist Kraft, er ist Watt, aber er hat nicht den Körper eines reinen Kletterers. Vingegaard hat diesen aber, und deshalb denke ich, dass er auf langen Anstiegen und nach verschiedenen Bergen etwas weniger leiden könnte."
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Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard mit Funkgeräten am Start des Critérium du Dauphiné

Fotocredit: Getty Images

Pogacar muss schlechte Tage verstecken können

Die größte Angst des Dominators, so Contador weiter, sei es, einen schlechten Tag zu erwischen. Es gebe im Verlauf eine Grand Tour "immer auch andere Faktoren wie Stürze, wie nicht genügend Essen. Fehler gehören dazu. Es herrscht viel Druck und Anspannung, auch wenn es sich wie etwas Selbstverständliches anhört, aber jeder kann einen Fehler machen."
Der Slowene müsse im Falle eines solchen schlechten Tages versuchen, "ihn so gut wie möglich zu retten oder sogar versuchen, ihn vor seinen Konkurrenten zu verbergen."
Bleibt zu hoffen, dass das Duell zwischen Pogacar und Vingegaard auch in diesem Jahr hält, was es verspricht.
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Vingegaards neuer Helfer: Campenaerts erklärt Visma-Rolle

Quelle: Eurosport


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