Tour de France 2025 - Tadej Pogacar über Sturzfolgen vor Pyrenäen-Showdown: "Mein kompletter linker Arm ist offen"

Tadej Pogacar ist bei seinem Sturz im Finale der 11. Etappe der Tour de France wohl mit ein paar Hautabschürfungen und dem Schrecken davongekommen. Der Weltmeister touchierte das Hinterrad von Tobias Halland Johannessen und kam rund fünf Kilometer vor dem Ziel in Toulouse zu Fall. Im Eurosport-Interview sprach der Titelverteidiger über seine Verletzungen und den Todesfall von Samuele Privitera.

Pogacar mit Update zu Sturzverletzungen vor Berg-Showdown

Quelle: Eurosport

"Mir gehts okay, es ist nichts schlimmes", gab Pogacar vor dem Start der Pyrenäen-Etappe nach Hautacam an. "Mein ganzer linker Arm ist offen, ein bisschen Hüfte und Schulter, aber ich war schnell wieder auf dem Rad und heute ist ein neuer Tag. Mal sehen wie die Beine sind, ich denke die sind wichtiger als mein Arm. Ich habe ein Topteam an meiner Seite und bin froh, dass ich mich auf sie verlassen kann."
Sportlich verlief der Sturz folgenlos. Das Feld unter der Führung von Ben Healy, dem Träger des Gelben Trikots, wartete auf Pogacar und fuhr geschlossen über die Ziellinie in Toulouse.
Dort sprach auch der "Verursacher" Johannessen von einem Rennunfall und entschuldigte sich mehrmals beim Titelverteidiger für seinen Spurwechsel.
Trotzdem bekam der Norweger Anfeindungen im Internet, sodass Pogacar mit einer Video-Botschaft beschwichtigte: "Leute, hört auf!"
Auch die traurige Nachricht vom Tod des 19-jährigen Privitera beim Giro Valle d'Aosta erreichte den Weltmeister. "Es ist wahnsinnig traurig, ein junges Talent so zu verlieren", sagte er. "Unser Sport ist einer der gefährlichsten überhaupt. Ich bin sehr traurig, vor allem für seine Familie. Möge er in Frieden ruhen."
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Gedenkminute nach Tod von Radtalent: Tour gedenkt Privitera

Quelle: Eurosport


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