Tour de France 2026 - Fahrervereinigung fordert frühere Startzeiten - Anpassung an die klimatischen Bedingungen

Angesichts der Hitzewelle bei der Tour de France fordert die Profifahrer-Vereinigung CPA eine Anpassung der Startzeiten bei sommerlichen Rennen. In einer Pressemitteilung drängte die CPA am Sonntag auf "Gespräche mit allen Beteiligten in diesem Winter, um vor der Saison 2027 eine Lösung zu finden". Die Fahrer seien weiterhin fest entschlossen, ein optimales Spektakel zu bieten.

Hitze bei der Sonntagsetappe der Tour

Fotocredit: SID

"Doch dies muss Hand in Hand gehen mit der Anpassung an die klimatischen Gegebenheiten, mit denen der Radsport heute konfrontiert ist", hieß es in der Mitteilung der Gewerkschaft.
Die neunte Etappe der Tour war am Sonntag um rund 30 km verkürzt worden. Dies geschah allerdings wohl auf Druck der örtlichen Behörden, da im Département Corrèze die vorgegebenen Temperatur-Grenzwerte für Sportveranstaltungen überschritten wurden.
Die Etappen bei der Tour de France beginnen in der Regel am frühen und enden am späten Nachmittag, also genau in den heißesten Phasen des Tages.
Denkbar wäre ein Start am frühen Morgen, wie er in anderen Ausdauer-Disziplinen wie Marathon oder Triathlon üblich ist. Dies wäre aber für die Vermarktung gerade im Hinblick auf das Fernsehen weniger attraktiv.
(SID)
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Quelle: Eurosport


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