Tour de France: Tadej Pogacar mit Sieg ins Gelbe Trikot - Florian Lipowitz verliert Zeit in Pyrenäen auf 3. Etappe

Tadej Pogacar hat auf der 3. Etappe der Tour de France mit seinem Sieg das Gelbe Trikot von Jonas Vingegaard erobert. Der Weltmeister war auf dem ersten Abstecher in die Pyrenäen am Schlussanstieg der 3. Kategorie nicht zu schlagen und führt nun zeitgleich vor seinem dänischen Rivalen das Klassement an. Florian Lipowitz büßte auf den letzten Metern zum Ziel einige Sekunden auf den UAE-Star ein.

Highlights, 3. Etappe: Pogacar setzt dickes Ausrufezeichen

Quelle: Eurosport

Pogacar nahm Vingegaard im Sprint bergan zwei Sekunden ab, dahinter belegten Richard Carapaz und Paul Seixas die nächsten Plätze, beide wurden mit der selben Zeit wie der Visma-Kapitän gewertet.
Lipowitz verlor als Siebter ebenso wie sein Teamkollege Remco Evenepoel (8.) weitere vier Sekunden auf die Konkurrenz.
Auf den 196 Kilometern zwischen dem spanischen Granollers und dem Skiort Les Angles als erstem französischen Etappenort dieser 113. Tour machte Pogacar diesmal keine Geschenke und holte mit seinem 22. Tour-Etappensieg das "maillot jaune".
Evenepoel bleibt in der Gesamtwertung Dritter (+0:23), Lipowitz (+0:53) kletterte auf Rang sieben.
"Wenn wir gewinnen können, wie heute, und sich das Team gut fühlt, dann müssen wir die Möglichkeit suchen", sagte Pogacar im Ziel. "Das Gelbe Trikot zu übernehmen, ist der Traum jedes Fahrers. Jedes Mal, wenn ich es überstreifen kann, fühlt es sich besonders an. Ich weiß nicht, wie lange es jetzt bei mir bleibt, aber ich werde wieder jeden Moment genießen."
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Etappensieg und Gelb: Pogacar setzt Ausrufezeichen im Bergaufsprint

Quelle: Eurosport

Auch Lipowitz zog bei der "ARD" eine positive Bilanz: "Es war ein super harter Tag. Ich habe auch ein bisschen mit der Hitze zu kämpfen gehabt. Dann hieß es hier am letzten Anstieg, so lange wie möglich dranzubleiben. Ich bin ganz happy mit heute und ganz zuversichtlich. Aber ich freue mich, dass es für zwei Tage ein bisschen flacher wird und dann geht es hoch zum Tourmalet. Es war ein richtig harter Start bei der Tour."

Tour: Trostpreis statt Traum von Gelb

Zur tragischen Figur der Etappe wurde Alex Baudin: Dem Franzosen gelang der Sprung in die 19 Fahrer große Fluchtgruppe, die sich nach über einer Stunde löste, und damit konnte er lange vom Gelben Trikot träumen: Mit 1:08 Rückstand in der Gesamtwertung war er der Beste der Ausreißer und schien sich den Traum vom "maillot jaune" erfüllen zu können, denn Vingegaards Visma-Team ließ ihn gewähren.
Damit schien dem EF-Profi der Coup aus der Tour Auvergne-Rhônes-Alpes erneut zu glücken: Dort war er im Juni mit einem Ausreißersieg auf der 1. Etappe in Gelb gefahren und hatte das Trikot mehrere Tage verteidigt. Doch die Tempoarbeit von UAE machte die Hoffnungen zunichte, Baudin wurde elf Kilometer vor dem Ziel eingeholt. Ihm blieb der Sprung ins Bergtrikot durch den Sieg am ersten Pyrenäen-Bergpreis der 1. Kategorie.
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Erste Bergwertung der 1. Kategorie dieser Tour: Franzose punktet

Quelle: Eurosport

Tour: Pedersen punktet für Grünes Trikot

Einen "Punktsieg" landete Ex-Weltmeister Mads Pedersen: Der Däne kämpfte sich in die Ausreißergruppe des Tages und konnte so den Zwischensprint locker für sich entscheiden. Damit sammelte der Lidl-Kapitän 25 Zähler im Fernduell mit seinen Rivalen ums Grüne Trikot, die noch ganz wichtig werden könnten - echte "big points"
Erst am Vorabend war beschlossen worden, die dritte Etappe trotz der sich rasch ausbreitenden Waldbrände stattfinden zu lassen, allerdings nicht wie geplant. Nach dem Grenzübertritt von Spanien nach Frankreich sollten Zuschauer der Strecke fernbleiben, auch die beliebte Werbekarawane bog nicht ins Mutterland der Tour ein. Zudem wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.
Am Dienstag geht es auf der 4. Etappe über welliges Terrain nach Foix am Fuße der Pyrenäen - ideales Terrain für Ausreißer vor der dann folgenden Sprintetappe nach Pau am fünften Tour-Tag. Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr ist aber auch das vierte Teilstück bedroht.
(mit SID)
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Tour-Strecke, 4. Etappe: Profil und Kurs locken Ausreißer

Quelle: Eurosport


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