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Tour de France - 4. Etappe: Zwei Fahrer von Red Bull-Bora-hansgrohe in Ausreißergruppe - Lidl-Trek dominiert Rennen
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Publiziert 08/07/2026 um 10:07 GMT+2 Uhr
Einen Etappensieg hatte sich das deutsche Team Red Bull-Bora-hansgrohe vor allem an den ersten beiden Tagen der Tour de France 2026 erhofft - ohne das gewünschte Ergebnis. Dass es dann auf dem hügeligen vierten Tagesabschnitt gleich zwei Bullen in die Ausreißergruppe schafften und zumindest vorsichtig am Tagessieg schnuppern durften, hatten vor der Etappe wohl nicht viele erwartet.
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Quelle: Eurosport
Das gehörte aber zum Plan des Teams. "Ich war einer von denen, die versuchen sollten, in die Gruppe des Tages zu kommen", erzählte Nico Denz. Der DM-Dritte von Bad Liebenstein war nach 181,9 Kilometern in Foix schließlich auf Rang 21 bester Fahrer seiner Mannschaft.
Neben ihm schaffte auch Jan Tratnik den Sprung in die Ausreißergruppe. Etwa 100 Kilometer vor dem Ziel konnte sich der Slowene sogar aus der großen Gruppe lösen.
"Wir wollten zuerst einmal über diesen Berg kommen", sagte Denz später gegenüber dem "ZDF". "Jan hat sich dann davongeschlichen. Dadurch konnte ich mich etwas zurücklehnen und die anderen Ausreißer die Arbeit machen lassen."
Tratnik bekam schnell Gesellschaft von Mathias Vacek (Lidl-Trek), der aber nicht mitführte, und kurz darauf auch noch von Alex Kirsch (Cofidis).
Movistar und EF Education-EasyPost erhöhen Tempo
In der Anfahrt zum letzten Anstieg des Tages wurde das Trio dann aber wieder von der Denz-Gruppe eingeholt. "Schade, dass er unten, direkt vor dem Anstieg, eingeholt wurde. Das war natürlich ein ungünstiger Zeitpunkt", ordnete der dreimalige Giro-Etappensieger die Situation gegenüber der "ARD" ein.
Die anderen Teams wie Movistar oder EF Education–EasyPost erhöhten bergauf sofort das Tempo. Zunächst Tratnik und schließlich auch Denz konnten dem nicht folgen.
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Mads Pedersen sprintet die Konkurrenz auf der 4. Etappe der Tour de France 2026 locker und lässig ab
Fotocredit: Getty Images
"1,5 Kilometer vor dem Gipfel musste ich mein eigenes Tempo fahren. Es war eigentlich klar, dass der Berg für mich ein bisschen zu schwer ist", erzählte der 32-Jährige. "Deshalb war ich auch nicht die erste Karte, die wir spielen wollten, sondern im Endeffekt der Plan B. Aber ich habe es versucht."
Nach der Bergwertung fand sich Denz in einer Verfolgergruppe wieder, die aber keine Chance mehr hatte, das starke Lidl-Trio um den späteren Tagessieger Mads Pedersen wieder einzuholen.
Lipowitz rutscht in Gesamtwertung aus Top Ten
An den Beinen lag es beim Red-Bull-Routinier jedenfalls nicht. "Ich habe mich eigentlich gut gefühlt. Aber das ist die Tour, richtig gut reicht leider nicht immer", bilanzierte Denz. "Kurz dachte ich, wir könnten nochmal rankommen. Aber mit drei Trek-Jungs vorne in der Gruppe ist das leider schon ziemlich schwierig."
In der Verfolgergruppe wurde Denz dann Vorletzter und war damit hinter Georg Zimmermann (Lotto-Intermarché) der zweitbeste Deutsche des Tages.
Tratnik belegte im Ziel den 26. Platz, fast acht Minuten hinter Pedersen. Seine Teamkollegen hatten im Hauptfeld keine größeren Probleme. Florian Lipowitz, Remco Evenepoel und der Rest der Mannschaft kamen zeitgleich mit den anderen Favoriten ins Ziel.
Durch den großen Vorsprung der Ausreißergruppe gab es auch im Gesamtklassement Verschiebungen. Evenepoel fiel auf den siebten Gesamtrang zurück, Lipowitz rutschte aus den Top Ten und ist jetzt Elfter.
Angesichts des frühen Stadiums der Tour dürften sich beide wie auch Tadej Pogacar (UAE-Emirates-XRG) und Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) keine großen Sorgen darüber machen, die Zeit wieder gutmachen zu können.
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Quelle: Eurosport
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