Luxemburg-Rundfahrt: Mattias Skjelmose feiert ersten Profisieg im Zeitfahren und erobert Gelbes Trikot

Mit seinem ersten Profisieg hat Mattias Skjelmose Jensen (Trek – Segafredo) die Spitzenposition der 82. Luxemburg-Rundfahrt (2.Pro) erobert. Der 21-jährige Däne entschied das 26,1 Kilometer lange Zeitfahren der 4. Etappe in Remich in der Zeit von 34:05 Minuten für sich und war dabei drei Sekunden schneller als der Franzose Kevin Vauquelin (Arkéa – Samsic).

"Gute Vorlage": Skjelmose Jensen rast zur Bestzeit

Quelle: Eurosport

"Das bedeutet mir eine Menge! Ich weiß nicht genau, wie oft ich dieses Jahr nah dran war. Ich habe wirklich dran geglaubt, dass es heute klappen kann. Das Zeitfahren war schon vor Beginn der Rundfahrt das große Ziel. Ich kann nicht beschreiben, wie es sich anfühlt, jetzt gewonnen zu haben", sagte Skjelmose Jensen, der in zehn Tagen seinen 22. Geburtstag feiert.
"Wir wussten, dass der Rückweg schmerzhaft werden würde. Wir hatten acht Kilometer lang leichten Gegenwind. Aber der Start tat auch weh, da gab es einen sehr steilen Anstieg. Sich das Rennen gut einzuteilen war hier essentiell. Den Hinweg bin ich konservativ angegangen. Ich habe ein paar Reserven gelassen. Auf den letzten acht Kilometern habe ich einfach die Augen zugemacht und Vollgas gegeben", beschrieb er seine erfolgreiche Taktik.
Tagesdritter wurde mit 13 Sekunden Rückstand der Norweger Morten Hulgaard (Uno-X), gefolgt von Vauquelins Landsmann und Teamkollegen Thibault Guernalec (+0:15) und dem Niederländer Sjoerd Bax (Alpecin – Deceuninck / +0:25). Hinter dem zeitgleichen Luxemburger Kevin Geniets (Groupama – FDJ) wurde Jason Osborne (Alpecin – Deceuninck / +0:26) nach einer starken Vorstellung auf Rang sieben bester deutscher Fahrer. Auftaktsieger Valentin Madouas (Groupama – FDJ) wurde mit 39 Sekunden Rückstand Zehnter und fiel von der ersten auf die vierte Position der Gesamtwertung zurück.
Die führt vor der morgigen Schlussetappe Skjelmose Jensen mit drei Sekunden Vorsprung auf Vauquelin an. Bax (+0:14) fiel vom zweiten auf den dritten Platz zurück und liegt sieben Sekunden vor Madouas. Hinter Geniets (+0:25) ist Osborne neuer Sechster (+0:26).
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Quelle: Eurosport

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