Tour de Romandie 2026 - Florian Lipowitz erklärt Führungsverzicht auf der 1. Etappe: "Pogacar war nicht am Limit"
VonThomas Gaber
Publiziert 30/04/2026 um 17:37 GMT+2 Uhr
Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) setzte mit Rang zwei gleich auf der 1. Etappe der Tour de Romandie eine Duftmarke. Anschließend wurde der Tour-Dritte von 2025 von Tagessieger Tadej Pogacar leicht kritisiert, weil er sich als einziger Fahrer der vierköpfigen Spitzengruppe nicht an der Führungsarbeit beteiligt hatte. Doch die Renntaktik von Red Bull-Bora-hansgrohe war eben eine andere.
Highlights: Lipowitz und Pogacar im Kampf um Etappensieg
Quelle: Eurosport
"Unsere Taktik war, dass ich auf Luke (Tuckwell) und Primoz (Roglic) hinten setze, weil wir mehr Leute vorne gebraucht hätten, um gewinnen zu können", sagte der 25-jährige Lipowitz im "ZDF".
Zu Beginn des Einstiegs in die Kategorie-1-Steigung nach Ovronnaz habe Lipowitz Probleme gehabt mitzufahren.
"Ich habe versucht, mein Tempo zu fahren. Unten rein war es mir ein bisschen zu schnell und dann habe ich versucht, meinen Tritt zu finden. Zum Glück konnte ich den Anschluss wiederherstellen", erzählte er.
Red Bulls Sportlicher Leiter Enriko Poitschke erklärte im "ZDF" zur Rennsituation: "Wir wollten am langen Berg natürlich mit den Besten mithalten, aber auch nicht alleine sein. Das hat Florian sehr gut gemacht. Wir hatten zwei Fahrer nicht weit weg und haben entschieden, dass Florian vorne Kraft spart, nicht mitführt. So wollten wir die Etappe gewinnen."
Lipowitz: "Pogacar war nicht am Limit"
Der Plan ging letztlich nicht auf, weil sich Pogacar am Ende im Sprint gegen Lipowitz, Lenny Martinez (Bahrain Victorious) und Jörgen Nordhagen (Visma-Lease a Bike) durchsetzte und ins Gelbe Trikot des Gesamtführenden schlüpfte.
Dennoch sah man bei Red Bull Grund zu jubeln. "Am Ende wird Florian Zweiter, eine tolle Platzierung für uns und ein guter Tag", bilanzierte Poitschke.
Letztlich habe Lipowitz jedoch erkannt, dass gegen Pogacar an diesem Tag kein Kraut gewachsen war. "Ich glaube, dass Pogi nicht am Limit war", sagte er. Ein bisschen ärgern konnte der er den Dominator dennoch.
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Pogacar mit Kampfansage: "Angriff ist die beste Verteidigung"
Quelle: Eurosport
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